Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Reaktives Licht mit Atmel AVR

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

waste1
Geocacher
Beiträge: 145
Registriert: Fr 9. Mär 2007, 18:53

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von waste1 »

thomas_st hat geschrieben:
waste1 hat geschrieben:Für einen Reichweitentest hatte ich einmal Schwelle 10 eingestellt. Bei dem Test hatte ich aber keine Fehlauslösungen festgestellt.
Dass es der Unterschied von Bascom zu C ausmacht, glaube ich nicht.
Hattest Du das Bascom-Programm oder das C-Programm verwendet? Wenn letzteres muss ich mich mal auf die Suche machen wo der Unterschied zwischen beiden Programmen ist. Wenn ersteres bin ich recht ratlos, weil die Ergebnisse in diesem Prunkt sehr uneinheitlich sind:
- Windi (Bascom-Prg.): Wert auf 50, da darunter verstärkt Fehlauslösungen
- Gorkde (Bascom-Prg.): "bei Schwelle 20 schon sehr viele Fehlauslösungen"
- waste1 (?): Schwelle 10 [...] hatte ich aber keine Fehlauslösungen festgestellt
- thomas_st (C-Prg.): Schwelle 5: keine oder sehr, sehr wenige Fehlauslösungen

Viele Grüße,
Thomas(_st)
Ich weiß nicht mehr, ob es Bascom oder C war. Aber auch wenn es Bascom war, sagt es nicht viel aus, da mein Programm doch sehr von dem von Windi abweicht. Bei meinen Programmen laufen die µP mit höherer Clockfrequenz. Je nach dem welchen Typ ich verwende, 500kHz bzw. 600kHz.
Welche Clockfrequenz ist es bei deinem Programm?

Gruß
Waste1
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von thomas_st »

waste1 hat geschrieben:Hier die Bilder zur Veranschaulichung des "Aufwärmeffekts".
Vielen Dank für die Bilder zur Untermauerung - der Effekt ist ja schon gewaltig: hatte ich so nicht mehr parat gehabt. Aber die Ergebnisse sind in meinen Augen irgendwie noch nicht ganz schlüssig.
waste1 hat geschrieben:Bild1: Triggerung bei voller Dunkelheit
[...]
:schockiert: Ein Verlassen des linearen Bereiches ist hier ja noch gar nicht zu erkennen: also Zeitkonstante >= 1s
waste1 hat geschrieben:Bild2: Triggerung bei Restlicht [...]
Ok. Zeitkonstante ungefähr 125ms

Das bedeutet, das insbesondere im ersten Fall der lineare Bereich noch nicht verlassen wird: das würde bedeuten, das DELTA_ADC-Wert ~ Zeitintervall der Abfrage des ADC ist: man müsste einen deutlichen Einfluss der Empfindlichkeit vom Abfrageintervall finden. Nur das scheint ja nach Gorkdes Messungen nicht der Fall zu sein. :???:

Daher meine Aussage: irgendwas stimmt noch nicht :/

Ansonsten sind die Ergebnisse natürlich beeindruckend und verdeutlichen die Trägheit sehr anschaulich.
waste1 hat geschrieben:Das würde dann auch erklären, warum eine Verlängerung der Messzeit keine wesentliche Verbesserung brachte.
Das erklärt es meiner Anschicht nach noch nicht :???: : auch wenn Gorkde die Messungen bei einer Grundhelligkeit gemacht hat, die Deinem Bild 2 entsprechen, müsste die Empfindlichkeit zwischen einem Abfrageintervall von 125ms (A) und einem von 250ms (B) noch unterscheiden (Änderung des ADC-Wertes bei (A) gleich 63% der maximalen Änderung / bei (B) 86% )
waste1 hat geschrieben:Ich weiß nicht mehr, ob es Bascom oder C war. Aber auch wenn es Bascom war, sagt es nicht viel aus, da mein Programm doch sehr von dem von Windi abweicht.
Also könnte es doch eine Programmfrage sein.
waste1 hat geschrieben:Welche Clockfrequenz ist es bei deinem Programm?
Bei mir läuft er mit 128kHz, wobei das Abfrageintervall aber vom WD vorgegeben wird und damit von der Taktung selbst unabhängig sein sollte.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
waste1
Geocacher
Beiträge: 145
Registriert: Fr 9. Mär 2007, 18:53

