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Böse Überraschung am Cache?

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

Sollte aus der Cachebeschreibung hervorgehen, daß man besondere Kenntnisse, Fähigkeiten oder Ausrüstung benötigt?

Ja, das sollte in der Beschreibung erwähnt werden
122
95%
Nein, es reicht, wenn man das erst vor Ort erfährt
6
5%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 128

chriz
Geocacher
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Registriert: Di 14. Jun 2005, 23:48

Beitrag von chriz »

Besondere Ausrüstungsgegenstände (alles != GPSr, Zettel und Stift ) gehören meiner Meinung nach in die Cachebeschreibung. Besonders wichtig ist dies, wenn diese der eigenen Sicherheit dienen, wie z.B. Kletterzeugs, feste Schuhe, Taschenlampe (für Höhlen etc.). Eine kleine Besonderheit sind Caches wie It's ToolTime oder Natorampe Niedernberg bei denen man weiß, worauf man sich einlässt. Da schleppt man halt eine gut sortierte Werkzeugkiste durch den Wald ;)

Wie der bisherigen Diskussion zu entnehmen ist, verhält es sich mit speziellen Kenntnissen etwas schwieriger. Klar sollte man bei Caches mit entsprechender Difficulty-Wertung auch etwas kniffligere Rätsel erwarten können (Wichtig: Difficulty bezieht sich ja nicht nur auf evtl. zu lösende Rätsel, sondern auch auf einfach/schwierig zu findende Verstecke). Doch wo die Grenze zwischen Allgemeinbildung und besonderen Kenntnissen ziehen? Allgemeinbildung heißt ja nicht, dass jeder Mensch diese auch hat. Bei sog. Schulwissen sollte man auch bedenken, dass sich dieses im Laufe der Zeit ändert (siehe Sütterlin) und dass es auch ältere Cacher gibt, bei denen die Schulzeit schon länger her ist. Bei Matheaufgaben, die über die vier Grundrechenarten oder Quersummen hinausgehen, kann man ja in der Cachebeschreibung einfach kurz "solide Mathekenntnisse" als Voraussetzung nennen - als Überraschung dient ja dann immer noch die konkrete Rechenaufgabe, auch wenn diese dann nicht von allen gelöst werden kann - aber man war ja vorgewarnt. Dadurch wird der Cache auch nicht einfacher und gleich für jeden lösbar, erspart so manchem aber einiges an Frust unterwegs, wenn er aufgrunddessen den Cache gar nicht erst angeht. Ähnlich sollte es sich mit anderen Themenkreisen verhalten.

Ich finde, man sollte halt (fast) jedem schon der Planung einer Cachetour die Möglichkeit geben, zu entscheiden, ob er/sie einen Cache angehen möchte. Daher sind halt Angaben zu benötigten Gegenständen und Kenntnissen sowie einer Kurzbeschreibung des Geländes und der geschätzten Dauer notwendig. Und wie gesagt: Ein Cache wird durch solche Angaben im Vorfeld auch nicht einfacher oder unspannender!

Viele Grüße
chriz (der auch lieber anspruchsvolle Caches mag, vorher gerne aber informiert sein möchte)
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Lakritz
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Beitrag von Lakritz »

Starglider hat geschrieben:Die Fangfrage, die du eigentlich stellen wolltest, war die nach dem Unterschied zwischen einer verminderten Septim und einer großen Sexte. :roll:
Ich glaube nicht, es war irgendwas mit Dissonanz. Aber eigentlich kenne ich mich da gar nicht aus, weil ich Musik abgewählt hatte. ;)

Und weiterhin bin ich auch der Meinung, dass man Spezialkenntnisse in der Cachebeschreibung erwähnen sollte - auch wenn man sie vielleicht für Allgemeinwissen hält. Viele tun das aber nicht - daher muss ich als Sucher eben mit allem rechnen, auch wenn's mich nervt.
(Genauso wie das übereilte Löschen von Logs durch Newbie-Cacheowner... alles Kinderkram. :roll: )
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radioscout
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Beitrag von radioscout »

Das Problem ist nur, daß man bei einem Cache mit 4 D-Sternen nicht weiß, ob es sich auf ein trickreiches Versteck von Cache und/oder Stages handelt oder einem unerwartet Rätsel begegnen.
Wobei es dafür eigenlich die Kategorie ?-Cache gibt. (Angeblich nur, wenn es ein Rätsel vor dem Start zu lösen gibt?)

