Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

Benutzeravatar
jennergruhle
Geoguru
Beiträge: 5842
Registriert: Mi 29. Jun 2005, 12:14
Wohnort: Pierknüppel

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von jennergruhle »

Bursche hat geschrieben:Thema verfehlt!

Er hätte alle 100000 Caches in Deutschland finden können, es waren gefakte Koordinaten, die eingetragen wurden um die Reviewer zu bescheißen.
OK, ich bin irgendwo bei Seite drölf-halbe ausgestiegen weil sich immer wieder alles im Kreis drehte.
Konnten denn nun wenigstens die Fakes aus der Datenbank geworfen werden?
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger
---
"Geht nicht" ist keine Fehlerbeschreibung!
Bursche
Geowizard
Beiträge: 1220
Registriert: Mi 17. Mai 2006, 09:42

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Bursche »

º hat geschrieben:
Bursche hat geschrieben:Nein!

Weil bereits die Reviewer der ersten Stunde, ihr eigenes Ego über die guidelines gestellt haben, haben sie jede Akzeptanz für sich und die Regeln verspielt und das pflegen sie bis heute!
Interessant - Du hast 3 Jahre nach mir mit dem Cachen angefangen und zu der Zeit war ich schon kein Reviewer mehr ... zumindest nicht mehr sonderlich aktiv. Da frag ich mich woher Deine Erfahrung mit den "Reviewern der ersten Stunde" kommt.
Du bist bislang auf keines meiner Argumente eingegangen. Du hast pauschal alles abgestritten, verteidigst die 46m-Regel noch immer und lehnst jede Verantwortung ab. Dein letztes Argument ist nun dass du schließlich 3 Jahre vor mir mit Dosensuchen begonnen hast.Tolles Argument! Daneben hast du mir eine PN geschrieben, auf die ich dir geantwortet habe. Als Reaktion darauf hast du einen neuen thread eröffnet indem du mir aggressives Verhalten und pauschale Vorverurteilungen unterstellst. Du bestätigst damit mein Bild dass ich seit langen von den deutschen Reviewern habe, keinerlei Interesse an der Sache, keinerlei Interesse an einem sachlichen Dialog, keinerlei Verantwortungsbewusstsein. Ich poste daher hier noch meine PN an dich auf die du dann im anderen thread geantwortet hast, damit ist für mich dann aber eod. Es sei denn hier kommt noch was anderes als, der australische Cacher spielt fair und der deutsche bescheißt....
Wir kennen uns tatsächlich nicht und ich habe mit dir keinerlei persönliches Problem! Ich hege auch keinerlei Agressionen gegen dich!

Mir geht es ausschließlich um die Akzeptanz von Regeln, die damit verbundene Entwicklung des Spiels und die hieraus resultierenden Restriktionen die uns allen womöglich bevorstehen.

Du beklagst, die mangelnde Regelakzeptanz als deutsches Problem, bist aber nicht bereit, deinen Teil hieran einzugestehen. Du verteidigst hier immer noch reflexartig die 46m-Regel. Wenn stash-Lab in diesem Podcast http://www.dosenfischer.de/wp-content/u ... st_142.mp3 (min.28) berichtet dass diese Regel ziemlicher Unfug war, wird da ja wohl was dran sein! Als Reviewer hast du die deutsche Community stärker geprägt als jeder Nichtreviewer und hierzu solltest du stehen.

Wenn ich und viele andere, alle Reviewer über einen Kamm scheren, dann liegt das daran dass Ihr Euch völlig abschottet. Woher soll ich wissen, wer die Ownernotes eingeführt hat? Woher soll ich wissen, ob du tandt zum Reviewerjob verholfen hast? Woher soll ich wissen, ob du tandt erklärt hast, er müsse 46m-Abstand zum UBahn-Netz kontrollieren oder ob jemand anderes auf diese glorreiche Idee kam?

Ich habe es im thread schon einmal geschrieben:

Akzeptanz schafft man aber nicht indem man sich ins Reviewerforum verkriecht, nach Gutsherrenart entscheidet, seine Entscheidungen wenn überhaupt mit "ich entscheide so, weil ich es kann, Basta!" begründet, offensichtlich gerechtfertigte und wichtige SBAs ignoriert und zu guterletzt dann noch unter dem eigenen Playeraccount gegen den "SBA-Denunzianten" wettert!

