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Hirschlausfliegen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Kennst du Hirschlausfliegen

ja
66
25%
nein
195
75%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 261

Catfriend38
Geocacher
Beiträge: 184
Registriert: Fr 21. Apr 2006, 18:16

Beitrag von Catfriend38 »

:arrow:
Zuletzt geändert von Catfriend38 am Fr 6. Jul 2007, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Windi
Geoguru
Beiträge: 6338
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Beitrag von Windi »

Ist von Euch überhaupt schon mal jemand von einer Hirschlausfliege gestochen worden?
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DL3BZZ
Geoguru
Beiträge: 3755
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Beitrag von DL3BZZ »

Ich, ich, ich,
glaube es jedenfalls. Hatte am rechten Knie 3 Stiche, dachte, sie sind von einem Floh, Mücke, o. ä.
Schön gejuckt, schön rot geworden, nach 3 Wochen sieht man immer noch die Stellen. Wenn man drüber mit einem Finger fährt, juckt es noch :evil: Zum Glück haben die nicht geeitert.

Bis denne
Lutz, DL3BZZ
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TrickyMD
Geowizard
Beiträge: 1166
Registriert: So 5. Mär 2006, 13:12
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Beitrag von TrickyMD »

[x] seit gestern, ja!

Auf der Suche nach ner Location für meinen nächsten Cache Nähe
Magdeburg hab ich mir selbst 2 Viecher vom Hals gesucht.
Auch meine Freundin hatte 3 davon in den (langen) Haaren.
Ich vermutete erst es seien kleine Spinnen, denn für Zecken waren
sie zu gross. Aber jetzt wo ich das hier lese....
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besucht auch Geocaching-Anhalt.de!
dr_megavolt
Geocacher
Beiträge: 288
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Beitrag von dr_megavolt »

Hatte am rechten Knie 3 Stiche, dachte, sie sind von einem Floh, Mücke, o. ä.
Schön gejuckt, schön rot geworden, nach 3 Wochen sieht man immer noch die Stellen. Wenn man drüber mit einem Finger fährt, juckt es noch
Klingt zumindest typisch für Hirschlausfliegenstiche. Nicht sofort eine Rötung, sondern häufig verzögert, 12-24-36 h später, dann aber recht lange anhaltend bis 3 Wochen oder länger, Gewebe tastet sich verhärtet an... im Verdacht für diese Reaktion auf den Stich sind Bakterien, die von der Hirschlausfliege übertragen werden (Bartonella schoenbuchensis). Hatte letztes Jahr einige dieser Stiche (wobei Bremsenstiche recht ähnlich sein können, möglicherweise auch durch Bartonellen verursacht), dieses Jahr noch keine.
Cornix
Geowizard
Beiträge: 1795
Registriert: Di 4. Okt 2005, 18:39
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Beitrag von Cornix »

dr_megavolt hat geschrieben: ... im Verdacht für diese Reaktion auf den Stich sind Bakterien, die von der Hirschlausfliege übertragen werden (Bartonella schoenbuchensis).
Darüber hatte ich gestern was gelesen:
Dass auch Bartonella schoenbuchensis Menschen infizieren kann, wurde lange vermutet, konnte aber erst kürzlich bewiesen werden, wie Braun erläutert. Die Gefahr bestehe nach einem Stich der Hirschlausfliege. Das fünf bis sechs Millimeter lange braune Insekt ist der Überträger von Bartonella schoenbuchensis. Nach dem Stich kann es – ähnlich wie im Fell des Rotwilds – zur Bildung von Pusteln auf der Haut kommen. Ob die Bakterien weitere Schäden im Körper anrichten, ist unbekannt. Braun schließt dies mit Blick auf die anderen Erkrankungen jedoch nicht aus. Denkbar sei sogar ein Befall der Herzklappen (Endokarditis).

Gefährdet ist jedoch weniger der Spaziergänger oder Wanderer als vielmehr Personen, die beruflich im Wald tätig sind, etwa Förster. Bei ihnen sollten Ärzte deshalb bei unklaren Erkrankungen auch an die Möglichkeit einer exotischen Infektion mit dem erst kürzlich entdeckten Erreger denken und entsprechende Tests durchführen, rät Braun.

Quelle: Vorsicht vor dem Stich der Hirschlausfliege
Das kann ja Eiter werden. :shock:

Cornix
Ilmatyynyalukseni on täynnä ankeriaita.
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DL3BZZ
Geoguru
Beiträge: 3755
Registriert: Di 15. Feb 2005, 15:45
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Beitrag von DL3BZZ »

Und das blöde ist, Autan o. ä. soll auf diese Viecher nicht wirken :shock:
Aber ich will (muss) in die Natur, in die Wälder und Wiesen. Schaun mer mal. Melde mich noch einmal, wenn das verlängerte Wochenende vorbei ist.

Bis denne
Lutz, DL3BZZ
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dr_megavolt
Geocacher
Beiträge: 288
Registriert: Do 12. Mai 2005, 10:23
Wohnort: Hürth, NRW

Beitrag von dr_megavolt »

Hatte mich mit Antibrumm forte eingenebelt. Kann keinen Vergleich im gleichen Wald zu "ohne" anstellen, fiel mir aber schon auf, daß im Gegensatz zu sonstigen Begegnungen diese sehr hektisch über die Haut krabbelten und mich nicht stachen (können ja nicht mehr wegfliegen, weil sie nach dem Landen die Flügel abwerfen). Weitere Beobachtung: wollte eine gefangene Hirschlausfliege meinen Kollegen zeigen und habe sie, da kein anderer Behälter zu Verfügung stand, in die Kappe von Antibrumm forte eingesperrt. Hat sie leider leider nur sehr kurz überlebt.

PS: Bin kein Tierquäler. Aber die Viecher sind eh zum Tode verurteilt, wenn sie auf dem falschen Wirt landen und ihre Flügel schon abgeworfen haben. Hungertod, nicht schön.
Die 5 Steinweisen

Beitrag von Die 5 Steinweisen »

Im Ruhrgebiet gibts die Dinger auch.
Habe ich schon letztes Jahr bemerkt (September und Oktober)

Durch dieses Fred habe ich nun etwas mehr darüber erfahren - dafür besten Dank

Markus
pom
Geoguru
Beiträge: 3391
Registriert: Mi 10. Nov 2004, 12:08
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Beitrag von pom »

DL3BZZ hat geschrieben:Und das blöde ist, Autan o. ä. soll auf diese Viecher nicht wirken :shock:
Wie wär's mit Zanzarin? Das hat mich bislang immer und fast überall vor fast allem geschützt (in acht Jahren eine Ausnahme).
Zum Glück gibt es hier so wenig Hirschlausfliegen, dass ich die Wirkung nicht verlässlich überprüfen kann.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.
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