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Laptop als GPS-Computer?

Mobiltelefone und kleine Computer zum Geocaching.

Moderator: morsix

OHV-TZ-113
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von OHV-TZ-113 »

HI Kiozen,

naja, nicht ganz. Bei dem angesprochenen Netbook ist sogar Win7 dabei, bei Software hast Du sicherlich Recht. Wobei da natürlich Garmin auch durchaus im Vorteil ist, schließlich müssen sie die Software nicht zukaufen.

Aber ein kulanter Austausch ist ein Hinweis, den ich durchaus zu werten weiß, das ist auf jeden Fall im Ernstfall was wert. Die Oregon-Geräte hab ich mir angeschaut, sozusagen live im Gelände, war mein "Anfix-Lehrgang" im Geocachen. Schon klasse, gar keine Frage - aber der Preis hat mich umgehauen. 399 Euro, das Gerät hatte nen Kompass, ohne kostet es 100 Euro weniger.

Aber ich denke, Garmin hat als den Vorteil, tatsächlich konkurrenzlos zu sein und das merkt man defintiv am Geldbeutel. Allerdings scheint mir auch hier das gleiche Problem zu gelten, dass wir Deutschen die Deppen sind. Ich werde übernächste Woche mal in USA auf Pirsch gehen. In UK sind die Geräte jedenfalls schon mal gut einen Fuffi billiger.

;-)

Ich werde berichten.

Gruß

OHV-TZ
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Elbe1
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von Elbe1 »

kiozen hat geschrieben:Und ein recht kulanter Austausch der Geräte bei Defekt. Das hat ihnen bisher die Konkurrenz vom Hals gehalten.
Ob das unbedingt ein Argument für Garmin ist... Vielleicht halten die bei der Konkurrenz einfach länger : ;)
Dakota 20 mit OSM (kostenlos), Samsung GT-I5800 mit c:geo (Spende) und GCDroid, GSAK (bezahlt)

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kiozen
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von kiozen »

OHV-TZ-113 hat geschrieben: Aber ich denke, Garmin hat als den Vorteil, tatsächlich konkurrenzlos zu sein und das merkt man defintiv am Geldbeutel. Allerdings scheint mir auch hier das gleiche Problem zu gelten, dass wir Deutschen die Deppen sind. Ich werde übernächste Woche mal in USA auf Pirsch gehen. In UK sind die Geräte jedenfalls schon mal gut einen Fuffi billiger.
Ein US Import ist durchaus eine Alternative. Im Garmin Forum gibt es dazu sogar einen Dauerthread.

http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=7&t=1472

Dort wird hinlänglich erläutert welche Vor- und Nachteile das hat. Und wo der Fuffi bleibt :)

@Elbe1: Ne, leider nicht. Wie gesagt, die Hardware bei Garmin ist gut. Es gibt wenige Schwachstellen, wie die Gummierung bei den alten Geräten. Von einem plötzlichem Totalausfall liest man selten. Das scheint allerdings bei einigen Konkurrenzprodukten durchaus öfter der Fall zu sein. Und wenn dann das Gerät Wochen und Monate unterwegs ist, wird es sehr ärgerlich. Meiner Meinung nach hat Garmin aus diesem Grund eine marktbeherrschende Stellung und nicht weil sie die innovativeren Produkte anbieten. Das machen andere. Die stellen sich nur extrem dämlich beim Verkauf und beim Kundenservice an.

Was anderes ist nur für deutlich mehr Geld zu bekommen. Und um die Kurve zum Topic zu kratzen: Da wenig Leute auf die Idee kommen mit einem Laptop durch den Wald zu rennen, gibt es wenige Lösungen die auf einen Laptop zugeschnitten wurden. Meistens sind es Programme die auf Handys oder PDAs laufen und halt auch auf einem Laptop. Einige habe ich ja schon genannt.

Mehr Auswahl hat man mit einem PDA/Handy. Da gibt es wirklich genug Programme jeglicher Couleur und Qualität. Nur fehlt hier in der Regel die Geländetauglichkeit. Es gibt sicherlich Lösungen, um eine Gerät robust zu machen. Die Plastiktüte zählt mit Abstand zu der billigsten. Danach wird es jedoch schnell teuer (Otterbox, Rugged PDA). So teuer, dass die Diskussion um 140.- € für ein eTrex schon fast skurril wirkt.

Dennoch bietet dieses Segment seine Vorteile. Vor allem dort, wo die Vektorkarten aufhören und die Rasterkarten anfangen. Spätestens dann ist einem der Preis jedoch Nebensache. Hier will man eine bestimmte Funktion die Garmin so nicht anbietet. Und die auch nicht in Garmins Fokus/Interesse liegt.

