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Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Moderatoren: carhu, Lakritz

rautaxe
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von rautaxe »

Das sicherste ist,
einfach nicht in den Wald gehen :D


Aber zum Thema Schusswaffe:
Vor den Folgen hätte ich mehr angst,
aber auch ne Möglichkeit in die Zeitung zu
kommen.
Ein mögliches Zenario:

Geocacher Georg Cäscher aus Tupperdosingen *
war öfter nachts im Wald unterwegs.
Um sich vor Wildschweinen zu schützen,
trug er stets eine Schreckschußwaffe
Griffbereit.
So, wie in dieser tragischen Nacht auch.
Scheinbar hatte er die Waffe zweimal eingesetzt,
um Wildschweine zu verjagen. Von diesen Schüssen
aufgeschreckt, riefen besorgte Anwohner die
Polizei.
Den weiteren Verlauf schildern die Polizisten
Paul Wachsam und Hans Unglück wie folgt:
P.W.: "Wie konnten den vermeintlichen Täter im
Wald schnell stellen. Auf die Schüsse hin angesprochen"
G.C. erwiderte : "Es ist nur eine harmlose Schreckschusswaffe,
Moment ich zeige sie ihnen" und Griff nach hinten.

Während dessen war die zweite Streife mit Polizist Hans Unglück
angekommen und näherte sich von der Seite.
H.U.: " Ich sah nur wie Herr C. eine Waffe zog,
da wir eine Fahndung nach einem entlaufenden Schwerverbrecher
hatten, sah ich mich gezwungen zu reagieren ..."
(anm.R.: an dieser Stelle kann der Polizist U. nicht mehr weitereden
und man sieht, wie er mit den Tränen kämpfen muss.)


Die Beerdigung von G. Cäscher findet am folgendem
Sonntag statt. Einzelheiten findet man unter GCXXXX.
Es wird zu diesem Event auch die G.C. Gedächtnis Coins
herauskommen.



* Namen wurden aus redaktionellen Gründen geändert.
(nein, sind natürlich fiktiv)
Hochziehender Lowrance Sierra Triton 500 Besitzer.
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Bunsenbrenner
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von Bunsenbrenner »

:lachtot: :lachtot: :lachtot:
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Wichteline
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von Wichteline »

imprinzip hat geschrieben: Hatternich?
Wie interpretierst du dann
nachts im Wald
?
:???:

Und wenn es nacht wird werden im Wald alle Wege hochgerollt damit die Wutz ein Schlafzimmer hat??
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adorfer
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von adorfer »

DerTonLebt hat geschrieben:
allisonV12 hat geschrieben: hatte vor Kurzem eine recht unangenehme Begegnung mit einigen Wildschweinen nachts im Wald.
Mich würde ja mal interessieren, wie diese Begegnung ausgesehen hat.
Darauf wurde bisher ja gar nicht eingegangen.
Einfach einer Rotte, die auf Futtersuche ist, gegenüberzustehen ist m.E. meilenweit entfernt von "ungangenehm".
Mach Dir nix vor, dieser Thread geht darum, einen Vorwand zu erfinden, endlich (vermeintlich) legal mit einer Schreckschusswaffe durch den Wald laufen zu können.
Dazu kommen dann Feuerstoßphantasien wie im Posting von den Schatzjägern angesprochen.

Und als ob ich es nicht geahnt hätte, kommt jetzt auch noch eine CS-/Pfefferspray-Diskussion dazu.
Einige Leute scheinen wirklich akute Gewaltphantasien zu haben.
Adorfer
--
"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)
Die Schatzjäger
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von Die Schatzjäger »

DerTonLebt hat geschrieben: Ruhiges Verhalten im Wald - und damit meine ich nicht nur Lärm sondern auch den Einsatz von Licht.
Erfahrungsgemäß sind die Sinne nach kurzer Zeit scharf genug, dass man gerade Wildschweine aus ausreichender Entfernung ausmachen kann.
Vorausgesetzt man trampelt nicht alle Äste brechend, babbelnd oder musikhörend mit einer unnötig starken Taschenlampe, die die Dunkeladaption längerfristig zerstört, durch das Gehölz.
Also eines hätte ich jetzt doch ganz gerne gewusst.
Um keinem Wildschwein zu begegnen, soll ich da so 'laut' sein, dass mich das Tier früh genug wahrnimmt und fliehen kann (wie ich bislang dachte), oder soll ich tatsächlich drauf hoffen, dass ich so leise sein kann, dass ich die Sau eher sehe ?