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von waste1 »

thomas_st hat geschrieben:
waste1 hat geschrieben:Das würde dann auch erklären, warum eine Verlängerung der Messzeit keine wesentliche Verbesserung brachte.
Das erklärt es meiner Anschicht nach noch nicht :???: : auch wenn Gorkde die Messungen bei einer Grundhelligkeit gemacht hat, die Deinem Bild 2 entsprechen, müsste die Empfindlichkeit zwischen einem Abfrageintervall von 125ms (A) und einem von 250ms (B) noch unterscheiden (Änderung des ADC-Wertes bei (A) gleich 63% der maximalen Änderung / bei (B) 86% )
Es war ein Versuch die Messungen von Gorkde zu erklären. Endgültig wird es nur Gorkde selber aufklären können, wenn er die Grundhelligkeit nachmisst. Andererseits ist die Schwankungsbreite bei einer Reichweitenmessung schon so groß, dass der Unterschied von 63 auf 86% wahrscheinlich gar nicht mehr feststellbar ist. Wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du bei früheren Messungen eine noch weitaus höhere Grundhelligkeit, dann wäre der Unterschied noch geringer.
Bei mir läuft er mit 128kHz, wobei das Abfrageintervall aber vom WD vorgegeben wird und damit von der Taktung selbst unabhängig sein sollte.
Ich denke da nicht an das Abfrageintervall, sondern an die Clockfrequenz mit der der AD-Wandler läuft. Das könnte schon ein Unterschied sein ob der mit 8kHz oder 64kHz läuft.

Gruß
Waste1
Gorkde
Geocacher
Beiträge: 224
Registriert: Do 6. Nov 2008, 21:58

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von Gorkde »

Die Beleuchtungsstärke bei dem Versuch war ungefähr 0.08Lux. Ich habe mal nachgerechnet, bei einer Led Lenser P7 entspricht das ca. 250 bis 300m. So gesehen hatte Gorkde bei seinen Tests schon günstige Bedingungen, falls ich mich jetzt nicht verrechnet habe. Das würde dann auch erklären, warum eine Verlängerung der Messzeit keine wesentliche Verbesserung brachte. Aber auch bedeuten, dass es mit P7 und Schwelle 50 nicht sehr viel weiter geht.
Also ich habe folgende Reichweiten mit der P7 ermittelt (verlängerung der Messzeit brachte keine Reichweite):

Schwelle: LowPower, Normalstärke, Flash auf High
50: 75, 240, 302
30: 75, 240-250, 320
20: 90, 335, ca. 380 (nochmal hinter einem Graben gemessen, da löste es bei 400m unzuverlässig aus, daher ca 380m - Habe ich mir weiter unten gespart)
10: 125, 350+ (Weg zuende) (Widerstand war gut Ausgerichtet)
5: 115, 350+ (Weg zuende)

Gemessen wurde das ganze in dunkler "Stadtnacht" in einer Gartenkolonie und nochmal an einem etwas helleren Ort. Unterschiede habe ich keine wesentlichen feststellen können.
Auch die Erhöhung der Messzeit (dies nur an dem etwas helleren Ort getestet) brachte wie gesagt nichts.
Messdauererhöhung nur mit 20er Schwelle getestet, wegen zu kurzem Weg bei 10 (hatte leider nur 10er und 20er in den 3 Zeitintervallen 125ms 250ms 500ms dabei)

