Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Moderator: Zappo

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 24860
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von radioscout »

imprinzip hat geschrieben: Desweiteren würde es das Ende niedergetrampelter Cache-Autobahnen bei Powertrail-Filmdosen und PETlingen mitten im Wald bedeuten.
Glaubst Du ernsthaft, daß man sich mit einfachen "was steht auf dem Wanderweg-Schild"-Fragen begnügen wird? Ich bin sicher, daß es auch sehr viele Virtuals geben wird, bei denen man lange und intensiv suchen muß, z.B. Pseudo-Virtuals mit winzig kleinen Metallplättchen, die "von unten" an die Baumwurzel geschraubt werden.

Schließlich kann man auch jetzt schon Caches und Stages so verstecken, daß nichts beschädigt und keiner gestört wird. Und, wird es gemacht?
Beim Virtual kommt noch dazu, daß der, der gestört wird, keine Dose findet, die er entfernen kann.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 24860
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von radioscout »

argus1972 hat geschrieben: Und? Zeigen die Caches insgesamt interessante Orte, oder ist auch hin und wieder die eine oder andere besonders aufregende Leitplanke, ein sehenswertes Dickicht im Wald oder eine bildschöne Dreckecke hinter dem Parkplatz dabei?
Was ist ein interessanter Ort? Soll ich mal ein paar für mich interessante Orte bedosen? Von der Geburt über Kindergarten, Grundschule, Gümnasium (oder wie wird das in Neusprech geschrieben?) usw. bis heute? Alle Häuser, wo Verwandte wohnen oder gewohnt haben? Das sind alles sehr interessante Orte.
argus1972 hat geschrieben: Wenn ja, dann schnellstens weg damit, schon gibt es weniger potenziellen Konfliktstoff in Plastikform.
Das Problem ist nicht die Dose, wenn sie an der richtigen Location richtig versteckt ist.
Das Problem sind ungeeignete Locations und Verstecke.
Und da sind Virtuals noch gefährlicher weil es nichts gibt, was vor Ort auf den Grund von Störungen oder dem Betreten unzulässiger Orte hinweist.
Schönes Extrembeispiel: "Um zu loggen musst Du mir die Seriennummer der Kamera nennen, die fünf Meter über dem Eingang der US-Botschaft in Bär City hängt".
argus1972 hat geschrieben: Es wäre vielleicht eher eine Weiterentwicklung von Geocaching, wenn der Fund virtuell erfolgte.
Es wäre ein Rückschritt zu dem, was es schon mal gab und was sich nicht bewährt hat.
argus1972 hat geschrieben: Warum nicht mal das Thema zu Ende denken und damit alle negativen Begleiterscheinungen praktisch im Keim ersticken?
Der Auslöser für das sogenannte "Problem" beim Geocaching sind nicht die Cacher selbst, sondern lediglich die Sachen, die sie suchen.
Das Problem sind nicht die Dosen sondern die ungeeigneten bis illegalen Orte, die Art, wie die Dosen versteckt sind und damit die Cacher, die sie suchen.

Und wenn es an den ungeeigneten Stellen keine Dosen sondern nur etwas abzulesen gibt, werden die Cacher an diesen Locations genau so stören.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Benutzeravatar
adorfer
Geoguru
Beiträge: 7235
Registriert: Mo 4. Jun 2007, 12:41
Wohnort: Germany

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von adorfer »

Egal was wir tun, der Ansturm auf's Geocaching wird weiter anhalten.
Die Störungen durch Geocacher (auch die, die sich vorbildlich verhalten, aber einfach durch ihre ständige wiederkehrende Anwesenheit stören) werden zunehmen.
Früher gab es mal Ehrentafeln und Powertrails.
Heute sind die Grünanlagen und Wälder an Großstädten bis zur Abstandsregel "voll".
So bekommt jeder Jagdpächter und jeder Waldbauer mindestens eine Dose ab.
Und gelogt werden die auch eifrigst.