Thomas

PS: Um mein vorheriges Posting nochmal zu verdeutlichen:
Ich halte es für eine SEHR dumme Idee eine Schreckschusspistole im Wald dabei zu haben.
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imprinzip
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von imprinzip »

Wichteline hat geschrieben: Und wenn es nacht wird werden im Wald alle Wege hochgerollt damit die Wutz ein Schlafzimmer hat??
Nur die Forstwege und offiziellen Wanderwege.
Cacherautobahnen sind davon nicht betroffen.
Hast du ein Haarspalt-Seminar besucht oder hat deine Intuition nur die Intelligenz rechts überholt?
;)
Sandburgenbauen ist bei weitem nicht der dümmste Weg, sich einen Tag am Meer zu versauen (The Glue)
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imprinzip
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von imprinzip »

Die Schatzjäger hat geschrieben: Also eines hätte ich jetzt doch ganz gerne gewusst.
Um keinem Wildschwein zu begegnen, soll ich da so 'laut' sein, dass mich das Tier früh genug wahrnimmt und fliehen kann (wie ich bislang dachte), oder soll ich tatsächlich drauf hoffen, dass ich so leise sein kann, dass ich die Sau eher sehe ?

Thomas

PS: Um mein vorheriges Posting nochmal zu verdeutlichen:
Ich halte es für eine SEHR dumme Idee eine Schreckschusspistole im Wald dabei zu haben.
Genau DAS ist das Dilemma, mit dem wir armen Cacher uns Nacht für Nacht plagen müssen.
Verhaltenscodex vs. Wildsau.
Was willste da machen?
Ich geh ohne Begleitung von Armee und Ganzjahres-Narrenzünften jedenfalls nicht mehr zum Nachtcachen.
:^^:
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treemaster
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von treemaster »

Dieser Thread fiel mir eben ein, als ich nachfolgenden Artikel in unserer heutigen Tageszeitung gelesen habe :roll: Ob die Hausbesitzer wohl mit einer Schreckschußwaffe im Nachttisch eine Chance gehabt hätten, das Tier zu verjagen? ;)

Wildschwein-Attacke überrascht auch Jäger

Eine Wildsau hat in Möckmühl ihrem Namen alle Ehre gemacht. Das etwa 70 Kilogramm schwere Tier versetzte die Bewohner eines Einfamilienwohnhauses im Schlot am Montagmittag in Angst und Schrecken.

Das Wildschwein war nach Polizeiangaben über die Terrasse durch die gläserne Balkontür hindurch ins Wohnzimmer der Familie gesprungen. Dabei erlitt die Bache Schnittverletzungen und blutete stark. Das Ehepaar flüchtete daraufhin in ein Zimmer und schloss sich ein.

Das verletzte Tier verwüstete nun die Einrichtung in Bad, Wohn- und Esszimmer. Mobiliar wurde zertrümmert, der Boden zerkratzt, die Tapete beschädigt. Durch Blutspritzer des Tieres wurde sogar die Zimmerdecke verschmutzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

"So etwas noch nie erlebt"

Heinz Steck hat zusammen mit Jägerkollegen das Wildschwein nachgesucht. „Ich gehe jetzt 55 Jahre auf die Jagd“, sagt der 75-jährige Pensionär, „aber so etwas habe ich noch nie erlebt.“ Seine Vermutung: Möglicherweise haben freilaufende Hunde die Sau aufgescheucht. „Sie muss irgendwie getrieben worden sein.“ Und dass ein Wildschwein dann durchdrehen könne, davon wisse man ja.

Obwohl sich das Tier beim Sprung durch die Balkontür in das Haus verletzt hatte und Blut, im Jägerjargon sogenannte Schweißspuren, hinterließ – nach einer Stunde mussten sie die Suche aufgeben. Die Wildsau verschwand in einem Weinberg.

Die Polizei hatte sie aus dem Haus durch Keller und Garage wieder nach draußen gelassen. „Mit seiner Pistole hätte er nichts machen können“, sagt Jäger Steck über den Polizisten vor Ort. „Der hätte fünf Mal schießen müssen, und dann ist das Magazin leer.“

Dass die Sau auf Futtersuche im Ort war, das bezweifelt Heinz Steck. Bei den jetzigen Verhältnissen finde ein Wildschwein genügend Futter.

