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Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Moderator: Zappo

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Zappo
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von Zappo »

S1G hat geschrieben:Schwarzwild = Wildschweinchen :???: (ausschließlich?)
Ja. Guckst Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzwild

Gruß Z.

PS: Aus obiger Quelle:

"Die Populationsentwicklung der letzten Jahrzehnte wird auch an den Jagdstrecken deutlich. So wurden in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2003 erstmals jeweils mehr als 500.000 Wildschweine erlegt. In den 1960er Jahren lag die jährliche Jagdstrecke noch bei unter 30.000 Tieren." Zitatende
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quercus
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von quercus »

der abschuss lag letztes jahr sogar noch höher:
Proplanta® | 01.02.2010
Invasion der Schwarzkittel
Stuttgart - „Wildschweinangriffe im Grunewald“, „Wildschwein-Besuch im Baumarkt“, „Rekord bei Wildschweinjagd“ - Meldungen dieser Art häufen sich in den vergangenen Jahren und weisen auf immer höhere Schwarzwild-Bestandsdaten hin.
In der Tat wurden nach Auskunft des Deutschen Jagdschutz-Verbandes zwischen April 2008 und März 2009 in Deutschland rund 640.000 Wildschweine erlegt, 33 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor dem Zweiten Weltkrieg lag die Strecke noch bei ca. 10.000 Tieren.

Insbesondere seit Beginn der 1980er Jahre wird über eine enorme Vermehrung des Schwarzwildes berichtet, wobei dies als europaweites Phänomen zu betrachten ist. Doch nicht nur die Bestandsdichte nimmt zu. Wildschweine waren in vielen Regionen ausgerottet und erschließen nun diese Lebensräume wieder neu.
ganzer Artikel
:langenase2: . :stumm: . :langenase:
S1G

Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von S1G »

Jetzt verstehe ich auch langsam das Argument der Jäger:
Die sich rasant vermehrenden Wildschweine müssen dezimiert werden.
Das geht nur vernünftig, wenn sie fachmännisch geschossen werden.
Wenn der gemeine Cacher die Tiere aufschreckt und die dann weglaufen, verhungern die, weil sie nicht genug Nahrung/Reserven haben.

Mit anderen Worten: Jäger und Cacher machen u.U. mit den Tieren das gleiche, beim Jäger ist das aber für das Tier das schonendere, weil schnellere Ende.
-Geht das so in etwa in die Richtung? Dann hatte ich bisher aber ne ganz schön lange Leitung...
Team Anires
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von Team Anires »

Mein Jäger meinte jedoch, dass die dann nciht verhungern, sodnern eher Richtung Vorstadt, Vorgarten, usw auswandern. Dort ist es zwar auch nicht ruhig, aber es gibt massig zu fressen.

Mangels natürlicher Feinde sehe auch ich die Notwendigkeit der Jagd gegeben - und hoffe, dass sie Fachgerecht durchgeführt wird.
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blackbeard69
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von blackbeard69 »

Vielleicht als ergänzende Info ein Zeitungsartikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger von heute.

Thomas
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eigengott
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von eigengott »

blackbeard69 hat geschrieben:Vielleicht als ergänzende Info ein Zeitungsartikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger von heute.
Zitat: "Zehn Stunden sitzen für einen Abschuss, das ist eine normale Quote."

Vielleicht sollte er mal zehn Stunden in jagdliche Weiterbildung statt sinnlosem Ansitzen investieren. :roll:
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argus1972
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von argus1972 »

Vielleicht sollte er mal zehn Stunden in jagdliche Weiterbildung statt sinnlosem Ansitzen investieren. :roll:
Du sprichst großes Wort gelassen aus. :D
In den 1960er Jahren lag die jährliche Jagdstrecke noch bei unter 30.000 Tieren.
Wie kommt´s? Gab es weniger Jäger oder weniger Wildschweine?
Könnte es mit der nachdrücklichen Aufforstung zu tun haben, dass die Tiere viel mehr geeigneten Lebensraum haben und sich derart vermehren?
Ich vermute mal, dass nach dem Krieg viele Wälder wegen Brenn- und Bauholzbeschaffung ziemlich gerodet waren. Jedenfalls kenne ich Fotos aus den 50ern von freien Bergkuppen, wo heute wieder dichter Nadelwald steht.
Ist das Wildschweinproblem möglicherweise durch die Forstwirtschaft hausgemacht?
Gäbe es weniger Schweine, wenn mehr gerodet würde? :???:
Wer kennt sich da aus?
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von stafen »

argus1972 hat geschrieben: ...
Wer kennt sich da aus?
Ich nicht.

Aber ich vermute einen Zusammenhang mit der Schweinepest, dem Jagddruck durch Wilderer (notleidende Bevölkerung), strengeren Wintern und größerer Futterkonkurenz mit Haustieren (Freilandhaltung von Hausschweinen, zumindest tagsüber, war damals durchaus noch üblich).

Aber wie bereits anfangs geschrieben, ich habe keine Ahnung.
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Zappo
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Re: Konfliktvermeidung: Vereinb. k. Nachtcaching b. Büchsenlicht

Beitrag von Zappo »

argus1972 hat geschrieben:.......Ich vermute mal, dass nach dem Krieg viele Wälder wegen Brenn- und Bauholzbeschaffung ziemlich gerodet waren. Jedenfalls kenne ich Fotos aus den 50ern von freien Bergkuppen, wo heute wieder dichter Nadelwald steht........
Wer kennt sich da aus?
Naja, auskennen ist ein großes Wort :D . Fakt ist, daß nach dem Krieg viel gerodet wurde wg. Reparationszahlungen, danach wieder eifrig aufgeforstet. Deutschland hat zur Zeit den größten Waldbestand seit 300 (?) Jahren.
Im Vergleich zu den früheren Waldnutzungen (Schweinemast, Bucheckerlese, Pilze, Brennhol, Köhlern, Schwachholznutzung usw. usw....) ist der vielbeschworene Druck auf die Natur wegen Freizeit MEINES ERACHTENS (mit Zahlen belegen wirds wohl niemand können) eher geringer als früher.
Den Schweinen wird der größere Wald gemeinsam mit dem vergrößerten Futterangebot natürlich zugute kommen. Der Lebensraum der Rehe (offenes Weideland, Waldrand) ist im Gegensatz dazu eher kleiner geworden, da mehr Flächenverbrauch durch Industriegebiete, Neubaugebiete, Umgehungsstraßen.

Gruß Zappo
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