Glücklicherweise ist das bisher ein eher theoretisches Problem und die Mehrheit hat auch eine recht eindeutige Meinung dazu. Wenn jemand ernsthaft auf die Idee kommen sollte, seine Caches "spannender" zu gestalten, in dem er die letzt Stage vor dem Cache (nach 10 km) in Japanisch schreibt sollte sich nicht wundern, wenn sich das bald rumspricht und dieser Cache und andere dieses Owners zukünftig gemieden werden.
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Der_Isenberger
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Beitrag von Der_Isenberger »

Starglider hat geschrieben:Die Frage, die sich mir dagegen aufdrängt ist:
Was hat ein Cacheowner eigentlich davon, wenn ein sigfnifikanter Teil der Cacher an einem seiner Werke nur bis zu Station X vorstößt und dann z.B. wegen einer solchen Frage abbrechen muss?

Mir ist die Motivation dafür leider absolut unklar und deswegen auch die Vehemenz, mit der hier einige das befürworten.
Was bringt ihnen das? :shock:
Nun kommen wir aber nah an die Frage: Was bringt einem eigentlich das Cachen? ;)

Spaß beiseite: Vermutlich hat er nichts davon, allenfalls ein schlechtes Feedback. Aber auch dazu sollte man ihm die Freiheit lassen. Es muss ja nicht alles bis zum letzten Detail reglementiert sein.
Viele Grüße,
Fritz

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Cool-Mann
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Beitrag von Cool-Mann »

Gibt es eigentlich einen 5/5er?

Gruss aus Asbach
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RSG
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Beitrag von RSG »

Guckst Du hier http://www.geocache-forum.de/viewtopic. ... hlight=5er
Cool-Mann hat geschrieben:Gibt es eigentlich einen 5/5er?

Gruss aus Asbach
Cool-Mann 8)
Gruß R S G
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nebelung
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Beitrag von nebelung »

Ich bin der festen Überzeugung, dass "Spezialkenntnisse" in die Beschreibung gehören.
Nicht alles was der Owner weiß, wissen auch andere und umgekehrt.

Mal abgesehen davon hätte ich trotz Mathematik Leistungskurs heute keine Chance mehr diverse damals auf dem FF beherrschte Funktionen zu berechnen.

Die Grundrechenarten sind Pflicht und ansonsten sollte alles angegeben werden.

Grüße

Nebelung
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Cool-Mann
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Beitrag von Cool-Mann »

Warum hat die Suche nach 5 / 5 versagt? Sind doch genug da.

Doch so richtiges 5 / 5er Feeling kam da bei mir zumindest bei den deutschen Caches nicht auf.
Ich glaube ich werde mich mal an die Arbeit machen und einen 5 / 5er legen.
  • Keine Angaben der benötigten Spezialausrüstung in der Beschreibung.
    Stationen werden u.U. auch mehrfach angefahren werden müssen.
    Die Suche dauert mehrere Tage, Wochen, oder Monate.
    Es sind mehrere Spezialkenntnisse erforderlich.
    Es ist zwischen den Stationen ein wenig Gehirnbenutzung angesagt.
    Es entstehen u.U Zusatzkosten.
Das heißt aber auch Supportmöglichkeiten um die Cacher welche die Aufgaben überleben nachher nicht in den Wahnsinn zu treiben :wink: .

Gruss aus Asbach
Cool-Mann 8)
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Lakritz
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Beitrag von Lakritz »

Cool-Mann hat geschrieben:Es ist zwischen den Stationen ein wenig Gehirnbenutzung angesagt.
Ui. Jetzt hagelt's im Ausrüstungs-Forum gleich Anfragen à la "Wo kann ich Gehirn am günstigsten kaufen?" "Welche Gehirnanbieter bei eBay sind vertrauenswürdig?" :)
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radioscout
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Beitrag von radioscout »

Gehirne liegen draußen rum und oft findet man sie beim Cachen.

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