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Sportrak Color discontinued? Ersatz Explorist 500?

Informationsaustausch über GPS-Empfänger dieses Herstellers.

Moderator: DocW

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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

bing&bong hat geschrieben:Die Sache mit dem internen Akku und keinerlei Anschluss für irgendwas ist ein kompletter Schuss in den Ofen.
Für ein "Miniaturisierung-über-alles" Gerät wie das foretrex sehe ich den internen Akku gerade noch ein, aber es nervt trotzdem. Bei einem Handgerät finde ich alles außer Mignons weltfremden Unsinn. Wird wohl Zeit, sich noch ein ST Color im Ausverkauf zu sichern.
Schnüffelstück

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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

Magic21 hat geschrieben:Hallo Sir Cachelot,
die neueren Empfänger von Garmin (alle Color-Handgeräte, Geko-Serie und das neue eTrex gelb) stehen den Magellan-GPS bzgl. der Empfangsleistung nichts mehr nach.
Gruss Magic21
Hi Magic21,
also das kann ich nicht behaupten.
Ich hatte mehrfach die Gelegenheit, mit einem 60CS-Besitzer cachen zu gehen. Dabei habe ich fastgestellt, das mein ST Color immernoch einen besseren Empfang in schwierigen Situationen bietet als das Garmin.
Das ging soweit, das ich ein Signal hatte und das Garmin nichts mehr.
Zusätzlich hatte ich noch mein y. etrex dabei, was aber schon lange vorher die Füsse gestreckt hatte.
Ich habe noch keinen empfindlicheren Empfänger in der Hand gehabt als ein Magellan ST.
Magic21
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Beitrag von Magic21 »

Hallo Sir Cachelot,
ja, das ältere eTrex gelb steigt zu erst aus, kann ich so bestätigen, den Rest in meinen Vergleichen nicht ganz. Die 60'iger sind eventuell einen Tick eher ausgestiegen als das SporTrak Color, aber hast Du schon mal in solch einer Situation die Positiongenauigkeit des ST Color (nicht der angezeigte EPE-Wert) überprüft im Bezug zur Realität überprüft? Meine Erfahrungen sind da nicht so erbaulich, zum Teil über 100m Abweichung.
Gruss Magic21
Mogel
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Beitrag von Mogel »

Die Sache mit dem internen Akku und keinerlei Anschluss für irgendwas
Das muss bzw. heißen, nicht und. Denn die kleinen Exploristen haben ja Standard-Akkus (AAA). PC-Anschluss haben sie keinen, weil sie so billig sind (120 Euro).

Ich hätte den PC-Anschluss bisher auch nicht vermisst, wenn nicht der Defekt wäre, dass der Explorist alle paar Wochen alle seine Daten verliert, was schon einigermaßen schmerzt.
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

Kann ich nicht bestätigen.
Aber ich glaube ich weiss was du meinst.
Das Magellan zieht leider mit der Position bei Gehgeschwindigkeit hinterher. Das heisst, dass ich schon auf dem Cache stehe, während das Magellan noch 30m weiter zeigt.
Da hilft entweder 1min warten oder Gerät aus/an machen.
Die position ist auch bei ungünstigen Verhältnissen nach einiger Zeit sehr gut.
Kennst du schon die Site hier?
http://gpsinformation.us/gps60c/g60review.html
http://www.gpsinformation.net/mgoldrevi ... color.html
schau dir mal die Tests an.
Grüße p.
Magic21
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Beitrag von Magic21 »

Hallo Sir Cachelot,
der Bounding Bee Effect ist mir sehr wohl bekannt und bei Magellan leider mehr ausgeprägt als bei Garmin.
Aber wie schon gesagt, bei meinen Test hatten diverse Magellan-Geräte unter schlechten Bedingungen zwar stellenweise einen Tick länger Empfang, aber die angezeigte Position (nicht EPE-Wert) war von der Realität schon ziemlich weit entfernt. Bei mir war es so, dass aufgezeichnete Tracks (das GPS zeigte immer noch Empfang an) schon wirklich sehr sehr weit von dem tatsächlich gelaufenen Weg entfernt lagen.
Gruss Magic21
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bing&bong
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Beitrag von bing&bong »

Bounding Bee Effect ist mir sehr wohl bekannt
Ha, den Ausdruck kannte ich noch gar nicht, allerdings beschreibt er wirklich treffend dieses etwas tänzelnde Einkreises des Caches. Das ist zweifellos eine Magellan-Krankheit, aber eine harmlose. Wann immer ich angezeigt bekomme, ich sei 30 Meter vom Cache entfernt, bleibe ich erstmal stehen und warte eine Minute, in der Zeit sondiere ich das Geländ nach möglichen verstecken und betrachte mit Wohlgefallen, wie sich die Entfernung langsam runter rechnet. Bei 10-12 Metern pendelt sich der ST Color zumeist ein und dann ist die Position so verdammt genau, dass ich dem Richtungpfeil folgen kann und beim Finden des Caches fast nie mehr als drei Meter Abweichung angezeigt bekomme :D. Im übrigen, die meisten Störungen verantwortet nicht der Receiver sondern die Satelliten. Ich hatte sogar schon mal den Effekt, das die Position auf meinem GPS alle paar Sekunden um mehr als 10 Kilometer hin und her sprang :shock: . In solchen Fällen einfach an die fürs GPS verantwortlich Einheit der US-Küstenwache wenden http://www.navcen.uscg.gov. Da kann man über ein Online-Formular Fehlermeldungen über das GPS loswerden und die Jungs melden sich sogar zurück 8). Über den Status, sowie Ausfälle und Ungenauigkeiten informiert http://www.schriever.af.mil. Die Schriever Airforce Base in Colorado Springs hostet für die Küstenwache das so genannte "GPS Support Center". Hier gibt es Weltkarten mit Angaben zur Abweichung für jede Region zu jedem Zeitpunkt, natürlich ohne Berücksichtigung lokaler Einflüsse (Wald, Schlucht etc..) und athmosphärischer Störungen.
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Mogel
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Beitrag von Mogel »

Ich kann die enorme Präzision der Magellan-Geräte auch bestätigen. Das Eintänzeln stört mich nicht.
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

kleines update:
ich hab heute ein paar caches gesucht.
auf einer anhöhe hab ich festgestellt, dass mein st color beide waas-sats empfängt. trotzdem hab ich keine abweichung gehabt, der cache war 5m weiter.
das bild hab ich vorhin gemacht.
Wie man sehen kann, ein kleiner Bug.
Es wird die Mittelungszeit doppelt dagestellt und somit ist kein Platz mehr.
Dazu muss man ins zweite Koorsystem.
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Die Streifen sind Tesastreifen, kann mir keine Displayfolie leisten, heul.
Magic21
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Beitrag von Magic21 »

Hallo,
nun ist die Frage, war es 33 und 44 oder war die Böse :evil: 35 dabei.
Es muss aber nicht prinzipiell zu einer Verschlechterung der Positionsangabe kommen, wann die 35 empfangen wird, aber es kann.
Gruss Magic21
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