Was mich wunderte... Wenn ich die Lampe auf HIGH festhielt und auf das RL "schwenkte", löste er bei weiten Entfernungen z.B. nicht mehr aus. Hielt ich aber aus der selben Entfernung die ausgeschaltete lampe un Richtung Empfänger und drückte auf die Power Taste (auch HIGH Modus), dann ging es aus der selben Entfernung zuverlässig JEDES Mal. D.H. ein blitzartiges angehen des Lichtes per Taste wurde besser erkannt, als ein blitzschnelles rüberschwenken des Lichtkegels (was bei 300m und einer schnellen Handbewegung am Ziel eigentlich die nahezu gleich schnelle Helligkeitsänderung bewirken müsste).
Da ich dachte, das "reinschwenken" des Lichtkegels dauere vielleicht doch länger und er misst dann dadurch ggf. den Unterschied zwischen dunkel und Streulicht am Rand des Kegels, habe ich die Versuche mit der Messzeitverlängerung gemacht, aber das brachte ja wie gesagt nichts.

Nun kann es einerseits an der Umgebungshelligeit gelegen haben, dass ich nicht solche Monsterweiten wie 640m mit Schwelle 50 gemessen habe oder an was anderem keine Ahnung.

Was mir nur auffiel, dass ich viele Fehlauslösungen mit 20 hatte (bei 5 oder 10 reichten schon kleine Bewegen in der Umgebung, ohne dass ein Schatten auf die LED fiel zum Auslösen). Andererseits schrieben halt einige mit 5 KEINE Fehlauslösungen zu haben....

Da gibt es ja eigentlich nur 3 Varianten:

1. Das C Programm macht was anders als das Basic Programm (oder erzeugt besseren Maschinencode)

2. Die Schaltung ist stabiler weil es eben nicht an VCC hängt sondern an dem stabilisierten (?) Ausgang (ja ich weiss es ging um den Stromspareffekt, aber vielleicht bringt es ja den stabilisierenden Nebeneffekt)

3. Die Schaltungen unterscheiden sich irgendwie. Ich hätte den "Angstkondensator" im Verdacht. einige scheinen ihn zu benutzen, andere nicht.... ich habe ihn weggelassen, weil ich mir dachte bei Batteriebetrieb isser wurscht, aber vielleicht erzeugt der Tiny irgendwelche Schwingungen und stört sich selbst ohne den?

Oder Variante 4 das "ich hab keine Fehlauslösungen" ist nur ne grobe Schätzung und wurde nicht überprüft, aber das vermute ich ehrlichgesagt nicht bei all den Messprofis hier :D



Wer hat den Kondensator denn drin bzw nicht? Und mit welchem Widerstand im LDR Spannungsteiler? und welchem LDR? EDIT: Und welcher Taktfrequenz?

Ich beim Test: Ohne Kondensator, 16kHz, 4,7M , den A906014

(natürlich bei der Schaltung mit den angesprochenen Testergebnissen - Bei 5 nicht fehlausgelöst bzw bei 50 nicht)




EDIT:
1. Die Reichweitenmessung ist natürlich nicht völlig genau, aber da ich keinen merklichem Reichweitenunterschied feststellte, sagte ich "kein Unterschied". Vielleicht war er nur so klein, dass ich ihn nicht festgestellt habe.

2. Die Taktfrequenz ist noch ne Idee... Das werde ich nochmal testen wenn ich ein Programm mit Zähler einprogrammiert habe... Die Tests habe ich bei 16000Hz gemacht, ich könnte mir vorstellen, dass er stabiler läuft, wenn er schneller getaktet ist.
waste1
Geocacher
Beiträge: 145
Registriert: Fr 9. Mär 2007, 18:53

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von waste1 »

