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Hirschlausfliegen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Kennst du Hirschlausfliegen

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Dannebrog
Geocacher
Beiträge: 207
Registriert: Mo 25. Jul 2005, 11:03
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Beitrag von Dannebrog »

Öööööörk... :x Je mehr ich hier lese, desto überzeugter werde ich: Winterzeit ist Cachezeit...
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Starglider
Geoguru
Beiträge: 4653
Registriert: Do 23. Sep 2004, 15:00

Beitrag von Starglider »

Gestern fand ich eine, die bei mir auf dem Arm herumkrabbelte. Zum Glück sind die so groß und bewegen sich so hektisch dass man sie auf der Haut sofort fühlt, ganz im Gegensatz zu Zecken.

Erstaunlich ist aber, mit welcher Kraft sich die kleinen Biester festkrallen können.
-+o Signaturen sind doof! o+-
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Roli_29
Geocacher
Beiträge: 242
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Beitrag von Roli_29 »

Ich war letzlich im Ahrtal cachen und bin regelrecht von den Viehchern angesprungen worden. Zuerst haben ich wie gewohnt draufgehauen, aber das schien sie nicht zu stören. Die musste ich immer mit zwei Fingern von der Haut pflücken. Dabei haben einige auch ihre Flügel eingebüßt, aber auch das schien sie auch nicht zu stören.
Die kleinen Biester sind echt wiederspenstig. Aber echt ekelig ist, das sie sich erst in den Haaren verstecken und dann nach ein paar Minuten einem über den Hals krabbeln. Während der Autofahrt kann das zu sehr unangenehmen Situationen führen.

Na ich bin mal gespannt, wann wir die nächste Insenketenart bei uns begrüßen können, die vielleicht noch schlimmere Krankheiten mitbringt.

Die Bundeswehr experimentiert momentan mit eigenen Insektenmitteln herum, um die Soldaten in Afganistan vor krankheitsübertragenden Instekten zu schützen. Dabei müssen die Uniformen regelrecht impregniert werden, damit die Viehcher schon bei der Landung tot umfallen.
Sowas werde ich mir demnächst auch zulegen. Dann bin ich der wandelnde Tod im Wald und habe hoffentlich meine Ruhe.

Gruß Roland
Lieber ein sauberer Micro am Fallrohr, als ein dreckiger Regular in versifften Tüten im Wald!
Ilsebilse
Geomaster
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Beitrag von Ilsebilse »

Roli_29 hat geschrieben:Dabei haben einige auch ihre Flügel eingebüßt, aber auch das schien sie auch nicht zu stören.
Das ist bei Hirschlausfliegen normal. Die Flügel haben tatsächlich Sollbruchstellen, damit sie abgeworfen werden können, sobald die Hirschlausfliege ihren Wirt erreicht hat.
Roli_29 hat geschrieben:Na ich bin mal gespannt, wann wir die nächste Insenketenart bei uns begrüßen können, die vielleicht noch schlimmere Krankheiten mitbringt.
Hirschlausfliegen sind bei uns heimisch, es gab sie schon immer und sie haben auch schon immer gerne Hunde, Pferde und Menschen "angefallen".
Nur warst Du wahrscheinlich seltener im Wald unterwegs, bis Du das Cachen entdeckt hast.... :wink:

Hirschlausfliegen können zwar einen Krankheitserreger übertragen, da das aber erst vor kurzem entdeckt wurde, ist noch nicht klar, wie relevant das tatsächlich ist:

"Das 5-6 mm lange braune Insekt ist der Überträger von Bartonella schoenbuchensis. Nach dem Stich kann es - ähnlich wie im Fell des Rotwilds - zur Bildung von Pusteln auf der Haut kommen. Ob die Bakterien weitere Schäden im Körper anrichten, ist unbekannt. Prof. Braun schließt dies mit Blick auf die anderen Erkrankungen jedoch nicht aus. Denkbar sei sogar ein Befall der Herzklappen (Endokarditis). "
(den gesamten Artikel findet man hier)
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.
Team Bramcacher
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Beitrag von Team Bramcacher »

Und ich hatte mich letztes Wochenende schon gewundert was das für neue Krabbelviecher waren. Dank dem neu zugelegtem Autan hba ich bislang keine Last mehr mit Zecken gehabt - und jetzt das! Die Viecher gingen erst nach heftigem abschnippen weg - haben sich richtig festgekrallt. Soweit ich das aber bisher sehe wurd eich ncht gebissen. Ach ja - passiert ist das übrigends in der Haard - eigentlich nur dafür berühmt die Heimat ganzer Zeckenkolonien zu sein. Naja - jetzt haben die Blutsauger Konkurrenz bekommen*g*
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Catfriend38
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Beitrag von Catfriend38 »

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safri
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Wohnort: 61348 Bad Homburg

Beitrag von safri »

Hunde aufgepasst !