Wenn ich das immer wieder schreibe, dann nicht um einzelne Personen zu diskreditieren sondern in der Hoffnung, dass sich irgendwann was ändert und der Karren nicht immer tiefer in den Dreck gefahren wird.

Vielleicht denkst du mal drüber nach und schreibst statt sinnfreier SBAs mal ne mail an deine Nachfolger oder an GS und regst dort eine Diskussion zum Thema Akzeptanz der guidelines an?

Gruß
Frank
Benutzeravatar
ElliPirelli
Geoguru
Beiträge: 8407
Registriert: Di 20. Nov 2007, 21:33
Wohnort: Kassel

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von ElliPirelli »

Akzeptanz der Guidelines?

Entweder Du spielst nach den Spielregeln oder Du gehst dorthin, wo Deine Art zu spielen okay ist.


Genauso wie auf dem Bolzplatz. Da haben die Jungs auch oft ihre eigenen Regeln. Trotzdem müssen sie sich an die allgemein geltenden Regeln halten, wenn sie mit anderen zusammen Fußball spielen, oder sie fliegen ganz schnell raus.
Be yourself, so that others may recognize you.
Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...
Benutzeravatar
Mille1404
Geowizard
Beiträge: 1030
Registriert: Do 20. Jan 2011, 18:01
Wohnort: Bottrop

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Mille1404 »

Wie wäre es dann mal mit Reviewern für Reviewer?

Man könnte jemanden einstellen, der die Reviewer überwacht und schaut ob dich auch alles richtig machen.
Und dann muss der eine noch immer alle Listings kontrollieren.
Und danach noch alle GC Foren untersuchen ob der Owner nicht irgendwo angegeben hat schummeln zu wollen.
Und dann einen öffentlichen Pranger, wo alle Owner stehen, die schonmal einen SoaM als Qta angegeben haben.
Am besten mit einem Banner in seinem Profil "Ich bin ein Lügner"

:kopfwand: :kopfwand: :kopfwand:

Kommt doch alle mal ein bisschen runter! Irgendwo sind Grenzen, und Regeln. Und diese gilt es einzuhalten. Ob ihr wollt oder nicht. Wenn ihr das nicht wollt, dann sucht euch eine andere Plattform, wo es nicht so ist.

Wer Online Poker spielt und es gefällt ihm in der Community nicht, sucht sich auch eine andere und stellt nicht die ganze Community in Frage.
Und wenn ihr euch wirklich beschweren wollt, weil es sinn macht, dann schreibt eine Mail nach Seattle oder geht ins Feedback Forum.
Dann gibts hier vielleicht auch nicht immer so ein Gehetzte.
Das ist ja im Moment nicht auszuhalten hier.

:irre:
Bursche
Geowizard
Beiträge: 1220
Registriert: Mi 17. Mai 2006, 09:42

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Bursche »

ElliPirelli hat geschrieben:Akzeptanz der Guidelines?

Entweder Du spielst nach den Spielregeln oder Du gehst dorthin, wo Deine Art zu spielen okay ist.


Genauso wie auf dem Bolzplatz. Da haben die Jungs auch oft ihre eigenen Regeln. Trotzdem müssen sie sich an die allgemein geltenden Regeln halten, wenn sie mit anderen zusammen Fußball spielen, oder sie fliegen ganz schnell raus.
Wenn ein junger Fußballer ständig die Erfahrung macht, dass der eine Schiedsrichter Abseits generell nicht pfeift, der andere Schiedsrichter Fouls einer bestimmten Mannschaft ignoriert, der nächste Schiedsrichter eine Regel dazu erfindet, nach der nur mit dem linken Fuß gespielt wird und behauptet er habe eine interne geheime Anweisung der Fifa... Dann wird der Spieler irgendwann einfach wild drauf los bolzen. Und genau diese Situation haben wir heute in Deutschland. Und wenn die Schiedsrichter sich dann hinstellen und sagen, wir können da gar nix dafür, deutsche Fußballer sind einfach nicht in der Lage sich an die Regeln zu halten, dann ist das verantwortungslos und feige!
Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 8001
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Zappo »

