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Sportrak Color discontinued? Ersatz Explorist 500?

Informationsaustausch über GPS-Empfänger dieses Herstellers.

Moderator: DocW

Mogel
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Beitrag von Mogel »

Ich gehe an sich viel lieber mit dem Meridian cachen und greife nur für anständige Topo-Karten auf den PDA zurück.
Das ist ja das Problem: man könnte diese beiden Geräte technisch doch locker in einem zusammenfassen. Wozu immer mehrere Geräte mitnehmen müssen? Beim Stand der Technik ist es zum Beispiel kein Problem, Farbdisplays, die auch in der Sonne funktionieren, in robuste Geräte einzubauen. Oder die Flexibilität eines PDAs in einen GPS-Empfänger einzubauen, oder umgekehrt einen PDA etwas robuster zu machen.
DocW
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Beitrag von DocW »

Hätte man vernünftige Topo-Karten (siehe separater Thread), dann wären wir ein grosses Stück in dieser Richtung weiter.
In USA habe ich die Mapsend Topo USA nutzen können, da wird die Landschaft richtig übersichtlich im GPS. Aber hier sinds auch nur SW-Höhenlinien und nicht Farbflächen wie auf einer gedruckten Karte.
Ähnlich wie beim Autorouten, was zwar funktioniert, nicht aber die Speerspitze der Fahrzeugnavigation innehält.

Ich stimme Dir hier uneingeschränkt zu, der Stand der Technik erlaubt deutlich mehr; vernünftige Displays, robuste Geräte, vielleicht mal der Merge mit dem Organizer (Geocache-Funktionen im Kalender hat der Garmin 60CS schon)
Nur muss auch ein Markt dafür da sein! Und der ist um ein vielfaches geringer als bei Organizern.
Wer nutzt denn sonst noch GPS-Geräte? Klassisch der Segler und der Wanderer? Mittlerweile der Geocacher
OK, mittlerweile scheint der Geocacher unter dem Kundenprofil eine gewichtigere Rolle zu spielen, sonst würden nicht so viele schöne neue Funktionen für Cacher hinzukommen.
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bing&bong
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Beitrag von bing&bong »

DocW hat geschrieben:Nur muss auch ein Markt dafür da sein! (...) Wer nutzt denn sonst noch GPS-Geräte? Klassisch der Segler und der Wanderer? Mittlerweile der Geocacher
Exakt das ist der Punkt. Der Preis definiert sich über den Markt, weniger über den Wert der Komponenten. Trotzdem sei hier mal angemerkt, das GPS-Receiver, so einfach sie auch daher kommen, um ein vielfaches komplexer sind und weitaus mehr High-Tech und Software Know-how enthalten als jeder Organizer und jedes Handy. Und noch mal zur Klarstellung: Magellan ist keine Firma, sondern der Markenname der so genannten Consumer-Line von Thales Navigation, auch kein eigenständiges Unternehmen, sondern ein integriertes, nicht ganz unwichtiges Geschäftsfeld des französischen Thales-Konzern, der auch Hubschrauber und Schiffe konstruiert und sich als Konzessionär um das europäische Satellitennavigationssystem Galileo (oder wie immer es heisst, es tobt der Rechtststreit um den Namen) bewirbt. Da arbeiten rund 60.000 Leute. Das ist im Vergleich zu Garmin ein ganz anders Kaliber. Und daher kommt die von DocW so gepriesene höhere Qualität (Robustheit, Genauigkeit etc.) auch nicht von ungefähr, sondern aus dem Geschäftsbereich Profi-Vermessung. Den gibt es bei Garmin gar nicht. Von daher glaube ich nicht, dass Garmin jemals die Qualität der Magellan-Geräte erreicht, so lange man diese Qualität (vermessungs)-technisch oder nach dem Maßstab des Investitionsschutzes (Langlebigkeit) definiert. Dinge, die im B2B-Markt entscheidend sind. In Sachen Design, Display etc. hat Magellan aus den gleichen Gründen zugegebenermaßen größere Schwierigkeiten. Die Consumer-Produkte sind in der internen Wahrnehmung des Unternehmen immer noch ein wenig "Nebenbei-Geschäft". Diese Selbsteinschätzung wird sich erst nach und nach ändern.,, parellel zu einer Entwicklung hin zu einem GPS-Massenmarkt. Sollte das geschehen, werden sich aber noch ganz andere Konzerne des Themas bemächtigen. Namen wie Sony oder Motorola fallen mir da ein, für die es ein leichtes sein sollte, vorhandene Produkte (MP3-Player? Handys?) standardmäßig mit einem GPS-Chip zu ergänzen. Alles eine Frage der Masse.
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HoPri
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Beitrag von HoPri »

Magellan war, korrigiert mich bitte, falls ich irre, lange eine selbstständige Firma, die dann von Thales übernommen wurde. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass sie heute immer noch eine "Einheit in der Einheit" ist und durchaus mehr als nur ein "Markenname".

