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Nicht vergraben ABER....

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

HH58
Geomaster
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von HH58 »

Bursche hat geschrieben:Und was soll ich als Cacher machen, wenn ich an so einen cache komme? ... Mich drauf verlassen, dass der Owner schon umsichtig und vorsichtig genug war und man ihm vertrauen kann?
Darauf muss ich mich doch sonst auch verlassen. Z.B. braucht man zum Legen von Caches auf Privatgelände die Erlaubnis des Grundstückeigentümers. Muss ich als Sucher jedesmal selbst nachprüfen, ob diese Genehmigung vorliegt, bevor ich einen Fund logge ? Wohl eher nicht ... die einzig praktikable Lösung ist es doch, dem Owner diesbezüglich zu vertrauen, solange nicht eindeutige Hinweise darauf vorliegen, dass die Genehmigung nicht vorliegt.

Bei einem Cache in einer Baumhöhle gehe ich auch davon aus, dass die leer war und der Owner nicht das Eichhörnchennest samt Nachwuchs einfach rausgeworfen hat.
Bursche hat geschrieben:Dann stellt sich natürlich die Frage, wozu braucht man überhaupt Reviewer.
Dazu sage ich jetzt nichts ;)
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fly-hai
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von fly-hai »

HH58 hat geschrieben: Darauf muss ich mich doch sonst auch verlassen. Z.B. braucht man zum Legen von Caches auf Privatgelände die Erlaubnis des Grundstückeigentümers. Muss ich als Sucher jedesmal selbst nachprüfen, ob diese Genehmigung vorliegt, bevor ich einen Fund logge ? Wohl eher nicht ... die einzig praktikable Lösung ist es doch, dem Owner diesbezüglich zu vertrauen, solange nicht eindeutige Hinweise darauf vorliegen, dass die Genehmigung nicht vorliegt.
Darauf würde eich mich nicht verlassen. Wenn sich der Owner die Genehmigung hat wir es es doch auch hoffentlich im Listing erwähnen. Ansonsten würde ich mich von offensichtlichem Privatgelände fern halten.
Bursche
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von Bursche »

HH58 hat geschrieben: Darauf muss ich mich doch sonst auch verlassen. Z.B. braucht man zum Legen von Caches auf Privatgelände die Erlaubnis des Grundstückeigentümers. Muss ich als Sucher jedesmal selbst nachprüfen, ob diese Genehmigung vorliegt, bevor ich einen Fund logge ? Wohl eher nicht ... die einzig praktikable Lösung ist es doch, dem Owner diesbezüglich zu vertrauen, solange nicht eindeutige Hinweise darauf vorliegen, dass die Genehmigung nicht vorliegt.
....
Ich weiß, dass eine solche Genehmigung nicht vorliegt deshalb suche ich keine Caches in alten Fabrikhallen, auf Friedhöfen, an Lebensmittelmärkten....

Im Wald ergibt sich die Erlaubnis zum "Spielen" direkt aus dem Waldgesetz und macht damit eine Einwilligung des Grundstückseigentümers überflüssig. Diese Erlaubnis ersteckt sich aber sicher nicht auf das Anschrauben von Plaketten an Bäumen und auch nicht auf das Graben von tiefen Löchern. Ein Höhle unter einer Baumwurzel etwas weiter auszuhölen, damit das Mun-Kischtle reinpasst, ist meiner Meinung nach aber durch das Waldgesetz im Rahmen der "Erholung" erlaubt. Ebenso unproblematisch dürfte es sein, eine Tupperdose soweit zu versenken, dass sie ebenerdig getarnt werden kann. Die Frage, ob ich dabei einen spitzen Gegenstand verwendet habe oder nicht, interessiert in der Realität dabei kein Schwein!
Madu1
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von Madu1 »

Dave Ulmer legte am 3. Mai 2000 den ersten Cache der Welt. Er versteckte einen Pott mit Krimskram in den Wäldern bei Portland/Oregon.

Und war der Pott nicht eingegraben????

