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Reaktives Licht mit Atmel AVR

Basteleien analog und digital mit Strom und Spannung.

Moderator: radioscout

ksbender
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Zurück zu reaktiven Blinklicht

Beitrag von ksbender »

Hier noch ein paar Erfahrungswerte zu den ersten Eigenbauten:
- die von mir verwendete Fotodiode A 90614 von Reichelt ist sehr nässe-empfindlich. Die in der "geschlossenen" Box befindliche Feuchtigkeit hatte sich draußen niedergeschlagen und das reaktive Blinklicht löste nicht mehr aus. Nach 2 Tagen im "warmen" Wohnzimmer waren die Widerstandswerte wieder i.O..
- Um das Problem zu mindern haben ich im nächsten Modell alles in Harz (XOR) eingegossen. Hierbei fällt mir auf, daß man die LED als solche kaum noch erkennen kann. Wichtig ist aber: die gleiche LED wirkt wesentlich lichtschwächer. An den Ausgangskoordinaten meines Nachtcaches kommt weniger Licht an. Vielleicht muß ich jetzt die Schwierigkeit erhöhen :) .
Ansonsten denke ich, daß mein eingeharztes Licht jetzt zu 100% nässe-unempfindlich ist. Das Auslösen hat wieder prima funktioniert. Jetzt müssen sich nur ein paar Cacher wieder "verlaufen".
Grüsse aus Portugal
Stephan
Cache gefunden, Füße stinken, höchste Zeit, ein Bier zu trinken.
stonewood
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Re: Zurück zu reaktiven Blinklicht

Beitrag von stonewood »

ksbender hat geschrieben: - die von mir verwendete Fotodiode A 90614 von Reichelt ist sehr nässe-empfindlich. Die in der "geschlossenen" Box befindliche Feuchtigkeit hatte sich draußen niedergeschlagen und das reaktive Blinklicht löste nicht mehr aus. Nach 2 Tagen im "warmen" Wohnzimmer waren die Widerstandswerte wieder i.O..
Wie meinst Du das? Wenn der Fotowiderstand feucht ist interessiert das eigentlich gar nicht. Ist die Box von innen beschlagen? Wenn der Fotowiderstand durch die beschlagene Scheibe beleuchtet wird streut das natürlich das Licht, damit wird die Schaltung nicht mehr so empfindlich.

Also: Entweder den Fotowiderstand ganz nach außen legen, also ohne Scheibe davor, oder eben das Gehäuse 100% wasserdicht machen.

Ach ja, wer's mag kann ja mal versuchen bei Nebel mit 50-100m Sichtweite einen Nachtcache zu machen - ich wünsche viel Spaß: Dabei reflektiert der Nebel und überstrahlt die Reflektoren, Reaktivlichter sind drastisch schlechter auszulösen, Blinklichter nur auf kurze Entfernung sichtbar ... also wird da aus nem 3-Sterne schnell ein 4,5-5-Sterne Difficulty.
ksbender
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Re: Zurück zu reaktiven Blinklicht

Beitrag von ksbender »

stonewood hat geschrieben: Wie meinst Du das? Wenn der Fotowiderstand feucht ist interessiert das eigentlich gar nicht. Ist die Box von innen beschlagen? Wenn der Fotowiderstand durch die beschlagene Scheibe beleuchtet wird streut das natürlich das Licht, damit wird die Schaltung nicht mehr so empfindlich.

Also: Entweder den Fotowiderstand ganz nach außen legen, also ohne Scheibe davor, oder eben das Gehäuse 100% wasserdicht machen.
Ich hatte mittlerweile 3 Fälle:
1. Fotodiode und LED außerhalb des Gehäuses. Funktion bei Nässe nicht gegeben. Objekt mußte zwecks Überprüfung ausgetauscht werden.
2. Fotodiode und LED innerhalb des Gahäuses. Aufgrund Feuchtigkeit Gehäuse von innen beschlagen. Auslösen nicht mehr von 120 m sondern nur von ca. 60 m. Darum erneuter Austausch. Jetzt
3. Gesamtes reaktives Blinklicht in Harz eingegossen und die im vorangegangenen Text genannten Beobachtungen bzgl. LED und Lichtstärke gemacht.

Ob die Fotodiode unter 1. einen kleinen Riß hatte kann ich nicht sagen. Nebel bzw. Beschalgen von innen sind ein Problem, wie Du richtig erkannt hast. Fotodiode nach draußen (wie unter 2.) traue ich mich im Moment nicht. Schließlich will ich nicht alle 3 Tage den Cache kontrollieren. Da werde ich erst einen Test im Garten abwarten.
Gruß
Stephan
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stonewood
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Re: Zurück zu reaktiven Blinklicht

Beitrag von stonewood »

ksbender hat geschrieben: 1. Fotodiode und LED außerhalb des Gehäuses. Funktion bei Nässe nicht gegeben. Objekt mußte zwecks Überprüfung ausgetauscht werden.
Genau das hab ich seit >1 Jahr im Wald hängen, tut nach wie vor seinen Dienst.

Übrigens ist der A906014 ein Fotowiderstand, keine Fotodiode und auch kein Fototransistor. Die drei funktionieren grundsätzlich anders, wenn sie auch in der Spannungsteilerschaltung ähnlich einsetzbar sind.
Swunn
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Beitrag von Swunn »

Naja, bei den hohen Widerstandswerten des LDR dürfte sich Feuchtigkeit auch elektrisch negativ auf die Ansprechschwelle auswirken.

Was haltet Ihr davon, die Röhrchen mit Siliciagel aufzufüllen? Das muss dann eben immer mal raus und in den Backofen.

Wer Eingießen in Epoxy nicht mag, kann auch Wachs versuchen, die Vorderseite von LED und LDR muss natürlich frei bleiben.

Swunn
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chr2k
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Beitrag von chr2k »

Swunn hat geschrieben:Gerade ausprobiert: MEDER SIL05-1A72-71D Reed-Relais mit integrierter Schutzdiode, war gerade da.
Weißt du zufällig obs die bei Conrad gibt?

Danke
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chr2k
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Beitrag von chr2k »

conrad hat geschrieben:anderer vorschlag, warte doch bis ich meine 5V Variante getestet hab und wenn das nix wird komm ich gern auf Dein Angebot zurück..... Die liegen preislich auch noch unter denen die Dir angeboten wurden.
MfG Conrad
Hast du mittlerweile an 3V testen können?
conrad
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Beitrag von conrad »

Entschuldige bitte, war der Meinung ich hätte das schon irgendwo gepostet. Ja, beide Relais-typen frunzen problemlos auch mit 3V.
Gruß conrad
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chr2k
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Beitrag von chr2k »

Kein Problem :-)

könntest du bitte vielleicht auch mal mit "V probieren?

Die gibts wohl nur bei Reichelt? Ich hab Conrad so schn um die Ecke, wenn ich Feierabend hab... seufz
conrad
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Beitrag von conrad »

morgen reicht? hab kein vernünftiges Netzteil zu Hause......
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