Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Messer

Was nehm ich zur Geocache-Suche mit und was zieh ich an?

Moderator: Team Eifelyeti

SNOP
Geocacher
Beiträge: 77
Registriert: Mi 22. Sep 2004, 12:49

Beitrag von SNOP »

Danke Weddlia,

so sehe ich das auch.

SNOP
Benutzeravatar
whitesun
Geowizard
Beiträge: 1677
Registriert: Sa 19. Jun 2004, 10:31
Wohnort: 26133 Oldenburg

Beitrag von whitesun »

TOOLSHOP

Schau mal da oben rein. Der Shop hat für die Messer die sie anbieten sehr gute Beschreibungen. Leider kann ich Dir da auch nicht so richtig weiterhelfen. Ich benutze hauptsächlich ein Gerber Tool und ein Victorinox Workchamp XL.

Ich habe nix gegen feststehende Messer, finde sie nur ein wenig unpraktisch. Sie hängen zwar praktischerweise am Gürtel und sind schnell Griffbereit. Aber bei mir waren die Fahrtenmesser damals immer im Weg. Bis ich dann mein erstes Victorinox bekommen habe. Schnell in die Tasche und los.

Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

Gruß

whitesun
Bild
Bild
Micros sind doof!
DocW
Geowizard
Beiträge: 2328
Registriert: Fr 23. Jul 2004, 17:03

Beitrag von DocW »

Soo abwegig ist das mit dem Messer auch nicht!

Aber mit den feststehenden Messern stimme ich Whitesun zu.

Feststehende Messer besitze ich auch, aber die sind eigentlich nur zum angucken, letztens habe ich mir ein Helle-Messer gekauft, Dreilagenstahl, superschön!

Als Gebrauchsmesser habe ich entweder ein Otter-Messer aus Solingen, das ist ein ganz einfaches, handgefertigtes Taschenmesser mit einer 6-7cm langen Klinge aus einem sehr scharfen und schnitthaltigen Stahl (natürlich nicht rostfrei) und einem schönen Kirschholzgriff in der Tasche, zum Schnitzen, schneiden, fürs Essen oder mein mittlerweile 25 Jahre altes Opinel http://www.roedter-messer.de/opinel.htm begleitet mich, mit arretierbarer Klinge, das ist ein richtiges Alltagsgebrauchsmesser, das nimmt nichts krumm. Die gibts auch noch in scharfem nicht rostfreiem Stahl.

Zum Schrauben und Hebeln ist im Rucksack irgendwo auch ein Leatherman, aber zum Schneiden ist das eigentlich Mist
inactive account.
Zai-Ba
Geowizard
Beiträge: 1117
Registriert: Mi 20. Okt 2004, 16:21
Wohnort: 63542 Hanau
Kontaktdaten:

Beitrag von Zai-Ba »

So, jetzt wollen wir diesem thread mal nen Sinn geben und nicht einfach nur diskutieren.

Ich habe in Schottland sehr gute Erfahrungen mit dem Puma White/Wild? Hunter gemacht. Es hat ne vorne sehr bauchige Klinge und ist bestens geeignet auch mal dickere Zweige abzuschlagen, Brot zuschneiden oder ne Suppe umzurühren :lol: Nachteilig für Outdoorer kann sich der Holzgirff und die Lederscheide bei Regen auswirken.

Das Puma White Hunter II mit Kartongriff und Cordurascheide ist als richtiges Outdoormesser ausgelegt. Ein ordentlicher Regenguss oder ne Flussquerung können dem Messer nichts anhaben. Allerdings liegt der Schwerpunkt SEHR weit vorne (ca 3cm vor der Parierstange), das ist zwar vorteilhaft um mal nen paar Äste von nem Baum zu entfernen, oder sich gegen Brommbeeren zu wehren, aber arbeiten lässt sich damit nicht so gut!

Als billige Alternative kann ich das Glock der östreicheschen Armee empfehlen. (Je nach Bezugquelle 25,- bis 89-. EUR) Sieht leider ziemlich martialisch aus. Es ist mit und ohne Sägezahnung auf dem Rücken erhältlich (Wirklich gut funzt die aber nicht). Nachteile des Messers sind die Proportionen. Die Klinge ist ca 4mm stark und 5-6cm hoch/breit/tief (was auch immer) dadurch entsteht eine ziemliche Keilwirkung, die sich unangenehm bemerkbar macht, wenn man sich mal ne Scheibe hartes Brot, nen Stück Käse abschneiden oder nen Apfel zerschneiden will. Vorteil vom Glock ist, dass es zwar nicht rostfrei, trotzdem aber so gut wie unverwüstlich ist. und bestens geeignet um mal nen Cache zu heben :D

Zum Thema Fällkniven: ich bin im Moment am sparen auf das S1. Das A1 ist mir zu groß und zu schwer. Was mir garnicht gefällt ist die dreiteilige Lederscheide (Gürtelschaufe, Metallscharnier, Messerscheide) Alternativ wird noch eine Kydex-Scheide angeboten, da werde ich mich noch mal schlau machen, ob die was taugt...

Gruß, Zai-Ba

Edit:
1) Hatte jetzt nochmal das White Hunter II in der Hand, Absatz oben geändert!

2) Hab mir mal die Kydex-Scheide angesehen... Na ja, am besten ist sie wohl mit 'funktional' zu bescheiben! Die Scheide ist so geformt, dass das Messer drinne festklemmt. Zusätzlich kann der Messergriff noch mit einer Druckknopfschlaufe befestigt werden.