Wenn dem wirklich so war, dann wäre doch alles geklärt oder handelte Dave regelkonform??? :irre:
Wohl nicht, denn die Regeln wurden erst viel später erfunden!
Für die einen ist es die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.
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Bursche
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von Bursche »

Madu1 hat geschrieben:Dave Ulmer legte am 3. Mai 2000 den ersten Cache der Welt. Er versteckte einen Pott mit Krimskram in den Wäldern bei Portland/Oregon.

Und war der Pott nicht eingegraben????

....
War ein Logbuch drin???
Nein!
Nach derzeitiger Meinung der Häuptlinge in Seatle war das also gar kein geocache sondern ein virtual, also ein waymarking-dingens.....

Das Hauptproblem sitzt in Seatle, nicht in Köln!
HH58
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von HH58 »

fly-hai hat geschrieben:Darauf würde eich mich nicht verlassen. Wenn sich der Owner die Genehmigung hat wir es es doch auch hoffentlich im Listing erwähnen.
... und in diesem Fall muss ich mich darauf verlassen, dass er im Listing nicht lügt. So oder so: Wenn ich als Sucher immer erst selbst überprüfen muss, ob der Owner sämtliche Vorschriften eingehalten hat, dann kann ich das Cachen auch gleich bleiben lassen.
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S1G

Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von S1G »

Ich glaube, ich werde mal mitten im Wald eine große Ammobox verstecken und das Loch im Boden dafür mit einem Pinsel rauspinseln. Alles schön dokumentieren und dann mal sehen, was passiert. :???:
TripleKA
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von TripleKA »

Sagt mal, wo stehen denn die Guidelines, und zwar "nur für Suchende" :???: ? Bei meinem allerersten Cache war es nämlich so, daß ich in einem Wald stand, dort einige Hügel, ein paar Meter weiter auch Schaufeln (!!!) :shocked: und die Koordinaten genau auf einen dieser Hügel zeigten. Mir war nur das Gebuddel zu doof, sonst hätte ich ernsthaft gegraben. (Die Dose habe ich dann nur durch "Zufall" gefunden, war auch nicht vergraben).
HH58
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Re: Nicht vergraben ABER....

Beitrag von HH58 »

Bursche hat geschrieben:Ich weiß, dass eine solche Genehmigung nicht vorliegt ....
Na, jetzt übertreibst Du es aber. Es gibt durchaus Grundstückseigentümer (private wie gewerbliche), die grundsätzlich mal nichts gegen Caches auf Ihrem Gelände haben.

Manche Owner legen Caches auf ihrem eigenen Grundstück, manche sind mit dem Eigentümer befreundet.

Ein sehr lobenswertes Beispiel für gewerbliche Grundstückseigentümer ist das Gelände des Bayernhafens Regensburg:

http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=14&t=46253

Die wollen zwar jeden Cache einzeln genehmigen, aber wenn er bestimmten Kriterien genügt, dann genehmigen sie ihn auch. Aber wenn ich mir jetzt vorstelle, jeder, der einen Cache dort suchen will, ruft erst mal bei dieser Firma an und fragt nach ... dann haben die sicherlich bald die Nase voll.
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hmichel777
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Nicht vergraben ABER....

Beitrag von hmichel777 »

@Bursche: viele Waldgesetze verbieten das Zurücklassen von Gegenständen im Wald. Als Cacher bewegen wir uns immer auf dünnem Eis. Wer wird aber einen Cacher für eine gewartete Tupperdose bestrafen , wenn an jedem zweiten Waldweg alte Reifen oder Gartenabfälle abgekippt sind?

Auch der Irrglaube, es gäbe so etwas wie Flächen in Gemeineigentum führt nicht gerade zur Deeskalation. Letztlich gehört jeder Quadratmeter Land in Deutschland irgendwem; Vielleicht der Gemeinde, dem Land oder dem Bund. Ich denke, keiner von denen ist wirklich begeistert, wenn ungefragt auf deren Grund Dosen deponiert werden. Auf Nachfragen dagegen dürfte es in den seltensten Fällen eine Genehmigung geben (schon aus Verkehrssicherungsgründen).

Wir machen also immer irgendwie etwas mehr oder weniger Verbotenes.

Augenmaß ist eben überall gefragt.
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