Der Reklame-Hype für's Cachen ("richtig Cachen für Anfänger") geht weiter. Und das wird so lange weitergehen, bis es gesetzliche Beschränkungen geben wird.
Lange kann's nimmer dauern.
Dann wird man sich als Cacher zwar erst recht nicht mehr erwischen lassen dürfen, aber wenigstens ist dann der Hype vorbei.
Adorfer
--
"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)
Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 24860
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von radioscout »

Ich habe heute eine schöne Sendung im DLF gehört (Sonntagsspaziergang, siehe Board "Medien"). Nachdem ich den Neunjährigen dort gehört habe, kann ich mir schon die nächste Stufe des Hypes vorstellen: wenn die Kids von Geocaching erfahren (durch die Vogelproduktfernsprecher-Software, Mitschüler, Lehrer (Projektwoche) usw.), das ausprobieren wollen und damit ihre Eltern, die sich sonst nie für unser schönes Spiel interessiert hätten, zu Geocachern machen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Benutzeravatar
argus1972
Geowizard
Beiträge: 2639
Registriert: Di 31. Mär 2009, 06:59
Wohnort: Niederkassel-Mondorf
Kontaktdaten:

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von argus1972 »

radioscout hat geschrieben: Soll ich mal ein paar für mich interessante Orte bedosen? Von der Geburt über Kindergarten, Grundschule, Gümnasium (oder wie wird das in Neusprech geschrieben?) usw. bis heute? Alle Häuser, wo Verwandte wohnen oder gewohnt haben? Das sind alles sehr interessante Orte.
Du predigst doch immer, dass das anscheinend eh schon jeder macht.
Sorry, aber ich bin überzeugt, Du hast genau verstanden, was ich mit meiner Aussage gemeint habe. :roll: Verdrehe sie jetzt also bitte nicht!
radioscout hat geschrieben: Das Problem ist nicht die Dose, wenn sie an der richtigen Location richtig versteckt ist.
Das Problem sind ungeeignete Locations und Verstecke.
Absolut, da stimme ich auch zu!
Mal wieder im Zusammenhang zur Jägerdialogthematik: Demnach ist also jegliches Versteck im Wald für bestimmte Bevölkerungsteile "ungünstig"? Offenbar ja, darum geht es ja schließlich in diesem Thema.
Wo wäre das denn Deiner Meinung nach nicht der Fall?
Dann muss die Dose ja idealerweise in den Vorgarten des Owners oder seiner Oma. Ich habe so aus vielen Deiner Beiträge in Erinnerung, gerade dort suchst Du immer besonders gerne. ;)

radioscout hat geschrieben:
Das Problem sind nicht die Dosen sondern die ungeeigneten bis illegalen Orte, die Art, wie die Dosen versteckt sind und damit die Cacher, die sie suchen.
Wo sind eigentlich Deine ganzen vielen, vielen SBA für diese zahllosen illegalen Dosen, auf die Du offenbar dauernd und überall stößt, wie Du in so gut wie jedem Deiner Beiträge erwähnst? Wenn ich auf sowas stoße, logge ich den vollkommen schmerzfrei.
Wie bist Du auf Deine nicht ganz unerhebliche Fundzahl gekommen und wo sind Deine SBA für die ungeeigneten Dosen?

