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Cache finden ohne GPS?

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

Ist eine Dose ein Cache wenn man kein GPSr zum finden braucht

Ja, es ist ein Cache - da ist doch ein Logbuch drin
67
71%
Nein, das ist kein Cache - das ist kein Geocaching mehr
15
16%
Mir egal
13
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 95

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- »

Warum ist ein Cache auf einmal kein Cache mehr, wenn ich kein GPS brauche um ihn zu finden? Ich kenne einige Cacher, die nicht mal einen GPS Empfänger besitzen, sind das jetzt Cacher zweiter Klasse oder vielleicht überhaupt keine Cacher mehr? Werden die Letterbox Hybrids sowie die Caches, die nicht unmittelbar auf den GPS Einsatz aufbauen jetzt archiviert? Werden die Logs, die nicht durch den Einsatz eines GPS entstanden sind gelöscht?

Bekomme ich nicht sowieso für jeden Cache koordinaten, wenn ich die vermutliche Ziellocation auf meiner Karte ankreuze und mit dem Planzeiger ausmesse? Ist diese Methode der Koordinatengenerierung verwerflicher als andere Methoden wie z.B. Rechen-Caches? Kann ich nicht im Gegenzug jeden Cache auch ohne GPS mit Karte, Planzeiger und Kompass finden?

Und was soll das Ganze überhaupt? Warum kommt gerade eine an den Haaren herbeigezogene neue Regel nach der anderen? Ich habe das Gefühl, momentan wird reglementiert um des Reglementierens Willen. Die letzten Jahre hats doch auch mit den bestehenden Regeln prima funktioniert. Warum geht das jetzt auf einmal nicht mehr?

kopfschüttelnd...

Tiger
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Mogel
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Beitrag von Mogel »

Warum kommt gerade eine an den Haaren herbeigezogene neue Regel nach der anderen?
Die Regel ist aber nicht neu. Meines Erachtens sollte sich GPS Stash Hunting, wie es früher geheißen hat, schon wieder ein bisschen vom Sudoku-Solving abgrenzen. Klar sind auch Schreibtisch-Geocaches ohne GPS oft auf ihre Weise lustig, aber in Wien sind schon fast alle neuen Caches koordinatenlos, da fehlt mir dann ein bisschen die originale Idee des Geocachens.
morsix
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Beitrag von morsix »

Mogel hat geschrieben:
Warum kommt gerade eine an den Haaren herbeigezogene neue Regel nach der anderen?
Die Regel ist aber nicht neu. Meines Erachtens sollte sich GPS Stash Hunting, wie es früher geheißen hat, schon wieder ein bisschen vom Sudoku-Solving abgrenzen. Klar sind auch Schreibtisch-Geocaches ohne GPS oft auf ihre Weise lustig, aber in Wien sind schon fast alle neuen Caches koordinatenlos, da fehlt mir dann ein bisschen die originale Idee des Geocachens.
Wien ist eine große Stadt :) Caches innerhalb von Innenstädten kann man meist besser einfach so lösen anstatt mit gps. Ich hatte in Wien bisher nie ein GPSr dabei, aber ich denke, so anders als die Münchner City ist es auch nicht.
In der Münchner City ist fast nirgends brauchbarer Empfang möglich und so habe ich dort auch fast alle Caches ohne GPSr gelöst (obwohl die Koordinaten vorhanden waren!). Würde ich einen Cache in der Stadt verstecken, dann würde ich die Koordinaten auch mittels Fugawi ermitteln - das ist besser als einen Wegpunkt auf dem GPSr zu setzen mit einem Fehler von +/- 40m.

Die MCT Serie in München hat zwar an jeder Station Koordinaten, aber man kann die Stationen natürlich auch so finden. Besonders gut gelungen finde ich daher MCT Löwen und Jungfrauen - da braucht man nur am Schluss ein GPSr oder eine sehr genaue Karte.
Warum habe ich den Cache noch nicht geloggt? Tja, gestern war die ungenauigkeit +/- 70m im Gebiet und so hab ich irgendwann trotz Spoiler Lesens aufgegeben - ich komme eben nochmal und versuchs zu Hause mit einer guten Karte + Luftbilder.

Ich finde ja auch, Geocaching sollte überwiegend mit einem GPSr zu tun haben, ich sehe aber auch Ausnahmen - vor allem bei Innercity caches - und lass es dann gelten, wenn man das GPSr evtl. nur zur Anfahrt an den Start braucht.

