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Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Kocherreiter
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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von Kocherreiter » Mi 13. Nov 2013, 06:48

Die meisten Jugendlichen sollte man vom Geocachen fernhalten
unterschreib

Es werden liebevoll gestaltet Caches ausgelegt und es liegen schöne Coins darin.
Schwupps ist der Cache kaputt, geklaut und die Coin mit ihm. :motz:
Das Problem ist jetzt schon da, da braucht's keine weitere TV-Show, Reportage oder Bachelor-Arbeit; sorry.

Wenn man dann noch sieht wie manche Lehrer mit ihren Klassen/Pfadfindergruppen durch Unterholz wüten.... Nein... davon halte ich generell gar nichts.
Unterwegs sein bedeutet Geschichten zu erleben: https://kocherreiter-geocaching.de/

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Roter-Wolf
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Re: AW: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von Roter-Wolf » Mi 13. Nov 2013, 07:16

Kocherreiter hat geschrieben: ....
Wenn man dann noch sieht wie manche Lehrer mit ihren Klassen/Pfadfindergruppen durch Unterholz wüten.... Nein... davon halte ich generell gar nichts.
Das kann ich ebenfalls unterschreiben.

Allerdings würde ich Moenk seine Bemerkung
Moenk hat geschrieben:Goecaching ist tot

nicht unterschreiben.

Solang es Owner gibt die sich Mühe geben und dabei schöne Dosen raus kommen kann Geocaching nicht tot sein.
Es nimmt aber sicher schon fahrt in Richtung komatös auf, wenn der Gründer des größten deutschsprachigen Geocachingforums das Hobby für tot erklärt.

[π]

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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von moenk » Mi 13. Nov 2013, 11:30

Gemeint ist, dass Geocaching den technischen Anschluss verpennt hat. Das ist das Hobby für die Outdoor-Fraktion, die GPS-Empfänger von Garmin für das Device der Wahl halten. Die spielen dann noch mit Wherigos maximal und suchen sonst Dosen, teilweise noch mit Unterlagen auf Papier, zanken sich hinterher um Logs, die von zu Hause geschrieben werden. Die Generation mobiles Internet findet neue Spielfelder.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von sax76 » Mi 13. Nov 2013, 11:38

Jugendliche sollte man vom Geocaching fern halten, Obdachlose sollten möglichst aus der Innenstadt verschwinden, Hartz IV bezieher sollten nicht in meiner Nachbarschaft wohnen ... Haupsache ich werde in meiner eingenen kleinen Welt nicht mit den unschönen Seiten des Lebens, die es da draußen so gibt, konfrontiert.

Wenn Geocaching dazu beitragen kann, dass Jugendlichen mit eher problematischen Hintergrund oder vielleicht ganz anderen Problemen andere Perspektiven aufzuzeigen, warum nicht. Wenn man plötlich ein Hobby hat das einem Spaß macht, bei dem man kreativ sein muss, bei dem man Leute aus vielleicht ganz anderem sozialem Hintergrund kennenlernt, bei denen man auch für andere Dinge anerkennung bekommt, als in seinem tagtäglichen Umfeld, kann das schon einen entscheidenen Beitrag für die Zukunft dieses Menschen liefern. Natürlich sollte man auch nicht glauben, dass man mit Geocaching alle Probleme dieser Welt lösen kann[;-)].
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Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert(A.Einstein)

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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von Zappo » Mi 13. Nov 2013, 12:19

moenk hat geschrieben:Gemeint ist, dass Geocaching den technischen Anschluss verpennt hat. Das ist das Hobby für die Outdoor-Fraktion, die GPS-Empfänger von Garmin für das Device der Wahl halten. Die spielen dann noch mit Wherigos maximal und suchen sonst Dosen, teilweise noch mit Unterlagen auf Papier, zanken sich hinterher um Logs, die von zu Hause geschrieben werden. Die Generation mobiles Internet findet neue Spielfelder.
Also MIR ist das recht so. Diesen angeblichen technischen Aspektes des Geocachings hab ich noch nie verstanden - bzw. hielt und halte das für ne Legende. Den gibts - bis auf die Tatsache, daß ein GPS eben ein elektronischen Gerät - m.E. überhaupt nicht. Da hat Geocaching nicht den Anschluß verpasst, sondern die Leute, die irrtümlich meinen oder meinten, das hätte was miteinander zu tun, liegen falsch.