Bursche hat geschrieben:....Wenn ein junger Fußballer ständig die Erfahrung macht, dass der eine Schiedsrichter Abseits generell nicht pfeift, der andere Schiedsrichter Fouls einer bestimmten Mannschaft ignoriert, der nächste Schiedsrichter eine Regel dazu erfindet, nach der nur mit dem linken Fuß gespielt wird und behauptet er habe eine interne geheime Anweisung der Fifa... Dann wird der Spieler irgendwann einfach wild drauf los bolzen. Und genau diese Situation haben wir heute in Deutschland. Und wenn die Schiedsrichter sich dann hinstellen und sagen, wir können da gar nix dafür, deutsche Fußballer sind einfach nicht in der Lage sich an die Regeln zu halten, dann ist das verantwortungslos und feige!
Da ist ja schon was dran - ich nehm auch immer gerne das Fußballbeispiel :D . Nur gibts da auch Leute, die Ihr Leben lang spielen und auch ab und zu mit einer falschen Schiedsrichterentscheidung leben können, sich aber (manchmal) innerhalb einer Mannschaft sehen, die einerseits selbst nicht kapiert, mit welchem Körperteil der Ball zu spielen ist, dafür bei jeder Gelegenheit mit dem Schiedsrichter meckert, lauthals Regelverstöße bei den anderen reklamiert - und sich bei eigenen Fehlern auf irgendeinen unpassenden Präzedenzfall aus dem Pokalspiel in Hintertupfenbach bezieht.

Und ich frage ich mich auch, inwieweit das für Otto-Normalverbraucher-Cacher ausschlaggebend ist, daß Reviewer Menschen sind, Fehler machen und auch das Recht haben, A****löcher zu sein.

ICH komm damit zurecht - und habe mein eigenes Handeln trotzdem nicht auf Betrug ausgerichtet - und wenn ich einen nicht ganz regelkonformen Cache finden würde, würde ich trotzdem eigene Caches guidelinekonform legen wollen. Ich muß weder rechten noch eifern - und sehe auch im überwältigenden Teil des Spiels überhaupt keine Veranlassung dazu. Klappt doch -fast- alles.

Und meinen Gerechtigkeitssinn brauch ich hier auch nicht bis zum Exzess ausleben - da gibts (wie beim Fußball) wichtigere Schauplätze - Berlin oder Frankfurt böten sich an :D

Ansonsten sind wir glaub ich ganz ordentlich OT.

Gruß Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"
Bursche
Geowizard
Beiträge: 1220
Registriert: Mi 17. Mai 2006, 09:42

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Bursche »

Zappo hat geschrieben:...

Und ich frage ich mich auch, inwieweit das für Otto-Normalverbraucher-Cacher ausschlaggebend ist, daß Reviewer Menschen sind, Fehler machen und auch das Recht haben, A****löcher zu sein.

ICH komm damit zurecht - und habe mein eigenes Handeln trotzdem nicht auf Betrug ausgerichtet - und wenn ich einen nicht ganz regelkonformen Cache finden würde, würde ich trotzdem eigene Caches guidelinekonform legen wollen. ...
Wobei wir bei der Frage sind, ob es sich um unglückliche Einzelfälle oder um ein generelles Problem handelt.

Deinen vielen Postings hier im Forum kann man entnehmen, dass auch du nicht unbedingt glücklich darüber bist, wie sich das Spiel in den letzten 5 Jahren entwickelt hat.