Gorkde hat geschrieben:Was mich wunderte... Wenn ich die Lampe auf HIGH festhielt und auf das RL "schwenkte", löste er bei weiten Entfernungen z.B. nicht mehr aus. Hielt ich aber aus der selben Entfernung die ausgeschaltete lampe un Richtung Empfänger und drückte auf die Power Taste (auch HIGH Modus), dann ging es aus der selben Entfernung zuverlässig JEDES Mal. D.H. ein blitzartiges angehen des Lichtes per Taste wurde besser erkannt, als ein blitzschnelles rüberschwenken des Lichtkegels (was bei 300m und einer schnellen Handbewegung am Ziel eigentlich die nahezu gleich schnelle Helligkeitsänderung bewirken müsste).
Das ist leicht zu erklären. Zeichne auf ein Blatt Papier verschieden breite Glockenkurven, die die Lichtintensität beim Schwenken entsprechen und dazu ein Raster welches die Messzeiten darstellt. Eine schmale Glockenkurve, die nur einen Messzyklus in der Spitze der Glocke hat, eine mittlere Kurve die 3 bis 4 Zyklen umfasst und eine breite Kurve die ca. 10 Zyklen umfasst. Du wirst sehen, dass nur die schmale Kurve (schneller Schwenk) das maximale Delta ergibt. Aber das nicht immer, weil es ja Zufall ist, die Spitze zu treffen. Die beiden anderen Kurven ergeben nur kleinere Deltas, zwar sicherer aber auch kleiner.
Mit dem Einschalten der Lampe erzielt man immer das maximale Delta. Also für reproduzierbare Ergebnisse die Lampe schalten.
Du musst aber davon ausgehen, dass die Nachtcacher normalerweise schwenken.
1. Das C Programm macht was anders als das Basic Programm (oder erzeugt besseren Maschinencode)
Das glaube ich nicht, dass ein etwas längerer Maschinencode durch Bascom die Ursache ist. Wenn die Hardware des Prozessors genau so eingestellt wird wie unter C, dann sollte auch das gleiche rauskommen. Wenn aber der AD-Wandler unterschiedlich getaktet wird, kann das durchaus ein Grund sein.
2. Die Schaltung ist stabiler weil es eben nicht an VCC hängt sondern an dem stabilisierten (?) Ausgang (ja ich weiss es ging um den Stromspareffekt, aber vielleicht bringt es ja den stabilisierenden Nebeneffekt)
Das glaube ich eher nicht.
3. Die Schaltungen unterscheiden sich irgendwie. Ich hätte den "Angstkondensator" im Verdacht. einige scheinen ihn zu benutzen, andere nicht.... ich habe ihn weggelassen, weil ich mir dachte bei Batteriebetrieb isser wurscht, aber vielleicht erzeugt der Tiny irgendwelche Schwingungen und stört sich selbst ohne den?
Das könnte ein Grund sein. Ich verwende immer einen 100nF Abblockkondensator.
Wer hat den Kondensator denn drin bzw nicht? Und mit welchem Widerstand im LDR Spannungsteiler? und welchem LDR? EDIT: Und welcher Taktfrequenz?
Ich hatte 100nF Abblockkondensator, 2.7MOhm, kein LDR sondern Fototransistor, 500kHz
Bei Schwelle 10 keine Fehlauslösungen
Benutzeravatar
Windi
Geoguru
Beiträge: 6338
Registriert: Fr 16. Jan 2004, 23:57
Kontaktdaten:

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von Windi »

Ich habe auch auf den Angstkondensator verzichtet. Meine Reaktivlichter laufen mit 16 kHz.
Bild
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von thomas_st »