Im Übrigen kann man kaum etwas dagegen tun, wenn jemand caches mit sehr genauen Karten und Winkelmesser, Linieal, Geodreieck, Kompass und Sextant löst.

Grüße
Rudi
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eliminator0815
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Beitrag von eliminator0815 »

Hallo zusammen,

im letzten Sommer bin ich zu einer Geocaching-Tour aufgebrochen, bei der ich leider die Beschreibung und damit die Koordinaten eines Caches zu Hause vergessen habe. Ich konnte mich aber ziemlich genau an das Gelesene erinnern und den Cache ohne größere Probleme finden und loggen.
Ohne den Einsatz des GPS, das ja ohne die Koordinaten nutzlos war. Durfte ich diesen Cache deswegen nicht loggen? Ich wüßte nicht, was mich daran hindern sollte. Gefunden ist gefunden!

Tschüß Micha
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Leben heißt, unterwegs zu sein. Nicht, möglichst schnell anzukommen.
Mogel
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Beitrag von Mogel »

Durfte ich diesen Cache deswegen nicht loggen?
Wie kommst denn auf die Idee?
°
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Beitrag von ° »

"Geht es auch mit GPS und krieg ich genaue Koordinaten dafür?"

!=

"Geht es nur mit GPS und krieg ich genaue Koordinaten dafür?"

cheers
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- »

° hat geschrieben:"Geht es auch mit GPS und krieg ich genaue Koordinaten dafür?"
Das trifft wie ich bereits geschrieben habe für 100% aller "Dosen mit Logbuch und Findeanleitung" - um mal vorsichtshalber das Wort Cache zu vermeiden - zu. Der Weg zu den Koordinaten ist entweder direktes Ablesen in der Beschreibung (Tradi) oder Lösung einer Aufgabe (Multi/Rästelcache). Die Aufgabe kann z.B. eine Rechnung sein oder auch das Finden der Position durch andere Hinweise mit nachgeschalteter Verortung auf der Karte und Koordinatenermittlung per Planzeiger. Koordinaten gibts, falls jemand absolut nicht ohne leben kann, definitv immer so lange sich die Dose auf der Erde befindet. Bleibt die Frage, was soll dann noch die Diskussion? ;)

Tiger
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smo
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Beitrag von smo »

morsix hat geschrieben: Im Übrigen kann man kaum etwas dagegen tun, wenn jemand caches mit sehr genauen Karten und Winkelmesser, Linieal, Geodreieck, Kompass und Sextant löst.
Siehe einige Logs hier:
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... a795716c6b

Viele Gruesse
Steve
eigengott
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Beitrag von eigengott »

-tiger- hat geschrieben:Das trifft wie ich bereits geschrieben habe für 100% aller "Dosen mit Logbuch und Findeanleitung" - um mal vorsichtshalber das Wort Cache zu vermeiden - zu.
Nö. Hier das erst beste Beispiel aus meiner "Nearest Cache"-Liste: http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... ?wp=GCQFW3

Wie du der Beschreibung entnehmen kannst, gibt es für den finalen Micro keine Koordinaten sondern nur eine grobe Richtung und "man soll die Augen offenhalten".
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- »

eigengott hat geschrieben:Wie du der Beschreibung entnehmen kannst, gibt es für den finalen Micro keine Koordinaten sondern nur eine grobe Richtung und "man soll die Augen offenhalten".
Bää... das ist ja dann gar kein Cache ;) wobei wer es ganz hart will und sich nur mit GPS-Pfeil vor der Nase einer Dose annähern kann, kann selbst in dem Fall den besagten Baum suchen, die Position mit klassischen Methoden ausmessen (bis vor wenigen Jahren wurde das immer ohne GPS gemacht) und dann das Ergebnis ins GPS eintippen. Im dem Fall ist das zugegebenermaßen nur begrenzt sinnvoll, aber möglich wärs.

Der Cache zeigt aber schön, wie wenig sinnvoll die Regel mit dem GPS-Zwang ist. Ich dachte immer, ein wichtiger Punkt bei der Cacherei sei das Naturerlebnis, das ist definitv höher, wenn ich mir die Bäume in der Umgebung anschauen muß als wenn ich auf das GPS-Gerät starre. Vielleicht entdeckt dabei sogar das eine oder andere PISA-Stadtkind, daß es tatsächlich verschiedene Arten von Bäumen gibt ;)

Tiger
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