Sorry, Herr Kollege, aber inzwischen finde ich Deine ewig wiederkehrende Leier von den nach Deiner Meinung ja offenbar durchgängig ungeeigneten Dosen und Verstecken echt ermüdend.
Wie findest Du eigentlich noch Caches, die Deines Fundlogs würdig sind?
Und nochmal: Wo sind Deine ganzen SBA für die Massen von illegalen Caches, die Du immer beschreibst?
radioscout hat geschrieben:Und wenn es an den ungeeigneten Stellen keine Dosen sondern nur etwas abzulesen gibt, werden die Cacher an diesen Locations genau so stören.
Stimmt, hatte ich vergessen, Deine Homezone ist ja voll von ungeeigneten Orten und genau an diesen findet man ja immer und grundsätzlich die ganzen Cacher.
Soso! Ein Wegweiser auf einem Wanderweg, ein Straßenschild in einer Ortschaft, eine Gedenktafel an einem Brunnen etc. sind demnach auch vollkommen ungeeignete Orte, wo Cacher besser nicht hingehen sollten, weil sie sonst stören?! Dann erschließt sich mir der Aufwand der öffentlichen Hand, der Touristikverbände und der Ortsgemeinschaften und Wandervereine nicht, diese Dinge zu installieren. Die sind nämlich meiner Meinung nach genau dafür gemacht sie zu betrachten. :roll:
Kleiner Tipp: Komm mal ins Sauerland! Hier liegen größtenteils legale, diskrete und schöne Dosen, für die man sich nicht strafbar macht oder jemanden stört.
Ehrlich, es lohnt sich! ;)
radioscout hat geschrieben:Schließlich kann man auch jetzt schon Caches und Stages so verstecken, daß nichts beschädigt und keiner gestört wird. Und, wird es gemacht?
Nach meiner Erfahrung in 99% der Fälle ja!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße
Benutzeravatar
argus1972
Geowizard
Beiträge: 2639
Registriert: Di 31. Mär 2009, 06:59
Wohnort: Niederkassel-Mondorf
Kontaktdaten:

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von argus1972 »

-jha- hat geschrieben:Egal was wir tun, der Ansturm auf's Geocaching wird weiter anhalten.
Die Störungen durch Geocacher (auch die, die sich vorbildlich verhalten, aber einfach durch ihre ständige wiederkehrende Anwesenheit stören) werden zunehmen.
Insgesamt richtig, doch es sind für meine Begriffe viel mehr Nicht-Cacher unterwegs, als Dosensucher.
Ich denke eher, die Lodenfraktion greift sich bevorzugt die Cacher als Feindbild heraus, weil es gegen Spaziergänger und Freizeitsportler schlichtweg keinerlei Handhabe gibt und sie den "Kampf" gegen diese Gruppen bereits verloren haben.
Und - wie bereits erwähnt - sind wir Cacher die einzige Fraktion, die Dinge zurücklässt, die den Aufhänger darstellen.

-jha- hat geschrieben:Der Reklame-Hype für's Cachen ("richtig Cachen für Anfänger") geht weiter. Und das wird so lange weitergehen, bis es gesetzliche Beschränkungen geben wird.
Lange kann's nimmer dauern.
Dann wird man sich als Cacher zwar erst recht nicht mehr erwischen lassen dürfen, aber wenigstens ist dann der Hype vorbei.
Das sehe ich auch so! Nach wie vor stehe ich auf dem Standpunkt, dass ohnehin langfristig nur die Dosen übrig bleiben werden, die eben so diskret gelegt sind, dass sie nicht auffallen.
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
Outdoorspäße
Pfeifadeggel
Geomaster
Beiträge: 503
Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von Pfeifadeggel »

Ich denke eher, die Lodenfraktion greift sich bevorzugt die Cacher als Feindbild heraus, weil...
Ich denke eher, die Lodenfraktion stößt sich beispilesweise an nächtlichen querfeldein-Ralleys und an der Tatsache, daß jeder Cache in "freier Wildbahn" einen realtiv stark frequentierten Fokus darstellt.

Undisziplinierte Mountainbikefahrer u. Reiter, den Wald durchpflügende Sondensucher, illegale Müllentsorger, zentnerweise Pilze aus dem Wald tragende Leute und Besitzer von notorisch wildernden Hunden sind im Übrigen nicht wirklich beliebter bei der von Dir genannten Fraktion.