3) Link
Abenteuer ist eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936)
Benutzeravatar
Sachsenwald1
Geocacher
Beiträge: 16
Registriert: Mo 13. Dez 2004, 16:40
Wohnort: Hamburg

Puma

Beitrag von Sachsenwald1 »

Also ich hab auch das Puma Messer, ich war bei Globetrotter und wollte für ne Tour ein anständiges Messer (Klappmesser von CRKT hatte ich schon) mit ner schön stabilen Klinge. Da bot sich dieses Messer an. Ich sagte noch ich brauch das um eventuell auch mal was mit der Klinge hebeln zu können ohne das die gleich bricht, da sagte der "Messerexperte" hinterm Verkaufstresen, das er noch niiiieeee mit einem Messer was gehebelt hat. Ich schon, und es ward gebrochen. Also Puma gekauft und ich bin sehr zufrieden. Es hat einen sehr schönen holzgriff, der allerdings erst mit Schleifpapier vom überflüssigen, weil glitschigen Lack befreit werden muss. Dann reicht ein sporadisches Ölen zur Pflege des Holzes. Die Klinge ist extrem robust, sehr schwer zu schärfen, aber wenn scharf, dann bleibt sie es auch erst mal. Kann ich nur empfehlen, der Preis ist auch moderat.
Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 24533
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Beitrag von radioscout »

Ich habe, genau wie DocW, ein Opinel. Ein ganz einfaches Taschenmesser aus .fr, aber mehr habe ich bisher nirgendwo gebraucht.
Beim Cachen habe ich meistens einen billigen Cutter (10 ct im Baumarkt) dabei. Eigentlich als trade item, aber so habe ich was zum Schneiden dabei, falls ich es wirklich mal benötige. Wenn man für einen Cache Tools braucht, weiß man das üblicherweise vorher. Ich mußte jedenfalls noch nie abbrechen, weil ich keine Werkzeuge mithatte.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 24533
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Beitrag von radioscout »

SNOP hat geschrieben: Was spräche denn eigentlich dagegen die vielen abgebrochenen Caches, wegen Dunkelheit, Müdigkeit etc. nicht mittels einer Übernachtung in der Natur am nächsten Tag fortzusetzen? Nix, oder?
Leider doch. Entweder der Terminkalender oder das Problem, daß man in .de nicht einfach so in freier Natur sein Zelt aufbauen darf. Leider. :cry:
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Spinne

Beitrag von Spinne »

Hmm.. Bin zwar auch kein Messer-Fetischist, geschweige denn Messer-Experte, aber feststehendes Messer ist noch lange nicht feststehendes Messer.
Es gibt eben Allrounder und Messer die sich mehr für spezielleres eignen.
Survival-Messer sind ja grundsätzlich die Allrounder. Können alles, sind gut, aber nirgends perfekt. (Meistens)
Für Angler eignet sich dann eher ein schlankes Messer mit schlanker SPitze.. etc. etc.

Dann die entscheidende Frage des Stahls..
Lieber etwas flexibler? Oder doch etwas starrer, aber dafür nicht so rostanfällig?

Aber prinzipiell sind wohl Puma, Al Mar (warum nutzen FBI, CIA etc. diese Messer?), Böker und Fällkniven sicher nicht schlecht auf dem Gebiet der Allround-Messer.


Bei mir kommt auf Cache-Touren nur mein Victorinox Swisstool CS Plus mit.
Aber ich kann gerne mal einen bekannten Messer-Narren fragen, falls ich den mal wieder treffe.
Benutzeravatar
BlueGerbil
Geowizard
Beiträge: 2384
Registriert: So 12. Dez 2004, 22:12
Kontaktdaten:

Beitrag von BlueGerbil »

Definiere bitte "brauchen" und wer entscheidet, was man zu brauchen hat ? Sicherlich brauche ich nicht alles, was ich bei mir habe, wenn ich Outdoor unterwegs bin. Aber "better save then sorry" bzw. "be prepared".

Ich kam bis dato einmal in die Verlegenheit, Salami mit dem Leatherman zu schneiden. Das reinigen der Mechanik hat ewig gedauert, eine feststehende Klinge wische ich einfach ab.

Außerdem gibt es eine Menge Menschen, die die ordentliche Verarbeitung, das handwerkliche Können und die "Anfaßqualität" eines schönen Messers schätzen.

TandT hat geschrieben:Hmm, ich weiß nicht so recht.
Ein Messer als Ausrüstungsgegenstand für Geocacher? Die Multitools finde ich ja noch okay (gerade wenn man die Caches von hheng kennt :lol: ), aber Messer und dazu noch mit feststehender Klinge finde ich eigentlich überflüssig. Oder machen wir hier demnächst noch einen Thread "Schusswaffen und Zieloptiken" auf?
Klärt mich mal auf, wozu braucht man sowas (Messer), wenn ein Leatherman auch reicht?
SNOP
Geocacher
Beiträge: 77
Registriert: Mi 22. Sep 2004, 12:49

Beitrag von SNOP »

Danke für die inzwischen zahlreichen Antworten.

BlueGerbil,
genau, du sagst es. Es macht einfach Freude ein gutes Messer zu haben (für manche).

Eingangs schrieb ich ja schon: "Ich habe eine Taschenmesser von SPIDERCO / SekiCity. Das ist und bleibt sehr scharf, ist sehr gut verarbeitet etc." Das benutze ich fast täglich. Ich habe das immer "am Mann", es sei denn, ich gehe irgendwohin, wo solche Messer einfach verboten sind (Konzerte, andere öffentliche Veranstaltungen usw.)
Es ist auch sehr "schmiegsam" in der Hand ...

Wie auch immer, manche brauchen sowas halt und feststehend ist wieder eine Geschichte für sich.

Frohes Fest euch allen
SNOP
Bild
Antworten