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Soundausgabe unter Bascom - Brainstorming

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

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Windi
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Re: Soundausgabe unter Bascom - Brainstorming

Beitrag von Windi »

Ich bestell mir jetzt mal ein paar Flash-Roms und experimentiere ein wenig.
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Kappler
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Re: Soundausgabe unter Bascom - Brainstorming

Beitrag von Kappler »

Kann man auch einen USB-Stick mit einem Tiny koppeln?
Preislich dürften die güsntiger liegen als SD-Karten...

Falls es eine Lösung mit einem dedizierten "Sound-Tiny" wird: Unbedingt einen Ausgang für "Soundsample fertig abgespielt" vorsehen, für ein Handshaking mit dem steuernden Prozessor.
Gruß aus dem (badischen) Schwarzwald, Andreas (1/4 Kappler)
Bekennender Fremdlogleser und Rosinenpicker
thomas_st
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Re: Soundausgabe unter Bascom - Brainstorming

Beitrag von thomas_st »

Kappler hat geschrieben:Kann man auch einen USB-Stick mit einem Tiny koppeln?
Preislich dürften die güsntiger liegen als SD-Karten...
Da USB-Sticks im allgemeinen USB-Slaves sind (gibt es da Ausnahmen?), müsste der Tiny die Rolle des Host-Controllers übernehmen, was normalerweise der Rechner macht. Dass das in einem Tiny zu realisieren ist, glaube ich eher nicht. Preislich mag es günstiger sein (Ist das wirklich so? SD-Cards werden einem doch auch überall nachgeschmissen) aber der Aufwand wird IMO immens.
Kappler hat geschrieben:Falls es eine Lösung mit einem dedizierten "Sound-Tiny" wird: Unbedingt einen Ausgang für "Soundsample fertig abgespielt" vorsehen, für ein Handshaking mit dem steuernden Prozessor.
Für die Steuerung des MP3-Tinys würde sich IMO I²C anbieten. Noch eine Interruptleitung über die er den steuernden Tiny allgemein von Änderungen seines Status unterrichten kann (Fertig abgespielt, Fehler, Soundausgabe beginnt, ...) und fertig wäre ein relativ universell einsetzbarer Aufbau.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
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Marcel123
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Re: Soundausgabe unter Bascom - Brainstorming

Beitrag von Marcel123 »

Am einfachsten wäre es, man verwendet MMC-Karten und schreibt sich eine Player-Subroutine in C in der man die Befehle für den Bascom definiert, z.B. Play[File1], Play[File2] ect...
Zur Zeit habe ich leider relativ wenig zeit, sonst hätte ich mir das ganze mal genauer angeschaut.
theoretisch wären am tiny24/44 (mein standart uc) sogar noch 4 Ports frei für z.B. Taster oder LDR´s
NUR TOTE FISCH SCHWIMMEN MIT DEM STROM...
stonewood
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Re: Soundausgabe unter Bascom - Brainstorming

Beitrag von stonewood »

thomas_st hat geschrieben:
Kappler hat geschrieben:Kann man auch einen USB-Stick mit einem Tiny koppeln?
Preislich dürften die güsntiger liegen als SD-Karten...
Da USB-Sticks im allgemeinen USB-Slaves sind (gibt es da Ausnahmen?), müsste der Tiny die Rolle des Host-Controllers übernehmen, was normalerweise der Rechner macht. Dass das in einem Tiny zu realisieren ist, glaube ich eher nicht.
Und wenn man sich die Klimmzüge eines V-Usb anschaut um einem Atmel das USB-Slave protokoll beibringen zu können will man den Hostcontroller erst gar nicht. Mal so als Hinweise zum Nachdenken: Der Atmel will mit 12 Mhz Quarz befeuert werden, so hat er bei 1,5 Mhz Taktfrequenz noch 8 Takte (also 8 Assembler-Befehle!) um ein Bit zu lesen oder schreiben. Ein Hostcontroller muß regelmäßig den Bus nach neuen Devices abklopfen, und außerdem regelmäßig alle bisher angeschlossenen Devices nach neuen Infos fragen. Das ganze USB ist ja rein host-zentriert, die ganzen angeschlossenen geräte dürfen von sich aus gar nichts machen.

Übrigens wäre es wohl eher möglich den Flash-Baustein im Stick direkt zu beschalten, soweit ich weiß haben auch die Flashbausteine eine JTAG-Möglichkeit. Man kann also mit wenigen Leitungen ein Flash programmieren oder auslesen (natürlich mit ziemlich schlechter performance, aber was braucht schon eine Soundausgabe? Und außerdem spart das kostbare I/O-Leitungen.). Bei Linuxbasierten DSL-Routern (openwrt etc. ) wird ja auch das flash per JTAG wieder neu beschrieben falls das Update komplett in die Binsen ging.
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