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Nachweis Legalität?

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

K4sperle
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von K4sperle »

quercus hat geschrieben: Nach deinen Äußerungen hätte ich wirklich riesige Lust, den Cache mit dem Kostümhier anzugehen. Einfach um den paranoiden Spießern den Spiegel vor zu halten.
Das Kostüm + Klettergurt .........

Je nach Unterwäsche........

Da ist vermutlich der Polizeieinsatz vorprogrammiert :lachtot:
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D-Thorolf
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von D-Thorolf »

Eine Interessante "Diskussion"...
Das Drängen, eher brüllen, von Cloggy72 nach vorauseilendem Gehorsam um Schaden von einer Communtiy abzuhalten, die als Nenner gerade mal "Dosensuche auf irgendeine Art" hat, ist ja schon besorgniserregend!

Auch wenn ein abgestürzter Cacher eine Meldung in der Zeitung wert ist. Auch wenn über einen Polizeieinsatz wegen einer Dose berichtet wird. Das haben andere "Randsportarten" auch hinter sich und überlebt.

Und sollte es einen besonders dramatischen Unfall und/oder drastischen Zwischenfall geben - dann werden die Regeln angepaßt. Und zwar danach. Wie immer. Das ist gängige Praxis. Denn auch der Aufdruck "Content maybe hot" kam erst nach der Strafzahlung auf die Kaffeebecher :roll:

Irgendwann kommt ein neues Massenphänomen auf das die Medien, der Staat oder E.T. interessiert beobachten. Vielleicht das anonyme verbreiten von Partys über Facebook. Wer weiß das schon. Dann wird auch beim Geocachen eine gewisse Normalität eintreten und an einzelne Meldungen über abgestürzte T5-Kletterer haben sich alle längst gewöhnt wie an den Knochenbruch beim Fußball spielen.

Denn entscheidend ist für mich das, was Quercus geschrieben hat:
quercus hat geschrieben:Es ist wirklich Zeit, dass wir wieder lernen, was das "allgemeine Lebensrisiko" ist.
Entscheidend ist für mich, dass durch meine Aktionen niemand anderes außer mir selbst gefährdet wird.
Und das gilt nicht nur fürs Cachen ;)

Allerdings verstehe ich nicht so ganz, warum hier auf den Reviewer gekloppt wird :???:
Schrottie hat geschrieben:
lollipopformel1 hat geschrieben:wurde doch alles geklärt (sogar von Offizieller Seite)
Genau das ist leider nicht geschehen und vermutlich hat sich diese Diskussion deswegen so in Details verheddert. Hätte der publishende Reviewer kurz dargelegt was genau den illegalen Cache plötzlich legal macht, dann wäre umgehend Ruhe gewesen. Nur ist das leider nicht passiert.
Was würde es ändern, wenn das Problem dargestellt würde? Grundlegend "versichert" der Auslegende, dass er die "AGB's" eingehalten hat. Ein oder mehrere Probleme wurden vom Reviewer angesprochen und "unter vier Augen" geklärt und eine Lösung gefunden.
Mir ist es beim cachen sowas von egal, welche Probleme es beim auslegen gab. Ich schau mir das Listing an, den ein oder anderen Log und die letzte Entscheidung treffe ich vor Ort.
Und wer wäre denn überhaupt die letzte Instanz, die über Wohl und Wehe zu richten hat? Schrottie? ;) ;) Oder dürfte dann jeder einmal seinen Senf dazugeben und es entscheidet die Mehrheit?
Das würde doch nur mit sich bringen das entweder gar kein Cache mehr ausgelegt werden darf - denn irgendwas ist ja immer. Oder nach zwei Wochen werden alle Bedenken schlichtweg ignoriert und jeder Cache veröffentlicht, da sowieso keiner mehr einen Durchblick hat...
Schrottie hat geschrieben:Denn wer "mit gesundem Menschenverstand durchs Leben geht" weiß auch so ganz genau, das eben das Beklettern solcher Bauwerke nicht nur verboten, sondern auch äußerst lebensgefährlich ist. Aber nein, das interessiert mal wieder keinen, es geht ja um einen T5 und so wird nach einem halbherzigen und vor allem nichtssagenden "Reviewerstatement" die Diskussion abgehakt
Da ich zur "Ich-kann-und-will-nicht-T5-klettern" Fraktion gehöre: Es könnte sich ja z.B. genauso gut um ein Abwasserrohr in einem Wohngebiet mit Cache am Ende handeln. Das würde ich bei Ungewißheit einfach nicht aufsuchen. Auch wenn ein Nervenkitzel dabei wäre und die Dose noch so verlockend ist. Aber nun regnet es gerade (oder die Oma da hinten guckt schon so komisch...oder die Stadtwerkler hinten im Wagen sind über meinen NVA-Overgarment verwundert...)...
Wer es dann dennoch macht gehört für mich zur Fraktion "kein gesunder Menschenverstand vorhanden".
Schrottie hat geschrieben:und derjenige der sie durch eine kritische Nachfrage ins Rollen brachte als dummer Junge, notorischer Nörgler und Spielverderber hingestellt. Und bezüglich der oben zitierten Aussage von quercus bleibt dann eben nur zu sagen: Tja, da ist es wohl leider beim Versuch geblieben... :nosmile:
Wenn das, was Cloggy72 so an Meinung in diesem Thread von sich gibt, als kritische Nachfrage zu bezeichnen ist, dann ist die BILD auch die seriöseste und best recherchierteste Zeitung in unserem Land :roll:
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Chris Race
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von Chris Race »