In diesem thread http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=73&t=19290 kann man nachlesen, dass das Problem bereits 2007 bestand und diejenigen die ich hieraus zitiere sind mit Sicherheit keine verbitterten Groundspeakhasser oder fanatische OC-Anhänger:
retobea hat geschrieben:...
Ich denke das Hauptproblem an der ganzen Sache ist die "Rechtssicherheit"beim Cacheauslegen.So wie die Situation derzeit ist,werde ich keine aufwändigen caches mehr legen,da ich nach Tage-oder Wochenlanger Vorbereitung nicht mehr sicher sein kann ob der von mir so geplante Cache dann noch in die gerade gültige ReviewerNorm passt....
Diese Regeln sollten dann für ALLE einsehbar sein,nicht nur für die Reviewer.....
Diese Regeln sollten dann für ALLE gelten,in ganz Deutschland!
Es kann doch nicht angehen,dass ein Cache an der Bahnstrecke(obwohl er auf einer Füssgängerbrücke liegt)nicht freigeschaltet wird,und ein anderer Cache wenige Zeit später nur 5m weiter auf der gleichen Brücke problemlos durchgeht?....
Ich könnte hier noch Dutzende Beispiele bringen,die alle eines klar machen:IHR HABT KEINE KLAREN RICHTLINIEN,UND OB EIN CACHE FREIGESCHALTET WIRD ODER NICHT,ENTSCHEIDET DIE LAUNE DES JEWEILIGEN REVIEWERS!
Ist doch völlig klar dass hier viele Leute verärgert sind,besonders diejenigen die sich viel Mühe machen und aussergewöhnliche caches legen....
JR849 hat geschrieben:....
Über die Willkür der Reviewer (ehrlich gesagt ist es nichts anderes) habe ich schon des öfteren den Kopf geschüttelt, doch die Problematik mit den Mysteryserien hat mich dann doch erschüttert.
Dem einen wird eine Miniserie eingestampft mit der Begründung, dass so etwas nicht mehr erwünscht ist und nur ein paar Tage später wird doch wieder munter freigeschaltet.
Wenn man schon in Deutschland extra Regeln braucht, die manchmal wahrlich seltsam sind (Tradi-TB-Hotel mit Bedingung, dass immer ein TB drinbleibt -> Mystery, etc.), dann sollte doch jeder Reviewer damit vertraut sein und einheitlich gehandelt werden.
Alles andere führt zu etlichem Frust und Unmut unter den Cachern.
...
Border hat geschrieben:...
Entschuldigung, Ihr seid nicht kritikfähig, weil Ihr Kritik ausweicht, weil Ihr, wenn Euch Kritik nicht gefällt diese als nicht diskussionsfähig bewertet und alles weitere ignoriert. Und Ihr erkennt nicht, dass Kritik positiv ist! (Das könnte ich durch Eure Mails belegen, ich veröffentliche Inhalte anderer Mails jedoch nur, wenn ich die Zustimmung des Schreibenden habe, oder wenn ich gezwungen bin, Unwahrheiten richtig zu stellen.)

Und diesen Stil pflegt Ihr - bewusst oder unbewusst - bis zum Exzess und schürt damit Misstrauen und Unsicherheit. Und - und auch das ist leider zu belegen - ferner macht Ihr Leute, die anderer Meinung sind als Ihr mundtot oder ignoriert sie. Und dies beeinflußt die gesamte Cacherszene und ist in meinen Augen ein zutiefst undemokratischer weil totalitärer Akt.

Und deshalb habt Ihr damit zu tun, weil dadurch auch die Reviewer erhebliche Unsicherheit bei der Freischaltung von Caches haben.
....
Die Reaktion der Reviewer hierauf war Häme, Abmeldung aus dem Geoclub und Verweigerung jeglichen Dialogs!

Geändert hat sich jedoch nichts!

Es sind aber immer mehr neue cacher hinzu gekommen und ein bestimmter Cachertyp scheint sich hier besonders wohl zu fühlen. Sicher werden nicht alle Geocacher die Regeln komplett ignorieren. Geht man aber raus, findet man vergrabene Caches, Caches voller Schnaps, getarnte virtuals und Dosen im Abstand von 20m, dies wäre mir völlig egal, fände man nicht auch Dosen im Naturschutzgebiet, Dosen bei denen man durch eingeschlagene Fenster in Gebäude einsteigen muss, Dosen bei denen man in die Kanalisation geführt wird, Dosen bei denen man auf Telekom-Funkmasten oder aktive Bahnbrücken klettern muss.... Diese Dosen stören mich, denn diese geraten irgendwann in den Focus Dritter, die sich von "den geocachern" gestört fühlen und diese Leute können aus den Listings ablesen, dass "wir Geocacher" nicht in der Lage sind uns selbst zu regulieren. Daher rufen sie nach staatlicher Regulierung und Sanktionierung und ich muss eingestehen aus derzeitiger Sicht, haben sie Recht!
Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 8001
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Zappo »

