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Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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BlueGerbil
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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von BlueGerbil » Do 18. Aug 2011, 09:19

ColleIsarco hat geschrieben:Ich finde, dass man den Wunsch nach Privatsphäre respektieren sollte.
Und dieser vermeintlicher Wunsch vermeintlich Vieler ist wie, in welcher Form und mit welcher Dringlichkeit an den Seitenbetreiber kommuniziert worden?

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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von Schrottie » Do 18. Aug 2011, 09:23

BlueGerbil hat geschrieben:Und dieser vermeintlicher Wunsch vermeintlich Vieler ist wie, in welcher Form und mit welcher Dringlichkeit an den Seitenbetreiber kommuniziert worden?
http://feedback.geocaching.com/forums/7 ... n-premium-

JamesDoe
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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von JamesDoe » So 21. Aug 2011, 02:59

Datenschutz - ich denke da ist jeder auch so ein bisschen selber für verantwortlich. Natürlich läßt sich auch mein GC-Nick in ein paar Minuten mit meiner realen Adresse verbinden - aber nicht wegen den Audit-Logs - oder mangelnder Privatsphäre bei gc.com - nein - ich habe ganz alleine für mich entschieden eine Website zu betreiben mit einem eigenen Domainnamen. Wenn ich jetzt dort kein Impressum hätte - könnte man mit zwei Klicks und ein bisschen Tipperei das ganze über die Domainregistrare in Erfahrung bringen. Gibt man dann meinen Namen in google ein wird man ganz schnell sich wieder anderen Dingen zuwenden - die dort zu findenen Ergebnisse sind entweder nicht von mir / über mich - oder elendig langweilig.

Im Gegensatz zu vielen anderen (nicht zwingend unter den gclern) habe ich es von Anfang an verstanden meine Spuren im Internet flach zu halten.

So viele Cacher sind auch bei Facebook, myspace, wkw, xx*vz usw. Was denkt ihr was ihr da alles Preis gebt. Und gerade die nicht deutschen Unternehmen werden euch sicher nicht hinter die Kulissen schauen lassen.

Manchmal kommt es mir persönlich hier so vor, als wenn man Angesichts der verschiedenen Diskussionen hier (Audit-Logs, PMO-Caches, Logs im Profil für alle und jeden sichtbar) reichlich Alufolie verteilen müsste - denn die soll ja gegen Hirnüberwachung und Strahlen jeglicher Art schützen - aber nur die glänzende Seite nach aussen - die matte funktioniert nicht.

Ist das eigentlich eine besondere Eigenschaft der Deutschen?
- an die Autobahn / Gleise / Flughafen ziehen weil das Grundstück so schön billig ist und sich dann wegen dem Lärm beschweren?
- über eine Kneipe ziehen und sich dann über die Leute und die Inhaber zu beschweren?
- sich auf einer öffentlichen Plattform anzumelden und dann beschweren das jeder von einem vermeindlich alles sehen kann?

Wenn jemand ein persönliches Interesse daran hat dass man nicht sein halbes Leben per google erfahren kann, dann muss er dafür sorgen dass die Daten nicht ins Netz geraten. Hier machen sich die Leute Gedanken darüber was wohl alles mit ihren Daten passieren kann. Ich denke mal dass jeder Cacher - ob BM oder PM - bereits mehr Daten bei gc.com von sich Preis gegeben hat, als er es in den Audit-Logs je tun wird, bevor er das erste Mal in einem Auditlog auftaucht.

Und zu der Geschichte von RS - wenn es die Auditlogs nicht geben würde, dann wäre dieser "Ritter von der traurigen Gestalt" sicher auf den letzten Finder losgegangen weil der sich dann ja wohl so auffällig verhalten haben muss.

Und ja - auch ich habe PMO-Caches. Und eigentlich habe ich noch nie in die Auditlogs geschaut - ausser bei meinen letzten Veröffentlichungen - da war das Interesse einfach zu groß wer sich dafür schon interessiert hat. Wenn die Auditlogs morgen nicht mehr da wären, würde ich es wohl erst nach ein paar Wochen oder so bemerken - und dann wäre es mir auch egal.

