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Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

In diesem wunderschönen Land allerlei am Weg ich fand.

Moderator: Night-Fly

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MaxSteel
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Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von MaxSteel »

Hallo zusammen,

für alle die das Nordheide Wochenblatt nicht bekommen oder nicht lesen, hier ein Bericht der Kreisjägerschaft vom 17.03.2010. (Spalte 3) *Bild von Themenstarter entfernt*

Überschrift: Da läuft was völlig aus dem Ruder

Die Jägerschaft kritisiert das Geocaching. Speziell werden die Nachtcacher dort genannt.
Es wird befürchtet, dass es von Seiten der Jäger zu Verwechselungen kommen könnte.

Die Problematik ist sicher keine neue und das Thema wird im Jagd und Forst Forum schon diskutiert, allerdings würde mich interessieren wer von Euch hier in der Umgebung schon Bekanntschaft mit einem Jäger oder Förster gemacht hat und wie die Meinung der betreffenden zum Thema Caching war.


Gruß

MaxSteel
Zuletzt geändert von MaxSteel am Mi 17. Mär 2010, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Die Baumanns
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von Die Baumanns »

Meiner Erfahrung nach, haben bisher viele Jäger noch keinen Kontakt zu Geocachern gehabt.
Natürlich kann ein Nachtcache stören, aber ich würde einen Leserbrief schreiben und
Gesprächsbereitschaft signalisieren für die Reviere in denen ein Nachtcache liegt.
Erfahrungsgemäß kommt da dann keine Meldung, außer das Nachts der Wald nicht betreten werden soll.
Falls es doch zu einem Kontakt kommt,
gemeinsam mit dem Jäger eine Lösung suchen.
Das sollte fast immer möglich sein, es müssen nur beide Seiten gesprächsbereit sein.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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JR849
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von JR849 »

Die Baumanns hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach, haben bisher viele Jäger noch keinen Kontakt zu Geocachern gehabt.
Natürlich kann ein Nachtcache stören, aber ich würde einen Leserbrief schreiben und
Gesprächsbereitschaft signalisieren für die Reviere in denen ein Nachtcache liegt.
Erfahrungsgemäß kommt da dann keine Meldung, außer das Nachts der Wald nicht betreten werden soll.
Falls es doch zu einem Kontakt kommt,
gemeinsam mit dem Jäger eine Lösung suchen.
Das sollte fast immer möglich sein, es müssen nur beide Seiten gesprächsbereit sein.

Gruß Guido
Dito!
Nicht wie die "Gegenseite" in irgendwelchen Foren oder Zeitungen rumpoltern, sondern aktiv werden. ;-)


BTW: Bilder von Zeitungsartikeln sind hier wegen dem Urheberrecht nicht gerne gesehen. Bitte verlinken oder den Inhalt beschreiben und das Bild rausnehmen, bevor es der Mod tut. :/
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MaxSteel
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von MaxSteel »

Danke für den Hinweis

:D
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Team MundS
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von Team MundS »

Seite 18 Links oben

Mich würde mal interessieren von wem die Schreibweise stammt... Wenn die von den Jägern kommt würde ich mir nicht allzu große Gedanken machen, dann haben die sich ja nicht mal richtig informiert :roll:
Ich komme auch aus dem Dunstkreis in dem dieses "Schmierblatt" *sorry* erscheint und habe noch nie einen Jäger getroffen. Und wenns mal so weit sein sollte, dann hat eine ruhige Unterhaltung noch immer geholfen und wenn das nichts wird, ich habe auch schonmal die Polizei einem übereifrigen Bürger einer Schrebergartenkolonie erklären lassen, dass ich nichts illegales getan habe.
(Er hatte die Polizei gerufen, nicht ich...)
Also was solls...
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Astartus
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von Astartus »

Ja, dieses Provinzblatt scheint richtig viel recherchiert zu haben *würg*

Eigentlich müsste man denen mal einen Leserbrief schreiben, in denen man ihnen die Falscheit ihres Artikels und der Aussagen des Försters vor Augen führt.