Mal abgesehen davon, daß der WEG zur Dose je nach Ausprägung mit verschiedenen Disziplinen wie Klettern, Tauchen, wandern, Knobeln, Elektronik usw. gespickt sein kann, ist Cachen eben einfach Dosen suchen mit Hilfe eines technischen Gerätes.

Aber nicht die Nutzung jeglicher Weiterentwicklung in technischer Hinsicht - das wäre dann der Sport/das Hobby "ich spiele mit allem, was so an neuester technischer Entwicklung rauskommt" . Mal abgesehen davon, daß das niemand aussprechen kann (ISMAWSANTER), das gibts auch nicht. Das trägt wohl auch als Spielidee wenig.

Sonst wären wohl Fahrradfahren und Wandern spätestens mit der Erfindung des Autos, Bogenschießen mit der Erfindung der Feuerwaffe und Jonglieren mit der Erfindung des Schwerkraftneutralisators obsolet. Ist aber nicht so.

Deshalb ist Geocaching eben oldschool - ne Schnitzeljagd. Und ich weiß wirklich nicht, worin da die speziellen segensreichen erziehungsrelevanten und personenentwickelnden* Aspekte so sind. Außer, daß man sich ernsthaft mit irgendwas beschäftigt. Das ist vielleicht EINE der Arten, irgendjemand für irgendwas zu interessieren - das trifft aber -vielleicht- auch auf Boxen, Klettern, Seifenkisten bauen, Theater spielen , Rappen, Parkour und Guerilla-Knitting zu.

Gruß Zappo

*ich frag mich bei sowas immer - wohin? Ist aber ein anderes Thema.
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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von Mama Muh » Mi 13. Nov 2013, 13:02

Mein Eindruck ist, dass normales Geocaching (was das wohl ist...), für Jugendliche nicht attraktiv ist. Sonst würden wir auch mehr jugendliche HobbykollegInnen haben.
Nicht selten ist davon zu hören, dass sich Kinder aus Cacherfamilien beim Eintritt in die Jugendphase vom elterlichen Hobby entfernen. Das Mitgehen wird seltener und allein gehen sie schon gar nicht los. Selbstorganisiert müßten sie Hürden nehmen, die oft für Fähigkeiten und den Horizont der Allgemeinbildung eines Erwachsenen zu hoch sind. Warum sich Frusterlebnisse bereiten?
Tradis könnten sie doch wohl ganz gut allein finden. Wir sind uns aber hier verdächtig oft einig, dass dort eher selten etwas zum Thema Kreativität zu lernen ist.

Bleibt noch das interessante soziale Lernen. Geocaching ist nicht direkt eine Gruppenveranstaltung. Oft wird allein gesucht, Kleingruppen sind auch nicht selten. Mit wem bilden die Jugendlichen diese Gruppe und wie kann dann das soziale Lernen aussehen? Anleitung? Vorbilder? Auf den Events der Erwachsenen sind ja eher weniger Jugendliche.

Wie siehts denn aus mit der Anerkennung? Für Jugendliche in besonderen Lebenslagen mit z. B. einem niedrigen Selbstwertgefühl, braucht es möglichst unmittelbare Anerkennung. Was hat Geocaching da zu bieten? Einen Punkt mehr. Betrachtet man die Situation eines Dosenlegers, der in den Logs zu einem Cache liest: TFTC. Merkt man gleich: Das geht runter wie Öl. Ok, auch ein Jugendlicher kann was schickes Legen und bekommt dafür von einer anonymen Menge irgendwelcher ältlicher Cacher Logs, die seinen Cache loben. Das fühlt sich gut an. Gibt das Lebensperspektive?