Bursche hat geschrieben:........Es sind aber immer mehr neue cacher hinzu gekommen und ein bestimmter Cachertyp scheint sich hier besonders wohl zu fühlen. Sicher werden nicht alle Geocacher die Regeln komplett ignorieren. Geht man aber raus, findet man vergrabene Caches, Caches voller Schnaps, getarnte virtuals und Dosen im Abstand von 20m, dies wäre mir völlig egal, fände man nicht auch Dosen im Naturschutzgebiet, Dosen bei denen man durch eingeschlagene Fenster in Gebäude einsteigen muss, Dosen bei denen man in die Kanalisation geführt wird, Dosen bei denen man auf Telekom-Funkmasten oder aktive Bahnbrücken klettern muss.... Diese Dosen stören mich, denn diese geraten irgendwann in den Focus Dritter, die sich von "den geocachern" gestört fühlen und diese Leute können aus den Listings ablesen, dass "wir Geocacher" nicht in der Lage sind uns selbst zu regulieren. Daher rufen sie nach staatlicher Regulierung und Sanktionierung und ich muss eingestehen aus derzeitiger Sicht, haben sie Recht!
Ich weiß nicht - der neue Cachertyp, der dazugekommen ist, ist doch eher der Rekordzeit-Doseneinsammler/Dosenausleger mit automatischem MobileNet- abhakfunktion. Genau DER bewegt sich innerhalb der Guidelines, da liegen die Dosen schön 200 Meter auseinander. Genau DER beziehungsweise die Masse derer stört aber auch den Ottonormalbürger - und die Natur.

MEINE Meinung unabhängig davon, ob ich solches Verhalten für gut finde:

Die ganzen angeblichen "Problemcaches" sind eher keine - weder die in der Kanalisation, noch die im nächste Woche abgerissenen Lostplace usw usw..... Wirkliche Probleme gibts da nicht - manchmal wird jemand erwischt, manchmal ist das wirklich störend - dann wird irgendjemand zur Rechenschaft gezogen und gut ist. Ich bezweifle ernsthaft, ob Berichte über solche Begebenheiten überhaupt irgendeine Auswirkung auf den "Ruf" des Cachens bzw. die Ansicht Aussenstehender haben.
Wenn jemand wegen einem lauten Auspuff, zuviel getrunken, zu schnell gefahren, gesperrte Pisten benutzt o.ä. gerügt wird, trifft das ja nicht pauschal die anderen Motorradfahrer, Feierabendbiertrinker, Autobesitzer und Skifahrer.

Problem ist und bleibt die Cachedichte, die damit verbundene Art zu Cachen (s.o.) und die wiederum damit verbundene Belästigung und Überforderung von Anwohnern, Umwelt und Natur. Das kann man leider Gottes nicht auf den Nenner legal/Guidelinekonform = gut und verträglich runterreduzieren. Jeder 20km-Multi mit Final in der verfallenen Mühle im Wald ist hundertmal verträglicher, umweltschonender und auch bei Außenstehenden respektierter als ein guidelinekonformer locationloser Powertrail mit entsprechender Frequentierung. Da kann die Multifinaldose ohne Erlaubnis liegen und guidelinewidrig nur der Deckel rausgucken usw/whatever.

Natürlich geht mir die Entwicklung etwas auf den Senkel. Da ist die Gemeinschaft aber selbst schuld. Wenn möglichst viele Caches als erstrebenswert achtet werden und die Ansprüche an das Hobby sooo weit gegen null sinken, daß die Anzahl der Caches und der Cacher unverhältnismäßig hoch steigt*, gibts halt Probleme. Und die werden nicht dadurch erheblich kleiner, daß jetzt irgendwelche Spezialisten versuchen, mit Anschwärzen ein paar Caches in rechtlichen Grauzonen loszuwerden.

Gruß Zappo

*da wird jetzt wieder der Vorwurf der Elitebildung laut werden. Aber ist doch klar: warum fliegen sowenige Leute selbstgebaute Modellflieger? Weils aufwendig ist. Und warum sind die Modelle schön? Weil sich die Leute Mühe geben. Und wann wäre diese Hobby ein Problem? Wenn es alle machen würden.
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"
Bursche
Geowizard
Beiträge: 1220
Registriert: Mi 17. Mai 2006, 09:42

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Bursche »

Zappo hat geschrieben:
Bursche hat geschrieben:......... Ich bezweifle ernsthaft, ob Berichte über solche Begebenheiten überhaupt irgendeine Auswirkung auf den "Ruf" des Cachens bzw. die Ansicht Aussenstehender haben..
Ich weiß nicht, was den Entscheidungsträger in Langeselbold dazu bewogen hat, ein Cachingverbot auszusprechen.