In Sachen Bauqualität würde ich persönlich auch nicht behaupten, dass Garmin gegenüber Magellan herhinkt. Garmin liefert jede Menge semiprofessionelle GPS-Geräte an die Schifffahrt, und da haben die, IMHO durchaus zu Recht, ein hochwertiges Image. Gleichermaßen sind die Handhelds von Garmin, die ich bisher in der Hand hatte, von hoher Bauqualität gewesen. Mein altes G12XL läuft immer noch und das hat auch schon ein paar raue Momente im Salzwasser-Millieu hinter sich.

Ich persönlich glaube eher, dass bei Magellans Product Management einfach mehr auf Komponenten-Kosten beim Display geachtet wird als bei Garmin, da man offensichtlich eine andere Strategie fährt. Magellan hat die Vorreiterschaft in Sachen Empfangsempfindlichkeit und flexibler Speichererweiterung per SD-Karte. Diesen Vorsprung galt es zu entwickeln und gilt es zu halten. Das sind zwei wichtige Aspekte bei der Kaufentscheidung, die viele Kunden überzeugen. Das Display muß dann nicht das beste (und teuerste) sein, sondern soll wohl einfach ausreichen. Schließlich soll sich das ganze auch noch im vertretbaren Preisrahmen halten.

Garmin hat bzgl. der Funktionsqualität da offensichtlich einen andere Strategie: Das Display (und was darauf zu sehen ist) spielt eine sehr große Rolle bei der Kaufentscheidung der End-Kunden, daher wird hier mehr investiert, um eindeutig die Vorreiterschaft zu haben. Außerdem wollen die Leute detaillierte Karten usw. Daher ist hier das Kartenangebot auch um einiges größer als für Magellan. Im Gegenzug nimmt man dann leichte Einbußen z.B. in Sachen Empfangs-Technologie hin. Das Speicherkonzept ist mir da allerdings etwas unverständlich - vielleicht ist's im Moment schlicht zu aufwendig, das nachzuziehen.
Mogel
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Beitrag von Mogel »

Trotzdem sei hier mal angemerkt, das GPS-Receiver .. um ein vielfaches komplexer sind und weitaus mehr .. Software Know-how enthalten als .. jedes Handy
Das bezweifle ich massiv.
Sind einmal die GPS-Grund-Algorithmen da, muss man die ja nicht für jedes Modell neu erfinden. Das darüber gestülpte GUI ist im GPS-Bereich stark hinter dem Mond im Vergleich zu Aldi-PDAs oder 1 Euro-Handys.
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

also das leuchtet mir nicht ein.
wieso sind gutes display und guter empfang ein widerspruch.
garmin kuaft wie magellan siene bauteile/gruppen irgendwo ein, sicherlich produzieren oder lassen nicht selbst produzieren.
einzig die firmware wird geschrieben.
deshalb könnte man ja auch, und hat wahrscheinlich auch, garmin bei quest, den sirf2 genommen und eine software dazu geschieben.
unsere geselschaft ist viel kurzlebiger geworden.
wenn ein handy einen furz mehr kann, dann muss es gleich gekauft werden.
schau euch selbst an.
anstatt mit einem map12 glücklich zu sein, muss es ein kartengerät sein...
also wird auch jeder hampel ein neues garmin kaufen, wenn morgen ein neues feature dabei ist, wie zum beispiel sd-kartenslot.
deshalb kann man den leuten nicht ständig vorbeten, dass das gerät ja einen so tollen empfang hat usw., sondern es muss mehr bieten.
kundenzufriedenheit ist ein wichtiges thema.
also will ich ein transreflexives display mit 320*240 punkten, robust und gutes interface - kann doch nicht so schwer sein.
und die höhenkrankheit beim mag, haben sie wahrscheinlich immer noch nicht behoben.
kann jeder selbst probieren. einfach auf einer ebenen strasse langsam entlang gehen und schon fällt die höhe. meistens sind es 40m unter der wirklichen höhe.
da bringt mit ein vertikales profil im gerät auch nix mehr.... :evil:
Mogel
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Beitrag von Mogel »

Mir scheint, von Trimble gibt es robuste Outdoor-PDAs mit GPS. Kosten allerdings ein Schweinegeld. In den GIS-Zeitungen sind tolle Anzeigen von diesen Geräten.
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HoPri
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Beitrag von HoPri »