D-Thorolf hat geschrieben:Mir ist es beim cachen sowas von egal, welche Probleme es beim auslegen gab.
Mir im Regelfall auch, aber spätestens als (potentieller) Owner bist du mit dem Reviewer zwangsweise konfrontiert. Und auch wenn noch so oft in den Guidelines steht, dass es keine Präzedenzfälle gibt, auf die man sich beziehen kann - ich könnte den Ärger von Owner A gut nachvollziehen, der seinen Cache in 10 Meter Entfernung zu den Bahngleisen legt, weil *warum auch immer* und das Ding nicht freigeschaltet bekommt, während Owner B ein paar Kilometer weiter, sogar noch mit nachträglicher Bestätigung durch einen Reviewer, überhaupt keine Probleme hat.

Ich habe nichts gegen den hier im Thread genannten Cache, möge er noch die nächsten Jahre gesucht und gefunden werden können - aber dieses Maß, welches hier zur Anwendung kam, sollte auch bei allen anderen Caches zur Anwendung kommen.

Und genau an diesem Punkt kommt nunmal der/die Reviewer(schelte)!
.
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t31
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von t31 »

@Chris Race

es liegt noch immer an den Owner ob oder ob nichts zu beanstanden ist. Der Reviewer segnet nur ab oder bemängelt. So einfach ist das. Oft liegt es an Kleinigkeiten und an der der Art und Weise wie Owner und Reviewer miteinander umgehen. Gegenseitiger Respekt und gewissenhaftes Ausarbeiten des Listing sind schon die halbe Miete.

Ich sehe kein Problem, ein Cache muß nicht auf Biegen und Brechen gelegt werden, wer es nicht kann, soll es einfach lassen. Hundert andere Owner verstehen es, tun es und haben keinerlei Probleme mit den Reviewern, ich auch nicht - eigenartig nicht! Warum haben sich manche nur so appelkatschig, sollen sie sich doch freuen das andere die Caches legen, so können sie suchen und sich den Punkt einsacken und sparen obendrein noch die Wartung - mal so ganz pragmatisch betrachtet, es gibt gar keinen Grund Neid zu üben, mit den Finger zu zeigen und die eigenen Unfähigkeit dem Reviewer als Schuh zu verkaufen. Und das meine ich jetzt allg. und nicht speziell auf dich bezogen.
Cachen mit Handy und PDA - das benutze ich:
TrekBuddy, GoogleAK, GCMicroTool, CacheWolf, Jeo (Cachen mit Headset), TB Cutter, PNGGauntlet, gcexceltool
Cloggy72
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von Cloggy72 »

Um das nochmal für die letzten Blitzmerker hier zu erklären:

Es geht mir in erster Linie nicht um eine Gefahr für einen Cacher.
Wenn ich allerdings den Threadverlauf so sehe und die Verständigungsschwierigkeiten einiger Sandförmchenbauer sehe habe ich die Befürchtung, das irgendwer kommen wird, das Listing nicht liest, T5, also oben.... Ganz oben,.....ah die Treppe zur Wartungsgalerie neben der Oberleitung..... ah ein verdächtigesss BRRRRRRZZZZZZZZ......... 15000Volt machen klein + schwarz + hässlich + rufen garantiert den Staatsanwalt auf den Plan.