Ich weiß aber, wenn ich mit ihm diskutieren müsste, würden mir wohl recht schnell die Argumente ausgehen. Ich könnte nicht wirklich Geocachen als familienfreundliches Hobby darstellen. Ich habe eher den Eindruck, dass es die Ausnahme als die Regel ist, dass die ganze Familie loszieht um eine mit Tauschartikeln gefüllte "Schatzkiste" an einer tollen location zu suchen.Selbst die Dosenfischer singen davon dass keiner mehr mit will. Ganz zu schweigen von der Ablehnung gegenüber cachenden Jugendgruppen oder entsprechenden Schulprojekten, durch die Community.

Was soll ich antworten, wenn ich gefragt werde, was die die Geocacher selbst tun um die berechtigten Interessen Dritter zu wahren? Soll ich etwas von Regeln erzählen an die sich (fast) alle halten? Ich habe den Eindruck, dass sich sehr viele Cacher nicht an die guidelines halten und für sich und ihre Dose eine Ausnahme von der einen oder anderen Regeln für gerechtfertigt halten. Soll ich etwas von SBA-Logs erzählen? Wir alle wissen, dass kaum SBA geloggt wird und wenn es doch vorkommt, eher der SBA-Logger vors Trolltribunal in Foren und Blogs gezerrt wird als das der Reviewer den Cache archiviert. Problemcaches die offensichtlich guidelinewidrig sind, werden aber bis heute regelmäßig veröffentlicht.

Sollte Langeselbold die Ausnahme, haben wir kein Problem. Sollten wir uns einer Diskussion stellen müssen und sollten wir an dem gemessen werden, was wir für jeden einsehbar veröffentlichen und loggen und an dem wie GS Werbung für noch mehr Cacher macht, dann haben wir mit Sicherheit ein Problem! Insofern hoffe ich natürlich dass du recht hast, und ich die Sache zu pessimistisch sehe.
Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 8001
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Ratehaken in Alaska - Cache in Timbuktu

Beitrag von Zappo »

Bursche hat geschrieben:....Ich weiß nicht, was den Entscheidungsträger in Langeselbold dazu bewogen hat, ein Cachingverbot auszusprechen.......
Ich auch nicht. Meines Wissens aber nicht irgendwelche Verstöße gegen Guidelines, Lostplace-Problematiken und Nähe zu Bahngleisen. Sondern das waren m.W. alles ziemlich regelkonforme Caches - nur wohl zu viele und das Treiben zu groß und zu auffällig.

Genau DAS ist meine Argumentation.

Und apropos "was soll man sagen?" : Mir ist klar, daß EIN Blick auf eine Übersichtskarte jeden Bürgermeister, jeden Gemeinderat oder Jäger überzeugt, daß wir da einen an der Klatsche haben. Sorry, da brauch ich auch nicht mehr mit Naturerlebnis, Heimatkunde oder Kultur kommen. Da hat man in der Tat verloren. Und das hat nix, aber auch garnix mit der Frage von LPs, rechtlichen Grauzonen und Eigentumsrechten zu tun.

Nein, die Massenentwicklung fährt das Ding gegen die Wand - verursacht u.a. durch völlig unzulängliche Guidelines (Abstand zu gering, Powertrails zugelassen ohne Not usw) sowie Unverständnis und Unersättlichkeit der Ausübenden.

Getretener Quark wird breit - nicht stark. Sagte schon Goethe.

Und wer hier im Forum die Argumentationskette vertritt, daß der Verzicht auf LPs oder ähnliche fragwürdige Aktionen uns da den Arsch rettet, ist da etwas zu blauäugig - oder will hier irgendeinen privatem Rechthaber- oder Eiferreflex pflegen (was ich zugegebenerweise dem einen oder anderen unterstelle)

Aber jetzt geh ich in Urlaub. Gruß.

Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"
Antworten