waste1 hat geschrieben:
Bei mir läuft er mit 128kHz, wobei das Abfrageintervall aber vom WD vorgegeben wird und damit von der Taktung selbst unabhängig sein sollte.
Ich denke da nicht an das Abfrageintervall, sondern an die Clockfrequenz mit der der AD-Wandler läuft. Das könnte schon ein Unterschied sein ob der mit 8kHz oder 64kHz läuft.
Ok. Das ist ein Argument. Allerdings ist das Datenblatt an dieser Stelle nicht sehr aussagefreudig (oder ich habe es nicht gefunden ;) ). Es wird dargestellt, das die optimale Wandlerfrequenz zwischen 50 und 200kHz liegt und das höhere Frequenzen möglich sind, aber dann mit einer geringeren Auflösung als 10bit. Was bei niedrigeren Frequenzen ist, habe ich jetzt nicht gefunden.
Gorkde hat geschrieben: Reichweite): [...] 350+ (Weg zuende)
Das passt doch Pi * Daumen mit den Werten überein, die ich mit der Fenix erreicht habe. MIt einer Schwelle von 5 bin ich da bis auf 450m gekommen, mit einer Schwelle von 50 auf 200m (die Messungen gibt es in dem "Reaktives Licht mit Attiny13V in C"-Tread. Weiterhin gibt es dort die Messungen von movie_fan, der mit einer gut gebündelten 3D-Mag bis 750m + gekommen ist. Später konnte ich dann den Vergleich zwischen Mag und Fenix bei einem Reaktivlicht dieser Bauart machen, was zwischen 450 und 500m entfernt hängt: mit der Fenix (135 Lumen / alte Bauart) war das Antriggern nicht mehr möglich, während es mit der Mag überhaupt kein Problem war. Diese Differenz würde ich daher alleine auf die Lampe schieben - mit einer nicht fokussierbaren Lampe: so um die 400m / mit einer fokussierbaren: 750m +
Gorkde hat geschrieben:Gemessen wurde das ganze in dunkler "Stadtnacht" in einer Gartenkolonie und nochmal an einem etwas helleren Ort. Unterschiede habe ich keine wesentlichen feststellen können.
Oben erwähnte Messungen erfolgten auch in dunkler "Stadtnacht" - d.h. ein Multimeter konnte ich noch ohne Lampe ablesen ;)
Gorkde hat geschrieben:Auch die Erhöhung der Messzeit (dies nur an dem etwas helleren Ort getestet) brachte wie gesagt nichts.
Das ist jetzt für mich ein Argument, das der LDR schon den Endwert erreicht hatte ...
Gorkde hat geschrieben:Messdauererhöhung nur mit 20er Schwelle getestet, wegen zu kurzem Weg bei 10 (hatte leider nur 10er und 20er in den 3 Zeitintervallen 125ms 250ms 500ms dabei)
Bist Du mit einer ganzen Batterie Tiny losgezogen? An so etwas kann ich mich noch lebhaft erinnern: mit steif gefroren Fingern, im leichten Nieselregen, auf "Stadtdunklen" Feldern µ-Controller tauschen :hilfe: :irre:
Gorkde hat geschrieben:Da ich dachte, das "reinschwenken" des Lichtkegels dauere vielleicht doch länger und er misst dann dadurch ggf. den Unterschied zwischen dunkel und Streulicht am Rand des Kegels, habe ich die Versuche mit der Messzeitverlängerung gemacht, aber das brachte ja wie gesagt nichts.
Vielleicht hast Du aber auch schon wieder "rausgeschwenkt" bevor die nächste Messung erfolgte.
Gorkde hat geschrieben:1. Das C Programm macht was anders als das Basic Programm (oder erzeugt besseren Maschinencode)
Unterschiedliches Compilerverhalten des Bascom-Compilers und des avr-gcc würde ich mal ausschließen. Was ich nicht ausschließen kann ist, dass sich der prinzipielle Unterschied der Programme (Schleife im Hauptprogramm vs. Interruptroutine) sich irgendwie auswirkt.
Gorkde hat geschrieben:2. Die Schaltung ist stabiler weil es eben nicht an VCC hängt sondern an dem stabilisierten (?) Ausgang (ja ich weiss es ging um den Stromspareffekt, aber vielleicht bringt es ja den stabilisierenden Nebeneffekt)
Halte ich nicht für relevant.
Gorkde hat geschrieben:3. Die Schaltungen unterscheiden sich irgendwie. Ich hätte den "Angstkondensator" im Verdacht. einige scheinen ihn zu benutzen, andere nicht....
Ich habe auch keinen Angstkondensator an Board.
Gorkde hat geschrieben:Oder Variante 4 das "ich hab keine Fehlauslösungen" ist nur ne grobe Schätzung und wurde nicht überprüft,
Nöp. Ich habe die Fehlauslösungen über 12 Nächte von einem Tiny2313 mitzählen lassen - wenn der mich aber angelogen hat, dann gibt es was auf die Beinchen :D
Gorkde hat geschrieben:Wer hat den Kondensator denn drin bzw nicht? Und mit welchem Widerstand im LDR Spannungsteiler? und welchem LDR? EDIT: Und welcher Taktfrequenz?
Bei mir: Ohne Kondensator, 128kHz, 4,7M und A906014, C-Prg., Schwelle = 5, keine Fehlauslösungen