Ersetze "Feidbild Geocacher" durch "Feindbild Waldfrevler", dann passt das vermutlich.
Was es wohl zu bedeuten hat, wenn in einer Beurteilung steht: "Sein/Ihr Engagement zeugt von höchster sozialer Kompetenz!" ???
Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 8001
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von Zappo »

radioscout hat geschrieben:..... Ich bin sicher, daß es auch sehr viele Virtuals geben wird, bei denen man lange und intensiv suchen muß, z.B. Pseudo-Virtuals mit winzig kleinen Metallplättchen, die "von unten" an die Baumwurzel geschraubt werden........
Ja, ja, die Pseudo-Virtuals - von unten an die Baumwurzeln geschraubt.
Es wird solangsam schwer, diese immer abstruseren Gedankengebilde ernst zu nehmen - KAPIEREN ist schon lange rum.
Dieses endlose, reichsbedenkenträgerhafte Lamentieren, wie doch alles und alle schlimm sind, dieses Herleiten von Problemen, die in der Praxis und in der Natur soooo gar nicht auftauchen - man kann es garnicht mehr ab.
Aber gleichzeitig gegen Locationanforderungen, gegen Multis, dafür aber für möglichst dichte Tradirunden und flächendeckende Bedosung plädieren.......

Ich glaube nicht, daß Du dem Hobby in irgendeinerweise unterstützend dienlich bist - ich bin ehrlich gesagt der Meinung, da trifft eher das Gegenteil zu.

Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"
Pfeifadeggel
Geomaster
Beiträge: 503
Registriert: Mo 4. Mai 2009, 10:29

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von Pfeifadeggel »

Dieses endlose, reichsbedenkenträgerhafte Lamentieren, wie doch alles und alle schlimm sind, dieses Herleiten von Problemen, die in der Praxis und in der Natur soooo gar nicht auftauchen - man kann es garnicht mehr ab.
Den user "radioscout" kenne ich als besonnenen Geocacher mit Verantwortungsbewusstsein- meiner Meinung nach hat der so einen Tritt vor das Schienbein nicht verdient.

Man muss sich einfach eingestehen, daß Geocaching zum Massenphänomen (typische Internet-Dynamik...) geworden ist, das zwischenzeitlich eben auch nennenswert "Flurschäden" verursacht.

Es nützt nichts trotzig mit den Füßen auf den Boden zu stampfen und diesen Verlauf zu leugnen.
Geocaching ist sich selbst über den Kopf gewachsen...
Was es wohl zu bedeuten hat, wenn in einer Beurteilung steht: "Sein/Ihr Engagement zeugt von höchster sozialer Kompetenz!" ???
Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 8001
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Geocaching-Artikel auf "jaeger-im-dialog.de"

Beitrag von Zappo »

Pfeifadeggel hat geschrieben:......Geocaching ist sich selbst über den Kopf gewachsen...
Tja, und selbst wenn das so sein sollte - das ändert nichts an der Tatsache, daß da draußen viele schöne, wissensbildende, naturverbundenheitserzeugende Dosen an völlig harmlosen und nichtstörenden Plätzen liegen (80%?), die ganz legal auf Wanderwegen zu erreichen sind und 10-20 Mal im Jahr besucht werden. Oder daß es Nachtcaches gibt, die völlig legal mit Jagd&Forst abgesprochen sind.

Sollen die weg? Weil irgendjemand sich nicht an Regeln halten kann, alles übertreibt oder nicht weiß, was sich in der Natur schickt oder nicht? Sollte ich nicht mehr Motorradfahren, weil irgendwelche Hirnis mit offenen Auspuff rumfahren? Ist Fußball zu meiden, weil sich manche Leute da schlägern? Ist das nicht ein bisschen die Kapitulation der Vernünftigen vor den Dummen?

Entgegen anderslautenden Unterstellungen ist es auch nicht die Vorliebe von Cachern, sich möglichst weit querfeldein zu bewegen - warum auch? Und auch Nachtcaches sind auf Wegen besser aufgehoben - wenn da nicht immer die Reflektoren entfernt würden.

Auch den Trafik kann man einschränken - laufen über 2 km für nur einen "Punkt" - das ist alles völlig uninteressant für Powercacher , die es im Übrigen nur gibt, weil eben Powertrails und anderer Mikroorgien gelegt werden.

Warum muß man immer das Problem sehen - wenn es Lösungen gibt?

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"
Antworten