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Blinker auf Basis eines PIC-Controllers ? Allg. Fragen !

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

dl4mea
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Blinker auf Basis eines PIC-Controllers ? Allg. Fragen !

Beitrag von dl4mea »

Hallo,

ich habe ein paar Fragen wie man einen Blinker möglichst langlebig machen kann:

- Ich vermute am besten geht es mit Monozellen-Batterien großer Kapazität?
- Wer kann mal vorrechnen welchen Stromverbrauch und welche Lebensdauer man erreichen kann?
- Akkus und Gartenlampen, was liegen hier für Erfahrungen vor?

- Das Blinklicht mit einem Multivibrator gefällt mir nicht, weil dauernd Strom verbraten wird, z.B. über den Zweig ohne LED. Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht das mit einem PIC-Controller zu machen? 0,1sec Einschalten und dann 2-3sec in den least-power-sleep-mode gehen?


mfg Günter
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alex3000
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Beitrag von alex3000 »

Es gibt ja Blink-LEDs. Da spart man sich die elektronische Schaltung.
Was ist denn davon zu halten?
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
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3. Genesis - München 2007
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jennergruhle
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Re: Blinker auf Basis eines PIC-Controllers ? Allg. Fragen !

Beitrag von jennergruhle »

dl4mea hat geschrieben:Ich vermute am besten geht es mit Monozellen-Batterien großer Kapazität?
Ja, oder mit diesen Baustellenlampen-Batterien (6V)
dl4mea hat geschrieben:Das Blinklicht mit einem Multivibrator gefällt mir nicht, weil dauernd Strom verbraten wird, z.B. über den Zweig ohne LED.
Es gibt auch MVs, die kaum Ruhestrom haben, die mit einem pnp- und einem npn-Transistor. Da wird ein Kondensator langsam mit ein paar µA geladen, und dann schlagartig entladen, wobei dann die Lumi aufblitzt.

Probier mal hiervon den zweiten (Bild 2.2):
http://www.elektronik-kompendium.de/pub ... pvtest.htm

Der wird als besonders geeignet für Batterieversorgung empfohlen. Sicher kann man auch statt der Lampe eine Lumi mit Reihenwiderstand (ein paar hundert Ohm) und Parallelwiderstand (ein paar zehn Kiloohm, zum kompletten Aufladen des Kondensators) nehmen.

Natürlich ist ein Blinker mit meist schlafendem PIC auch ok, aber zum Nur-Blinker ein bisschen Overkill. Interessanter wird der, wenn man den Blinker noch steuern will (z.B. per Funk/Licht usw).
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger
---
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Starglider
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Beitrag von Starglider »

Zu dem Thema gibt es hier übrigens auch schon die Freds "Bauplan ewiger Blinker" und "Bauplan reaktives Licht".
-+o Signaturen sind doof! o+-
dl4mea
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Reaktives Licht, Blinkled

Beitrag von dl4mea »

Hallo,

wenn ich die Klimmzüge und den Aufwand in den vorhandenen Schaltungen ansehe, dann wäre das wohl mit einem PIC schon einfacher. Ich kenne mich aber nur bei den C51-Prozessoren gut aus. Darum meine Frage. Ein PIC, ein paar Batterien und eine LC-LED, das wäre dann alles.

Wie einer schon schrieb: man kann auch problemlos Zusatzfunktionen realisieren, z.B. Supersleepmode wenn LDR Helligkeit signalisiert: Dann schlaf erst mal 10 Minuten weiter.

mfg Günter
orotl
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Re: Reaktives Licht, Blinkled

Beitrag von orotl »

dl4mea hat geschrieben:wenn ich die Klimmzüge und den Aufwand in den vorhandenen Schaltungen ansehe, dann wäre das wohl mit einem PIC schon einfacher. Ich kenne mich aber nur bei den C51-Prozessoren gut aus. Darum meine Frage. Ein PIC, ein paar Batterien und eine LC-LED, das wäre dann alles.
Das war auch meine Idee, ich habe es mittlerweile mit einer Atmel ATtiny11/12 realisiert.
Die dadurch wegfallenden Transistoren/Kondensatoren, ... kommen sogar teurer als die CPU, von der wesentlich einfacheren Leiterplatte will ich mal gar nicht reden. Und schon gar nicht vom wichtigsten: dem geringeren Ruhestromverbrauch...
Wenn das Ding inkl. Layout reif für die Öffentlichkeit ist, werde ich es hier vermelden...

orotl
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

beim aldi gabs doch vor paar wochen so blinkerbänder für die hose.
mit ner mono hält das teil vermutlich monate.
There are 10 kinds of people in this world. Those who understand binary and those who don't.
dl4mea
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"habe es mittlerweile mit einer Atmel ATtiny11/12 reali

Beitrag von dl4mea »

Hallo,

klasse, wir warten drauf. :P

Wieso Leiterplatte? 8poliger IC-Sockel und frei verdrahtet. Dürfte doch nicht mehr sein als Atmel, LED und Batterie. Ggf. noch ein LDR um es tagsüber abzuschalten. Ich vermute man kann das mit 3V betreiben.

Ich bin gespannt auf die Stromaufnahme...

mfg Günter
orotl
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Re: "habe es mittlerweile mit einer Atmel ATtiny11/12 r

Beitrag von orotl »

dl4mea hat geschrieben:Wieso Leiterplatte? 8poliger IC-Sockel und frei verdrahtet. Dürfte doch nicht mehr sein als Atmel, LED und Batterie.
Wenn ich das so mache, kriege ich von meinem Elektronikerkollegen eine über die Rübe, er pflegt Elektronik so zu designen dass sie auch stabil und unter allen Randbedingungen (EMV) funktioniert, das eine oder andere Bauteilchen muss also schon noch mit rauf.
Ausser dir ist egal, dass es eventuell neben einem Hochspannungsmasten oder Handysender montiert nicht mehr richtig funktioniert :evil:
Ggf. noch ein LDR um es tagsüber abzuschalten.
Ja, da es eigentlich als reaktives Blinklicht gedacht ist, kommt noch ein bisserl Elektronik (LDR+OP+diverse) dazu, das Dauerblinklicht wird erreicht indem man einiges an Bauteilen weglaesst und eine andere Software reinlaedt, daher zahlt sich ein kleiner Print schon aus.
Soll aber keinen daran hindern zum Fädeldraht zu greifen :wink:
Andererseits: gute Idee mit dem deaktivieren tagsüber, muss ich noch überdenken...
Ich vermute man kann das mit 3V betreiben.
Nein, der obengenannte OP braucht mehr ... 4,5V muessen es daher sein.
(reaktives Licht, Dauerblinklicht wird auch mit 3V gehen)
Ich bin gespannt auf die Stromaufnahme...
Ich auch :wink: aber unter 20uA Ruhestrom sind es sicher (als reaktives Licht), das Dauerblinklicht liegt (ohne die Lichtblitze gerechnet) noch darunter, lt. Datenblatt mit max. 15uA (typisch 9uA) in den Dunkelphasen.
Allerdings ist die Blinkrate stark Spannungsabhängig, genaue Messwerte habe ich allerdings noch nicht.

orotl
GdE-||-Striker
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Registriert: Mi 4. Mai 2005, 13:05

Beitrag von GdE-||-Striker »

Günter (dl4mea) ist E-Ingeneur bei Siemens. Und wir wissen ja alle, dass Siemens für "Selten Ist Etwas Mit Elektronik Noch Schlechter" steht. Neu ist, dass wir jetzt auch wissen warum :-)

Sascha,
der in der FH-München auch mit Strom rumpfuscht.
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