Für den Einsatz einer Methode muß das Ziel und die Zielgruppe definiert werden, bzw. die Methode der zu lösenden Problematik angepaßt werden. Vielleicht ist dafür Satellitentechnik und Regeln irgendeines Spieles nicht zielführend genug.
GeMUHtlich cachen

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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von imprinzip » Mi 13. Nov 2013, 21:35

Ich selbst komme - hauptamtlich - aus der Jugendarbeit und cache seit 6 über Jahren.
Und ich kann dir aus Sicht eines Soz.Päd. und Cachers sagen:
Du bist voll auf dem Holzweg.
Die Ziele, die du verfolgst, kannst du mit manch anderem zielgerichteter erreichen als mit Geocaching.
Nicht jeder fahrende Zug lohnt sich, dass man auf ihn springt...
Sandburgenbauen ist bei weitem nicht der dümmste Weg, sich einen Tag am Meer zu versauen (The Glue)

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HansHafen
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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von HansHafen » Do 14. Nov 2013, 00:30

moenk hat geschrieben:Gemeint ist, dass Geocaching den technischen Anschluss verpennt hat. Das ist das Hobby für die Outdoor-Fraktion, die GPS-Empfänger von Garmin für das Device der Wahl halten. Die spielen dann noch mit Wherigos maximal und suchen sonst Dosen, teilweise noch mit Unterlagen auf Papier, zanken sich hinterher um Logs, die von zu Hause geschrieben werden. Die Generation mobiles Internet findet neue Spielfelder.
Haha, da verpenne ich lieber den technischen Anschluss und renne draußen in der Natur rum, ohne Handy. Weil's Spaß macht.

Und mit dem Smartphone in der City stehen und aufs Display starren. Sorry, das macht doch heute jeder Honk, sieht auch nicht wirklich attraktiv aus. Da umgebe ich mich lieber mit Leuten, die mir auch mal in die Augen schauen können und nicht die ganze Zeit wie ferngesteuert auf ein Display starren. Ein Seuche ist das. Die Epoche des gesenkten Blicks, wenn man sich mal umschaut. Merkt nur keiner, weil alle nur nach unten aufs Handy gucken.

Erst hat der Mensch den aufrechten Gang erlernt, jetzt geht es wieder abwärts, Handy-Nacken, Whatsapp-Daumen - jetzt gibt es schon spezifische Krankheitsbilder.

Morbus Smartphone: http://www.artists.de/pictures/user_ima ... phonis.jpg


Zum Topic - Damit "Jugendliche besser klar kommen" auch noch die eh vorherrschende Pest verstärken und sie mit Ingress zu noch mehr Bildschirmkonsum verleiten? Weiß nicht, eher mal in den Arsch treten und draußen was machen, jenseits von City und Supermarkt. Raus, mit minimalen Mitteln "mal klar kommen", Zelten gehen, in Situationen kommen, in denen man sich auf einander verlassen muss, nur mit zusammen anpacken ein Ziel erreicht (nein, nicht irgendwelche Sachen einfärben!).

Nur mal so meine kopfschüttelnden Gedanken dazu...

BG
HansHafen
Ich und die Schwerkraft, was für eine nervenaufreibende Kombination...

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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von mickey2010 » Fr 15. Nov 2013, 22:36

Scheint so, als ob erstmal getestet wird, wie die Idee hier angenohmen wird.Bisher gab es immer richtige Umfragen und kein Braimstorming.

Mein Cousin hat Geocaching bei den Pfadfindern einmal gemacht und fand es eher uninteressant. Allenfalls ist das Gps oder die App kurzzeitig interessant.

Meiner Meinung nach ist es so, das im Teenageralter das Interesse sehr gering ist, allein unterwegs sein, ist blöd und interessierte Zuhörer gibt es nicht in der Schule.

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Re: Umfrage :) Geocaching für meine Bachelorarbeit

Beitrag von Zappo » Fr 15. Nov 2013, 23:10

mickey2010 hat geschrieben:....Meiner Meinung nach ist es so, das im Teenageralter das Interesse sehr gering ist.......
Was mich an der Jugend wieder hoffen lässt. Mal ganz ehrlich - wer sich im Teenageralter sich für dasselbe interessiert, was die Eltern machen - ich weiß nicht so recht. Und Dosensuchen hat in dem Lebensabschnitt eher ein wenig eine andere Bedeutung.

Wie es überhaupt mal Zeit wird, daß die Youngsters endlich gegen diese Anforderungern von außen, von oben und von der älteren Generation aufbegehren. Da ist aber ständiges Auf-den-Bildschirm-starren (egal in welcher Ausprägung) eher kontraproduktiv. Auch doofes Spielen von fremdkonzipierten "Games" :kopfwand:

Gruß Zappo
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