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Entscheidungshilfe für Weste

Was nehm ich zur Geocache-Suche mit und was zieh ich an?

Moderator: Team Eifelyeti

le Fafnir
Geocacher
Beiträge: 14
Registriert: Mo 26. Apr 2010, 09:57

Re: Entscheidungshilfe für Weste

Beitrag von le Fafnir »

von KMW unter 150 Euro ist eig. fast immer abzuraten, Verarbeitung und Material sind oft sehr mies. Nicht umsonst Kosted die orig. BW KSK Weste 300€.
chps-online
Geonewbie
Beiträge: 2
Registriert: So 9. Mai 2010, 11:22

Re: Entscheidungshilfe für Weste

Beitrag von chps-online »

Hallo!


Der Grund für genau diese Vorauswahl ist nicht das martialische Aussehen, sondern tatsächlich die vielen und großen Taschen. Eine ähnliche, wenn nicht vielleicht sogar die identische, Anglerweste wie von Flohli habe ich in schwarz einmal getestet. Musste sie dann aber wieder zurück schicken, da dort meine Geocaching-Ausrüstung locker Platz hatte, aber für meine Fotoausrüstung habe ich dann wieder einen extra Rucksack gebraucht. Die einzige Alternative wäre dann noch diese reine Fotoweste:
http://www.tamrac.com/g_collectibles.htm
Die hat zwar ausreichend Platz für Blitz, Wechselobjektiv, Akku und Speicherkarten, aber wohin dann mit meiner Geocaching-Ausrüstung? Ich will einfach keinen Rucksack mehr mitnehmen müssen und schon gleich gar nicht eine Umhängetasche! Den Rucksack muss ich immer absätzen oder umschultern um an etwas heran zu kommen und eine Umhängetasche ist auf Dauer einfach nur unbequem.

An dieser Stelle vielen Dank für die vielen super Beiträge! Über weitere Meinungen, auch zu den beiden Modellen aus meinem Eingangspost, würde ich mich sehr freuen!


cp
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adorfer
Geoguru
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Re: Entscheidungshilfe für Weste

Beitrag von adorfer »

chps-online hat geschrieben:Der Grund für genau diese Vorauswahl ist nicht das martialische Aussehen, sondern tatsächlich die vielen und großen Taschen.
Das Problem ist, dass in so einer Weste (voll auf gerödelt) bei ca. T2,5-T3 Schluss ist.
Denn man kommt nirgends mehr durch, wenn's eng wird.
Selbst das Bücken nach einem Stage "in einer Wurzel" wird zur Kraftanstrengung.
Stellen wo die "nakte Gastcacher" problemlos durchschlüpfen bleibt man mit so einer Weste garantiert hängen.
Wenn Du soetwas vorhast und Dir ein Rucksack nicht reicht, dann solltest Du ein Modell nehmen, was sich gefechtsmäßig ab- und wieder anlegen lässt, jeweils vor und hinter dem Hinderniss. Und dazu eine Kordel mit einstecken, um das Ding hinterherzuschlörren durch die Engstelle.
Adorfer
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"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)
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schmalhaus
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Re: Entscheidungshilfe für Weste

Beitrag von schmalhaus »

Ganz ehrlich, hör auf die Ratschläge meiner Vorredner! Du machst Dich absolut lächerlich, wenn Du wie ein Guerillakämpfer durch den Wald oder die Stadt läufst. Kauf Dir eine Anglerweste und eine Umhängetasche (z.B. Maxpedition Jumbo) oder einen Rucksack - da bringst Du alles unter, bleibst mobil und fällst nicht so auf.
Don Plumpos
Geocacher
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Re: Entscheidungshilfe für Weste

Beitrag von Don Plumpos »

So eine Fotoweste ist wirklich praktikabel, denn auch meine Standardausrüstung würde da problemlos reinpassen. Nur will ich auf meinen Touren auch was zum Trinken mitnehmen und dann haste mit den Dingern auch wieder ein Problem. Letztendlich ist es bei mir ein ganz normaler Rucksack, da passt halt alles rein. An eine Weste im Militärstil war ich auch mal interessiert, aber an diese hier. Sie hat noch einen extra Stauraum auf dem Rücken (passend für Trinkflaschen) und ist sonst auch nicht so stark überladen. Ideal für's Cachen im Winter wo es eh meißtens dunkel ist ;-) Jetzt zum Sommer hin dann auch vielleicht etwas zu auffällig.

Gruß
Don Plumpos
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S-Man42
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Beiträge: 232
Registriert: Mo 25. Jan 2010, 23:44

Re: Entscheidungshilfe für Weste

Beitrag von S-Man42 »

Hallo, falls das noch aktuell ist...

ich bin im Besitz von dieser:
http://www.asmc.de/de/Militaerausruestu ... arz-p.html

Ursprünglich gekauft, um eine Menge Sanitätszeug unterzubringen, damit nicht alles Gewicht auf dem Rücken im Rucksack liegt. Erwies sich als total genial. Auf langen Wanderungen ist das vorteilhaft, das Gewicht auf den kompletten Körper zu verteilen. Auch von der Qualität her bin ich zufrieden damit.

ABER
Es ist absolut unpraktisch, damit durch die Stadt zu rennen. Das martialische Aussehen ist definitiv extrem auffällig. Oh Wunder... ;) Und dann ist das auch egal, wenn man da nur ein paar Mullbinden drin hat. Demnach fällt das Ganze für einen Stadtcacher raus. Für Wald- und Wiesencacher ist das durchaus praktisch. Allerdings sollte man aufpassen, wenns ins Gestrüpp geht. Das ist gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile bin ich aber wieder auf externe Gürteltaschen (kleine Taschen für 2-4 Euro bekommbar und damit kann man den ganzen Gürtel pflastern) umgestiegen, da der Preis der Weste im Sinne der Wärme und leichten Bewegungseinschränkung nicht im Verhältnis steht mit der Leistung im Sinne des Platzangebotes. Was ich meine: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nur selten so viel Zeug wirklich mit sich rumträgt, dass sich die Weste lohnt. Wenn aber das komplette Repertoire mitgeschleppt werden muss, ist es super.
Eine Sache muss man noch bedenken: Es passen keine Sachen wie Flaschen in die Weste. Ist man lange unterwegs, und das ist anzunehmen, wenn man so viel Zeug braucht, will man was trinken, etc. Man braucht also definitiv noch eine Tragemöglichkeit. Das kann man vielleicht mit einem Partner arrangieren, da ein Rucksack sich nur bedingt gut auf einer gepackten Weste macht (Gefüllte Taschen auf dem Rücken). Und wenn der Rucksack dann doch dabei ist, dann kann man da auch alles reintun... Naja...

Fazit: Man muss wissen, was Standardausrüstung ist. Wenn es lauter Kleinkram ist: Kompass, Stifte, MultiTool, Klebestreifen, Sanikram, etc. und davon genug, ist eine Weste gut. Wie gesagt, bei mir reichen in der Regel 3 kleine Taschen und 2 Holster (TL und Tool) und den Rest (Flasche, Wechselkleidung, Kletterkram) kommt in den Rucksack.
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