Heute habe ich das Herrchen eines Labradors getroffen, der letztes Jahr von einer Hirschlaus gebissen und dabei auch leider mit Bartonella schoenbuchensis infiziert wurde. Der Hund bekam massiven Haarausfall, schuppige Haut und Ekzeme.
Das Bartonella wurde vom Tierarzt eindeutig nachgewiesen. Dieses Jahr muss der arme Hund September - Oktober dem Wald fernbleiben!

Also liebe Mithunde: lasst euch von euren menschlichen Waldbegleitern gründlich untersuchen, damit ihr keinen Biss abkriegt!

gez. Nala
Catfriend38
Geocacher
Beiträge: 184
Registriert: Fr 21. Apr 2006, 18:16

Beitrag von Catfriend38 »

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Daggi
Geonewbie
Beiträge: 1
Registriert: Di 3. Okt 2006, 21:15

Hirschlausfliegen

Beitrag von Daggi »

Hallo !
Ich habe gerade erst Bekanntschaft mit diesen Tierchen geschlossen, von denen ich noch überhaupt nichts wusste.
Ich habe ein Pferd, was gerade davon befallen wurde.
So bin ich darauf gekommen.
In der Tierklinik, wohin ich so ein Exemplar zur Bestimmung gebracht habe, wusste die Ärztin nicht, was das ist.
Sie schwankte zwischen Laus und Haarling.
Und dann hat eine Freundin davon erzählt, weil das in der Cavallo stand.
Die Stellen scheinen heftig zu jucken.
Mein Pferd hat sich wie wahnsinnig gekratzt, dass es geblutet hat.
In diesem Forum, was ich zufällig gefunden habe, als ich Hirschlausfliegen eingab, hab ich nun gelesen, dass Autan nicht hilft.
Ich hätte sonst Zedan draufgesprüht, aber das hilft dann sicher auch nicht?
Ich kann das Pferd doch aber nicht für drei Monate drin lassen.....
Sind das denn irgendwie exotische Tierchen, die epidemieartig auftreten ?
Sind die denn irgendwie gefährlich ?
Haben sie Feinde ?
Reduzieren die sich von allein wieder ?
Ich lebe in Schleswig Holstein.
Ilsebilse
Geomaster
Beiträge: 569
Registriert: Mi 1. Jun 2005, 16:55
Wohnort: Brigade Eisenberg

Re: Hirschlausfliegen

Beitrag von Ilsebilse »

Daggi hat geschrieben: Ich habe ein Pferd, was gerade davon befallen wurde.
So bin ich darauf gekommen.
In der Tierklinik, wohin ich so ein Exemplar zur Bestimmung gebracht habe, wusste die Ärztin nicht, was das ist.
Sie schwankte zwischen Laus und Haarling.
:shock:
Ich würde mal die Tierärztin wechseln...(Naja, wenn sie von Pferden Ahnung hat, nicht unbedingt, aber in parasitologischen Fragen wen anders aufsuchen.)
Zumindest an der TiHo Hannover lernt man in Parasitologie, was das für Tierchen sind....und das sie außer Hirschen und Rehen auch Pferde und Menschen anfliegen.
Daggi hat geschrieben: Sind das denn irgendwie exotische Tierchen, die epidemieartig auftreten ?
Sind die denn irgendwie gefährlich ?


Nein, die Biester kommen hier ganz legal vor - man muß sich mit ihnen abfinden.

Zu Infektionen durch Hirschlausfliegen steht weiter oben im Thread schon was.
Leitplankenmicros? Sinnlose Filmdosen im Wald? Frustriert? Besucht die Brigade Eisenberg in Thüringen! Hier gibt es noch Caches, für die man ZU FUSS auf Berge steigen muß.
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