Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Reaktives Licht mit Atmel AVR

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

Benutzeravatar
chr2k
Geomaster
Beiträge: 646
Registriert: Mi 3. Aug 2005, 21:44
Wohnort: Rüsselsheim
Kontaktdaten:

Beitrag von chr2k »

waste1 hat geschrieben:Wie schon stonewood geschrieben hat, Polung beachten. Den Kollektor an + und den Emitter an den Vorwiderstand. Ansonsten alles wie gehabt. Ich verwende einen Vorwiderstand von 2.7MOhm, aber es geht auch 4.7MOhm, damit ist es sogar noch empfindlicher.
Habe mir verschiedene (die hier erwähnten (von Conrad und Reichelt) Fototransistoren besorgt.

Habe nun einen von Conrad im Reaktivlicht verbaut mit dem neuen Programm von Windi (Danke dafür!).
Benutzeravatar
chr2k
Geomaster
Beiträge: 646
Registriert: Mi 3. Aug 2005, 21:44
Wohnort: Rüsselsheim
Kontaktdaten:

Beitrag von chr2k »

Wäre jemand so nett und würde ein Code schreiben, mit dem man das reaktivlicht auch mit einem Morsecode triggern kann. Der Code der hier irgendwo im Thread zu finden ist, ist für die LED Variante des reaktivlichts gestrickt und funktioniert nicht mti der LDR/Fototransistor variante.

Was das Programm noch können könnte :-)

Morsecode eingabe für eine Morsecode ausgabe oder ein so langes schalten der LED (oder eines anderen verbrauchers) wie das licht ansteht (natürlich nicht bei tag).

Es ist wohl generell nicht möglich den Tiny so zu programmieren das man einen potentialfreien schaltkontakt hat? Momentan ist es ja so das man von der Tiny versorgungsspannung abhängig ist.

Vielen Vielen Dank!
Gruß Christian
Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 24860
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Beitrag von radioscout »

chr2k hat geschrieben: Es ist wohl generell nicht möglich den Tiny so zu programmieren das man einen potentialfreien schaltkontakt hat?
Mit Software dürfte das nicht möglich sein. Wie auch?

Du kannst einen PNP-Transistor über einen Vorwiderstand mit einem Ausgang verbinden und damit ein Relais steuern.

Oder da, wo Du eine LED anschließt, einen Optokoppler anschließen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Benutzeravatar
chr2k
Geomaster
Beiträge: 646
Registriert: Mi 3. Aug 2005, 21:44
Wohnort: Rüsselsheim
Kontaktdaten:

Beitrag von chr2k »

radioscout hat geschrieben:Oder da, wo Du eine LED anschließt, einen Optokoppler anschließen.
ok, daran hatte ich auch schon gedacht. es hätte ja durchaus sien können, das man das hätte machen können
Lazybone
Geomaster
Beiträge: 336
Registriert: So 16. Dez 2007, 19:03
Wohnort: Dortmund
Kontaktdaten:

Beitrag von Lazybone »

Moin

reicht es eigentlich wenn ich den Parallelen Stecker mit R2 und R3 an einen IC Sockel löte? Oder brauche ich auch die 3V?
stonewood
Geowizard
Beiträge: 1062
Registriert: Mo 3. Apr 2006, 10:15
Kontaktdaten:

Beitrag von stonewood »

Lazybone hat geschrieben:reicht es eigentlich wenn ich den Parallelen Stecker mit R2 und R3 an einen IC Sockel löte? Oder brauche ich auch die 3V?
Hm? Wofür? Programmieradapter? Der braucht auch Strom, sonst programmiert da nix.
Ubique Terrarum
Geocacher
Beiträge: 39
Registriert: Sa 7. Apr 2007, 10:06

Herzlichen Dank für Eure Ideen und Tutorials :D

Beitrag von Ubique Terrarum »

Nachdem wir unsere Reaktivlichter erst diskret in C-MOS aufbauen wollten siegte dann doch die Neugier - oder war es die Vernunft :wink:

Dank diesem excellenten und umfangreichen Thread (uff - das Lesen haben wir dann auf zwei Abende verteilt) war der Aufbau von Programmieradapter und letztendlich den Schaltungen ein "Kinderspiel" - inklusive so einiger hier besprochenen Fehlern :lol:

Vier Prototypen mit jeweils anderer Charakteristik sind nun auf dem Testfeld - unser Favorit ist bisher der Reaktivblinker mittels A/D-Wandler und LDR.(allerdings ohne Prüfblitz alle 70 Sekunden und mit einer geringeren Empfindlichkeit - Schwellwert=200)

Versorgt mit einer 2000mAh starken 3,6 Volt Lithium-Zelle paßt das ganze problemlos in ein nur 8cm langes "Stuhlprobenröhrchen" mit 2cm Durchmesser.

Bild

Perfekt!

Nochmals vielen herzlichen Dank an die Community für die Beiträge und das "open source"-Wissen.

So sind wir unserem Nachtcache wieder einen entscheidenden Schritt näher.

Team Ubique Terrarum

PS: @Lazybone: Ja, der Programmieradapter an LPT muß den ATtiny über eine extra angeschlossene Spannungsquelle über die Pins 4 und 8 mit ebendieser versorgen.
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Beitrag von thomas_st »

Bin in letzter Zeit etwas schlampig hinsichtlich des Verfolgens dieser Thread gewesen, daher kommen meine Kommentare erst jetzt.
waste1 hat geschrieben:Nachdem ich jetzt einen LDR in die Finger bekam, habe ich mal Vergleichsmessungen zum Fototransistor durchgeführt, den ich in meinen Reaktivlichtern verwende. Die Ergebnisse will ich euch nicht vorenthalten.
Sehr schöne Messungen. Was ich mich aber frage: du hattest festgestellt, das bei relativer Dunkelheit (kannst Du die definieren?) in einem 125ms Messintervall nur ein Anstieg von 5 erreicht werden kann. Dann würde ja ein Wert von 6 und größer das Auslösen des RL effektiv verhindern. Konntest Du das feststellen?

Ich bin nämlich auf der Suche nach dem Grund, warum windi mit einem Wert von 30 bei der Auslösschwelle noch Fehlauslösungen beobachtet hat und ich mit einem Wer von 5 so gut wie keine (Eine in 12 Nächten).

Viele Grüße,
Thomas(_st)
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Beitrag von thomas_st »

chr2k hat geschrieben:Es ist wohl generell nicht möglich den Tiny so zu programmieren das man einen potentialfreien schaltkontakt hat? Momentan ist es ja so das man von der Tiny versorgungsspannung abhängig ist.
Nöp. Dafür müsste der Attiny ja von vorherein eine Potentialtrennung beinhalten, die dann aber auch noch abschaltbar sein sollte. Das hat er nicht; da muss der Bastler selber für sorgen.
Bzgl. Potentialtrennung, will ich auch darauf hinweisen, dass die Eingangsspannung an den Port-Eingängen maximal 0,5V höher sein darf als Vcc.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
thomas_st
Geowizard
Beiträge: 1643
Registriert: Fr 18. Nov 2005, 16:30
Wohnort: ~ N 51°21' E 12°00'

Re: Herzlichen Dank für Eure Ideen und Tutorials :D

Beitrag von thomas_st »

Ubique Terrarum hat geschrieben:Bild

Perfekt!
Was mir auffällt ist die relative Nähe von LED und LDR. Hast Du keine Probleme mit einer Rückwirkung LED->LDR? Ich habe beide absichtlich auf Vorder- und Rückseite der Platine verbannt und so etwas die Rückwirkung zu minimieren (geht natürlich nur, wenn man nach "unten" strahlt) sowie ein paar Leerzyklen nach dem letzten Blinkimpuls bis zum Neustart der Messung einprogrammiert.

Viele Grüße,
Thomas(_st)
Antworten