Mir geht nur auf den Sack dass alle nach Datenschutz schreien ohne sich selber vorher Gedanken über ihr Tun zu machen und ggf. die Anmeldung zu vermeiden oder entsprechende Maßnahmen zu ergreifen das sie ihre Privatsphäre so geschützt sehen wie sie es möchten.

Bei der Anmeldung werden zwar Namen und Vornamen abgefragt - aber nirgendwo steht dass man dort richtige Angaben machen muss. Damit kann man ein Maximum an Privatsphäre erreichen.

Disclaimer:

a) Für dieses Posting wurde keine Privatsphäre verletzt - um dies zu verhindern habe ich auf Zitate verzichtet.
b) Dieses Posting spiegel meine persönliche Meinung wider. Auf keinen Fall sind mit Bemerkungen im Posting irgendwelche Leute persönlich angesprochen. Wenn jemand allerdings meint dass ihm der eine oder andere Schuh passt, ist das nicht mein Problem.
c) Ironie ist stellenweise vorhanden und nicht extra ausgewiesen. Ich setzte voraus dass die Leser dieses Threads in der Lage sind dies zu erkennen.
d) Die Bemerkung unter c ist keine Beleidigung oder Anmaßung sondern lediglich die Anerkenntnis der Tatsache das wir uns hier auf einem gewissen Niveau bewegen.
Der Vorteil der Klugheit liegt darin,
dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von jennergruhle » Mo 22. Aug 2011, 00:46

Bursche hat geschrieben:Nachdem was mit ############ geschehen ist, ...
Und das war genau was? Habe in letzter Zeit nichts von ############ gehört.
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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von jennergruhle » Mo 22. Aug 2011, 00:53

Diese Aussage:
JamesDoe hat geschrieben:Ich denke mal dass jeder Cacher - ob BM oder PM - bereits mehr Daten bei gc.com von sich Preis gegeben hat, als er es in den Audit-Logs je tun wird, bevor er das erste Mal in einem Auditlog auftaucht.
hast du schon selbst widerlegt:
JamesDoe hat geschrieben:Bei der Anmeldung werden zwar Namen und Vornamen abgefragt - aber nirgendwo steht dass man dort richtige Angaben machen muss. Damit kann man ein Maximum an Privatsphäre erreichen.
Auch die Adresse muss nicht echt sein, genauso wie die Home-Koordinaten. Nächster Park / nächster Dorfplatz / nächste Bushaltestelle sind völlig ausreichend. Hier kann man sich ruhig auf sein Recht zur pseudonymen Nutzung von Internetdiensten berufen. Egal was Unternehmen einem glauben vorschreiben zu können.
Ich wollte gerade mal nachsehen was ich hinterlegt habe, aber noch ist ja alles platt bei GS...
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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von radioscout » Mo 22. Aug 2011, 01:02

steingesicht hat geschrieben:In dem Falle hilft es wohl nur, wenn man die entsprechenden Seiten mit einem Zweitaccount ohne PM-Status aufruft.
jennergruhle hat geschrieben:Ist doch klar - man steht im Auditlog, weil der Browser schon drauf war. Dagegen hilft allerdings das konsequente Ausloggen, man kann dann nicht mehr aus Versehen auf einen PMOC-Link gelangen.
Das nützt beides nichts weil viele Funktionen nur nutzbar sind, wenn man eingeloggt ist.
Und wenn man z.B. die gefundenen Caches ausblenden will, nützt auch ein Zweitaccount nichts, sofern man nicht jeden Cache mit beiden Accounts loggt. Wenn man das nicht auch im Papierlogbuch macht, was rückwirkend i.A. nicht mehr möglich ist, wird es nicht funktionieren, weil die Logs als Fakelogs gelöscht werden.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Das böse(?) Auditlog und der Datenschutz

Beitrag von jennergruhle » Mo 22. Aug 2011, 11:50

Korrekt, zum Stöbern auf gc mit Berücksichtigung der eigenen Daten hilft das nicht. Aber wenn ich mich immer im Browser abmelde, kann ich nicht aus Versehen über Links in Mails oder Twitter auf einen PMOC stolpern.
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