Panik und Angst

Eine Jägerin, die sich die verwüsteten Räume im Haus der betroffenen Familie angeschaut hat, ist schockiert. „Das kann man sich gar nicht vorstellen“, sagt sie. „Das Bad hat furchtbar ausgehen.“ Das Tier sei in völliger Panik und Angst ausgebrochen. „Eine Sau ist eine solche Enge ja nicht gewohnt.“ Man hätte meinen können, man sei im Schlachthaus.

„Die Leute tun mir leid“, so die Jägerin, die hofft, dass vieles von der Versicherung übernommen wird. „Wir rätseln noch immer, warum die Sau ins Wohngebiet gekommen ist.“ Leider sei unklar, ob es sich um eine Bache oder um einen Keiler handelte. Ihrer Einschätzung nach muss das Tier 60 bis 70 Kilo schwer sein, das lassen die Trittspuren der Sau vermuten.

Von 14.30 bis 16.30 Uhr hat die Jägerin mit einem Jagdkollegen nach der verletzten Sau gesucht, bei einbrechender Dämmerung gaben sie auf. „Das kann ja lebensgefährlich werden“, sagt sie.

Dass das Wildschwein die Verletzungen durch den Sprung durch die Glastür überlebt, davon sei auszugehen. „Die Wunden heilen wahrscheinlich gut bei dieser Witterung, und Säue sind zäh.“ Man könne insgesamt froh sein, dass bei alldem keine Menschen verletzt worden sind. „Die Sau hat große Aufregung im Wohngebiet ausgelöst.“
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Zappo
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von Zappo »

Die Schatzjäger hat geschrieben: Also eines hätte ich jetzt doch ganz gerne gewusst.
Um keinem Wildschwein zu begegnen, soll ich da so 'laut' sein, dass mich das Tier früh genug wahrnimmt und fliehen kann (wie ich bislang dachte)
Ja. Wobei geräuschvolles Gehen bzw "Nichtschleichen" Begegnungen nicht vermeidet, aber das Tier kann dich rechtzeitig hören und sich verdrücken. Als ich mal 5 m von einer Bache mit Jungen stand, war ich definitiv zu leise bzw. bin für das Tier unvermutet um eine Felsnase gebogen. Ansonsten wie gesagt auf Anzeichen achten - Spuren, Jagdeinrichtungen, Dickungen.
Die Schatzjäger hat geschrieben: .......oder soll ich tatsächlich drauf hoffen, dass ich so leise sein kann, dass ich die Sau eher sehe ?

kannst Du vergessen. Sauen wirst Du erst sehen, wenn sie sich durch Bewegung verraten. Und wenn sie sich im Kessel (=Lager) mit Jungen befinden, versuchen sie sich möglichst still zu verhalten und hoffen, daß Du weitergehst. Wenn Du dann die Fluchtdistanz unterschreitest, sieht das Tier keine andere Möglichkeit, als sich zu verteidigen.
Die Schatzjäger hat geschrieben: PS: Um mein vorheriges Posting nochmal zu verdeutlichen:
Ich halte es für eine SEHR dumme Idee eine Schreckschusspistole im Wald dabei zu haben.
ist angekommen, nehm ich Dir auch ab.

Gruß Zappo
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Sturmreiter
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Re: Schreckschusswaffe gegen Wildschweine sinnvoll?

Beitrag von Sturmreiter »

Ich hab da noch was für die, die nicht pfeifen können oder die sich blöd dabei vorkommen:

Bärenglocke

Ne gute Alternative ist auch einfach zu zweit unterwegs zu sein und sich beim Laufen zu unterhalten. Das gibt den Tieren i.d.R. genügend Raum Dich rechtzeitig zu bemerken und sich zu verkrümeln. Meistens höre ich die nur irgendwo durch Unterholz krachen ohne sie zu sehen.

Ergänzend:

http://www.wildschweine.net/stadtwildschweine.htm

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/f ... wein.shtml

Den letzten Link habe ich in einem meiner Listings für einen Nachti verwurstet. Nur so als kleine Anregung für diejenigen, die Dosen in einem wildschweingefährdeten Bereich verstecken. Damit wäre dann auch dem Bildungsauftrag genüge getan. ;)
Don't worry, go caching!
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