Grüße

Oliver
OHV-TZ-113
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von OHV-TZ-113 »

Hi Kiozen,

mit dem Import kenn ich mich aus ;-) So ein GPS-Teil ist insofern spannend, als dass ich damit nicht die Zollfreigrenze reiße - bei der Selbsteinfuhr, versteht sich. Bei Kameratechnik lohnt sich das momentan leider nicht, da mit Zoll und Einfuhrumsatzsteuer nur noch marginale Einsparungen drin sind, die den ganzen Aufwand nicht aufwiegen. Und schmuggeln tue ich nicht, weil ich zu oft durch irgendwelche Zollkontrollen muss und irgendwann einmal, irgendwann ist jeder mal fällig :-( Und dann wird man ordentlich abgeledert. Man kann in diesem Staat alles machen, sogar alte Oma's überfallen - aber wehe, man betrügt den amtierenden Herrn im ehemaligen Reichsluftfahrtministerium in der Wilhelmstr. in Berlin ;-)

Ich werd mal bei den Preisen luschern gehen, ob sich das dann lohnt für mich oder nicht.

Leider sind wir Deutschen ja fast bei allen Dingen, mit Ausnahme von Lebensmitteln, die Zahlmeister auf diesem Planeten :-(

Gruß

OHV-TZ
kiozen
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von kiozen »

OHV-TZ-113 hat geschrieben: Ich werd mal bei den Preisen luschern gehen, ob sich das dann lohnt für mich oder nicht.
Schau auf jeden Fall vorher in den Dauerthread. Es ist nicht nur der Preis. Auch das Sprachprofil. Und ich meine mich zu erinnern, dass Garmin beim Support nicht so begeistert einem Grauimport gegenübersteht. Alles in allem gibt es Vor- und Nachteile. Was für dich persönlich überwiegt musst Du selber entscheiden.
OHV-TZ-113 hat geschrieben: Leider sind wir Deutschen ja fast bei allen Dingen, mit Ausnahme von Lebensmitteln, die Zahlmeister auf diesem Planeten :-(
Da ich jeden Tag esse, aber nicht jeden Tag Hightech kaufe, finde ich das weniger schlimm. Außerdem was erwartest Du von Importprodukten? EU Produkte sind in Amerika auch teurer. Garmin muss Zoll zahlen und Währungsrisiken abfangen. Das kostet. Und wenn die Konkurrenz das Europageschäft vernachlässigt, bzw Europa nichts eigenes auf die Beine stellt, dann macht Garmin doch nichts falsch, oder?

Grüße

Oliver

der lieber 50.-€ im Monat an Lebensmitteln weniger zahlt, als alle paar Jahre am GPS zu sparen.
OHV-TZ-113
Geocacher
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von OHV-TZ-113 »

Hi Kiozen,

ein Gerät, dass ich selbst in den USA kaufe und hier her mitbringe, ist kein Grauimport. Grauimport wäre, wenn ich hier ein Gerät bei Händler "Schummelschuber" kaufe, der seinerseits Geräte vertickt, die nicht für diesen deutschen Markt bestimmt sind.

Das mit den Lebensmitteln liegt aber nur an der Konkurrenzsituation am deutschen Markt, nicht an den Einkommen oder Lebensstandard, auf den die Händler Rücksicht nehmen.

I.d.R. gehört Deutschland zu den teuersten Märkten. Das betrifft Fototechnik, genauso wie Kraftfahrzeuge, Optik und scheinbar auch GPS-Geräte ;-) Da krieg ich immer das Würgen, wobei das nur zum Teil an den Steuern liegen kann - fraglos aber leider auch klar daran.

Ich kann nur jedem empfehlen, der mal in den USA ist und gut englisch spricht. Geht mal zu einem VW-Händler und interessiert Euch für einen neuen Golf GTI, den Ihr selbstverständlich theoretisch sofort mitnehmen könntet - nicht erst bestellen müsst ;-) Lasst Euch nen Preis sagen, die Tax und guckt Euch die Ausstattung an. Und dann handelt noch ein bißchen... :gott:

Zu dem Preis würd ich die Kiste hier auch fahren ;-) Aber wir subventionieren mit unseren Mondpreisen hier diese Märkte mit :-(

Gruß

OHV-TZ
kiozen
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von kiozen »

Hilft nur eines: Auswandern. :D Erinnert mich ein wenig an Schlapps und Schlumbo im Vielbesserland.

Ach ja, Tango GPS fällt mir noch als Freeware ein.

Grüße

Oliver
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adorfer
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von adorfer »

OHV-TZ-113 hat geschrieben: Leider sind wir Deutschen
Kleine Zwischenfrage: Wieviele Netlaws möchtest Du eigentlich noch mit Leben erfüllen in diesem Thread?
Adorfer
--
"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)
OHV-TZ-113
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von OHV-TZ-113 »

Kleine Zwischenfrage: Wieviele Netlaws möchtest Du eigentlich noch mit Leben erfüllen in diesem Thread?
Hi,

ich hab keinen Schimmer, was Du von mir möchtest. Bin ich Dir irgendwo zu nahe getreten? Kann mich nicht erinnern, aber falls doch, freue ich mich über einen Hinweis. Ansonsten weiß ich nicht, warum Du mitliest, wenn Dich etwas stört?

Gruß

OHV-TZ
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wallace&gromit
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Re: Laptop als GPS-Computer?

Beitrag von wallace&gromit »

Irgendwie muss ich Oliver für seine scheinbar grenzenlose Geduld bewundern. :up: ;)
Here we all are, born into a struggle, to come so far but end up returning to dust.
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