Es mag ja stimmen, das Cacher nachts durch den Wald streifen, dann aber zu 95% auf befestigten Wegen (jedenfalls alle Cacher die ich kenne). Soll er es halten wie seine Aussage: Wegen dem Fehlverhalten eines Cachers nicht alle Cacher gleich verdammen.
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KarotteE
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von KarotteE »

Ausserdem meinen die uns doch gar nicht: die sprechen doch von CaTchern. Das sind doch die "halbnackten Wilden" aus dem Fernsehen, die in so komischen Arenen rumspringen. Von denen ist mir noch nie einer Nachts im Wald begegnet! ;)
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MaxSteel
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von MaxSteel »

Astartus hat geschrieben:Ja, dieses Provinzblatt scheint richtig viel recherchiert zu haben *würg*
Ja, die leisten immer ganze Arbeit. Aber man gewöhnt sich dran.

Außerdem steht die Jägerschaft selbst in der Kritik. Man hat vor einiger Zeit eine Tierfalle gefunden, die nicht ganz dem entspricht was man unter Jagd versteht. Wobei ich nicht glaube das ein "richtiger" Jäger was damit zu tun hat.

In dem Zusammenhang könnte man fast meinen die möchten von dem Thema ablenken.

@ KarotteE

Das ist der, der mit dem Wildschein ringt. Hast den noch nicht getroffen ? ;)
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Trracer
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von Trracer »

Nein bislang habe ich noch keinen Jäger getroffen und wenn bin ich ja Orientierungsläufer.

Ich meine aber, an ein paar Grundregeln kann man sich als Cacher halten:

Bei Vollmond suche ich keine Nachtcaches.
Warnweste bzw. reflektierende Jacke und ein Licht am Mann, ist immer an.
Grölend durch die Gegend rennen wir auch nicht.

Da gab es doch mal den Spruch: "Ich habe noch nie ein Wildschwein mit Leuchte gesehen" und der trifft es ganz genau. Der Jäger muss sich vergewissern auf was erschiesst und das sein Schussfeld frei ist. Habe ich die oberen Kriterien eingehalten und er schiesst trotzdem, so drohen nicht nur Jagdlizenzentzug, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen.

Wenn ich tot bin hilft mir das nicht weiter, aber hier wird wie in jeder Stellungnahme der Jäger versucht, genau diese Sorgfaltspflicht auf andere Personen abzuwälzen, gern übrigens mit dem Hinweis auf Schwarzwildbejagung. Da das Wildschweinproblem in Deutschland mittlerweile bekannt sein dürfte.
Übrigens halten es Jäger bei einer Treibjagd genauso, alle reflektierende Westen an und die Zufahrtswege mit "Achtung Treibjagd" entsprechend gekennzeichnet.
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Bonzhonzlefonz
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Re: Kritik der Jägerschaft im LK Harburg

Beitrag von Bonzhonzlefonz »

Übrigens halten es Jäger bei einer Treibjagd genauso, alle reflektierende Westen an und die Zufahrtswege mit "Achtung Treibjagd" entsprechend gekennzeichnet.
Ein Schild mit "Achtung Geocaching!" wäre dann auch mal ganz sinnvoll...

Nein, mal im Ernst: Wenn man sicher gehen will, ist es doch möglich, herauszubekommen, welcher Jäger dort zuständig ist. Und bevor man einen Nachtcache legt, kann man das doch wohl besprechen. Vielleicht gibt es dann sogar noch Insidertipps.

Ich bin mal von einem Jäger gefragt worden, was ich denn da im Wald machen würde, genau dort seien immer so viele Leute unterwegs. Er hat mir erklärt, dass genau dort, wo der Cache liegt, eine Wildfütterungsstelle ist. Er hat mir gesagt, 200m weiter wäre das überhaupt kein Problem. Ich habe daraufhin den Owner angeschrieben, der den Cache erstmal archiviert hat. Der Jäger war jedenfalls sehr nett, er hatte prinzipiell nichts gegen Geocaching einzuwenden.
Gruß
Bonzhonzlefonz
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