Sir Cachelot hat geschrieben:also das leuchtet mir nicht ein.
wieso sind gutes display und guter empfang ein widerspruch.
Das ist natürlich kein Widerspruch und ich wünsche mir auch beides! :wink:

Der Punkt ist, dass jeder Produktmanager sich überlegt, wo er für welchen Preis Alleinstellungsmerkmale haben kann, die beim Kunden ankommen, und wo er, aus Kostengründen, darauf lieber verzichtet (und was bietet, was wenigstens vom Kunden toleriert wird ). Ich behaupte, kann aber auch falsch liegen, dass Magellan die Funktionen Empfangsqualität und Speichererweiterung als vorrangig einstuft und Display (notgedrungen) eben nicht. Sicher könnte auch Magellan tolle Displays einkaufen und einbauen lassen.

Da kommt also ein höherer Cost-Price zustande, weil eine teurererere Komponente drin ist. Da kommt evtl. die Stromverbrauchs-Kalkulation durcheinander, weil wslich. mehr Strom verbraucht wird, was wiederum andere Anpassungen nach sich ziehen muß, damit man mit der Stromquelle hinreichend lang auskommt. Entwicklungsaufwand.

Weiterhin müßte die Firmware das Display unterstützen - Entwicklungsarbeit, die Kosten verursacht. Dazu müßten dann auch die Karten-Programme überarbeitet werden, vielleicht sogar die Kartendaten selbst. Entwicklunsgkosten, Entwicklungskosten.

D.h. Magellan baut wslich aus demselben Grund keine supertollen hochauflösenden Displays ein wie Garmin keinen SD-Kartenslot anbietet. In der Abwägung, ob das Merkmal für den Verkauf wichtig genug ist, um die Kosten zu rechtfertigen, kommt beides jeweils als zu teuer heraus. (Ist jedenfalls eine mögliche Vermutung)

Vielleicht verdient Garmin ja mit Karten mehr als an den Geräten und es lohnt sich, ein Supergrafik-Gerät anzubieten (und zukünftig vielleicht eins mit SD-Slot zu entwickeln) und dann unterpreisig zu vertreiben, damit die Kundschaft auch ja viele Karten kauft... :wink:

Und vielleicht verdient Magellan ja an den Geräten mehr und muß die Karten am besten als Lockmittel unterpreisig anbieten, damit die Kundschaft ja viele Geräte kauft... :wink:

Just my 0.5 ct.

Gruß,
Holger
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

hi kent, (2pence)
es gibt übrigens garmins mit speicher slot.
natürlich kein sd, nein, die könnte man ja nicht für mondpreise verkaufen.
aber ein altes emap besitz einen speicher slot für bis zu 128mb glaube ich.
wenn garmin und pda hersteller vermehrt trfl. displays verbauen, fallen natürlich auch diese preise.
mir wär ja schon geholfen, wenn wenigstens die bugs behoben würden, anstatt wieder neues ebenso "buggy"ies zeug zu produzieren.
und das ein display nicht viel strom brauchen muss, sieht man ja am 60cs. das hält länger als ein mag mit den gleichen batts.
also so what.
aber wir haben ja nix zu melden...
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HeatseekerGER
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Beitrag von HeatseekerGER »

Also ich will ein OLED!
Nee Scherz beiseite, mir würden 16 Farben auch ausreichen. (Erinnert ihr euch an die Siemens (?) Handys die mit 64000Farben beworben worden sind, aber nur 2000 hatten, - und keiner hat's bemerkt...) Es kommt mir viel eher darauf an, dass ich das auch im Sommer unter der Sonne ablesen kann und nicht erstmal wild mit dem Gerät rumfuchtel um abzulesen ob es sich um einen hellrot oder dunkelrote linie mit ein oder zwei pixeln breite handelt!
Hohe Auflösung ist natürlich auch schön, aber nicht wenn alles so klein wird, dass ich's aus einem Meter Entfernung (auf dem Amaturenbrett oder an der Lenkerstange) nicht mehr lesen kann. Dazu kommt noch die Blickwinkelabhängigkeit von TFT's, ich will auch von der Seite mal draufschauen, da gibt's grottenschlechte Displays in Handys! Auch der Energieverbrauch ist entscheident wenn ich immer die Hintergrundbeleuchtung anhaben muß. Aber solche Eigenschaften lassen sich halt nicht in (möglichst größen) Zahlen ausdrücken und und finden in unserer "Geiz ist Geil" Zeit halt keinen Anklang! Ich werde erst mein Urteil übers Diplay fällen wenn ich's in den Händen gehalten habe!

Grüße
HeatseekerGER
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