Meine eigentliche Befürchtung ist allerdings das irgend ein Passant am legalen Kanalweg verdächtige Gestalten in Tarnanzügen mit Geräten beim Abseilen an der Brücke sieht, die Polizei ruft, die dann mit Bombenräumkomando und anderen Einheiten anrücken muss um die Brücken abzusuchen. Dazu wird dann der Zugverkehr noch für Stunden eingestellt und dadurch viele Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen.
Letztendlich findet das Bomebräumkommando nur nen Cache und hoffentlich die Kontaktdaten des Owners und loggt das ganze Desaster bei Groundspeak als NA.
Die Kosten für den Einsatz und die Folgeschäden bei Bahn AG und dessen Kunden trägt der Verursacher, also der Owner, da er sicherlich verantwortlich gemacht wird. Evtl. auch ein paar Sucher, denen man das Krabbeln in der Brücke an dem Tag nachweisen kann.

Da das Ganze an einer Bahnanlage passiert und das Betreten von Bahnanlagen aus mehreren guten Gründen verboten ist und das dem Ownern, den Suchern, den Reviewern bekannt sein sollte trifft m.E. auch vorsätzliches Handeln zu.
Insbesondere der Reviewer hat zudem die Guideline verletzt und sollte dringend abgelöst werden, da er sich zu sehr auf die Seite der Geocacher gestellt hat ohne alle Eventualitäten zu Berücksichtigen.

MfG
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.
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do1000
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von do1000 »

Cloggy72 hat geschrieben: ...trifft m.E. auch vorsätzliches Handeln zu.
Ach du shice, vorsätzliches Handeln! Echt jetzt!? POLIZEI!
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BlueGerbil
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von BlueGerbil »

Cloggy72 hat geschrieben:Wenn ich allerdings den Threadverlauf so sehe und die Verständigungsschwierigkeiten einiger Sandförmchenbauer sehe habe ich die Befürchtung, das irgendwer kommen wird, das Listing nicht liest, T5, also oben.... Ganz oben,.....ah die Treppe zur Wartungsgalerie neben der Oberleitung..... ah ein verdächtigesss BRRRRRRZZZZZZZZ......... 15000Volt machen klein + schwarz + hässlich + rufen garantiert den Staatsanwalt auf den Plan.
Der betreffende Schmor-Cacher macht den Fehler kein zweites Mal. Und Dummheit konnte schon immer tödlich enden, nicht erst seit Erfindung des Geocachens. Alternativ kann Dummheit teuer werden, das merkt dann ggf. der Owner. Er wird diesen Fehler mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht nochmal machen. Das reguliert sich doch ganz von alleine.
Cloggy72
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von Cloggy72 »

BlueGerbil hat geschrieben:Der betreffende Schmor-Cacher macht den Fehler kein zweites Mal. Und Dummheit konnte schon immer tödlich enden, nicht erst seit Erfindung des Geocachens. Alternativ kann Dummheit teuer werden, das merkt dann ggf. der Owner. Er wird diesen Fehler mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht nochmal machen. Das reguliert sich doch ganz von alleine.
Das finde ich ist ein passender Schlusssatz, @Admin/Mod, sie können diesen Fred jetzt schließen bevor das noch schlimmer wird hier :D

MfG
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.
Kruemels
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von Kruemels »

Und die selbsternannte Cacherpolizei am besten gleich mit sperren :kopfwand:

Oder die Sockenpuppe in Aufblasversion nehmen, da scheint sich wohl was aufgestaut zu haben :zensur: .
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D-Thorolf
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Re: Nachweis Legalität?

Beitrag von D-Thorolf »

Chris Race hat geschrieben:(...) aber dieses Maß, welches hier zur Anwendung kam, sollte auch bei allen anderen Caches zur Anwendung kommen.

Und genau an diesem Punkt kommt nunmal der/die Reviewer(schelte)!
Klar, wenn ich selbst der Auslegende bin, dann wird "Willkür" einem wirklich die Laune verderben. Transparenz ist immer eine gute Suche - ist aber meiner Meinung nach auch bei diesem Hobby nicht Zielführend. Beim Fußball gibts pingelige und mit internationaler Härte ausgelegte Schiris, vor Gericht milde oder "gnadenlose" Richter (ok, bei GC fehlt die Revision / Berufung :^^: ) :
That's Life

Und wie t31 schon schrieb: Hunderte Andere kommen mit diesem System verdammt gut klar ;)
Cloggy72 hat geschrieben:@Admin/Mod, sie können diesen Fred jetzt schließen bevor das noch schlimmer wird hier :D
Wenn also fast alle deine Meinung vorauseilenden Gehorsam und deine zum Teil abstrusen Befürchtungen nicht teilen wirds hier schlimmer? :lachtot:
Ich kann nur hoffen das du im normalen Leben nicht über Wohl und Wehe von Menschen zu entscheiden hast :shocked:
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