Viele Grüße,
Thomas(_st)
Gorkde
Geocacher
Beiträge: 224
Registriert: Do 6. Nov 2008, 21:58

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von Gorkde »

Bist Du mit einer ganzen Batterie Tiny losgezogen? An so etwas kann ich mich noch lebhaft erinnern: mit steif gefroren Fingern, im leichten Nieselregen, auf "Stadtdunklen" Feldern µ-Controller tauschen
Jop!
Vielleicht hast Du aber auch schon wieder "rausgeschwenkt" bevor die nächste Messung erfolgte.
Nee ich habe nur REINgeschwenkt in den Kegel, nicht drüber, daher kann das mit der Glockenform halt auchnicht passen. Beim REINschwenken hat man zwar auf der Eintrittsseite diese Form, aber deswegen hatte ich ja versucht die Messlänge zu ändern, was zu meiner Verwunderung nichts brachte. Vielleicht sollte ich nochmal im dunklen testen ob es einen Unterschied gibt.
Bei mir: Ohne Kondensator, 128kHz, 4,7M und A906014, C-Prg., Schwelle = 5, keine Fehlauslösungen
Ok, dann scheidet der Kondensator wohl aus und ich tippe ich auf entweder Taktfrequenz (Windi schrieb schon mit 16kHz läuft er sehr instabil (Handystrahlung etc) oder Programm, werde das sobald Zeit ist nochmal testen....
Das passt doch Pi * Daumen mit den Werten überein, die ich mit der Fenix erreicht habe. MIt einer Schwelle von 5 bin ich da bis auf 450m gekommen, mit einer Schwelle von 50 auf 200m
Ja das hatte ich gesehen. Die P7 lässt sich ja fokussieren, kann das leider nicht mit einer großen Maglite vergleichen, weil ich diese nicht habe. Gibts hier wen der beides hat und mal nen Vergleich machen kann (Reichweite bei gleichem RL und Bild des Kegels auf ca 150m) laut Lampentest (http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=25&t=27258) scheint mir da nicht groß ein Unterschied zu sein.... Man sieht zwar einen größeren Kegel bei der Fenix und Led Lenser, aber die Reflektoren sind scheinbar genauso hell wie bei der Maglite...
Zuletzt geändert von Gorkde am Do 11. Dez 2008, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Windi
Geoguru
Beiträge: 6338
Registriert: Fr 16. Jan 2004, 23:57
Kontaktdaten:

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von Windi »

Gorkde hat geschrieben:Windi schrieb schon mit 16kHz läuft er sehr instabil (Handystrahlung etc)
Lediglich das Programmieren ist mit 16kHz schwierig.
Wenn das Programm drin ist läuft es auch mit 16kHz einwandfrei.
Meine 650 Meter habe ich damals auch mit 16 kHz geschafft (wenn ich mich recht erinnere).
Bild
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Re: Reaktives Licht mit Atmel AVR

Beitrag von thomas_st »

Gorkde hat geschrieben:Die P7 lässt sich ja fokussieren, kann das leider nicht mit einer großen Maglite vergleichen, weil ich diese nicht habe.
Ahh. Ok, das wusste ich nicht.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
Antworten