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TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Programme und Apps für Apfel-Geräte.

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BenOw
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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von BenOw » So 25. Sep 2016, 15:35

Ich hab' das Kauf-Sonderangebot kurz entschlossen mal angenommen, weil wir gestern sowieso zum Geocoinfest nach Berchtesgaden gezuckelt sind und der Preis im Gegensatz zu den aufzuwendenden Dieselkosten tatsächlich nicht mehr ins Gewicht fiel. Dann dort quasi einen Extrem-Feldtest gestartet. Wobei ich auch eher der gemütliche Cacher bin und sowohl bei Caches als auch bei Trackables mir vor allem die mich ansprechenden auswähle, weil sie mir gefallen, nicht weil man dafür Punkte bekommt.

Aber auch bei diesem Logverhalten hilft die App, sie vermeidet ja zuvorderst mal das unschöne beim Discovern, nämlich die Medienbrüche "Zettel" oder "Foto", von dem man dann den Trackingcode wieder abschreiben muss. Das Verhalten an sich ändert sich dadurch also nicht, man muss nicht zwangsweise mehr loggen als früher. Es geht nur insgesamt tatsächlich schneller, weil die Daten ja dann im Gerät direkt vorliegen. Das Individuallog ist nach wie vor möglich.

Die Grundfunktionalität "erkenne den Code" ist annehmbar, wenn auch irgendwie nicht ganz so berauschend, ich hatte bei etwa 60% Erfolg. Das relativiert sich zusätzlich noch, weil man nirgendwo sieht, dass die App auch was tut, wenn man ihr einen Code vorhält. Bis der erkannt ist, ist man sich also unsicher, ob man nicht einfach nur doof dasteht - die zwei umlaufenden Kreissegmente auf dem Auslöser sind eher verwirrend als hilfreich. Zumal es durchaus knifflig ist, den Code scharf und unverwackelt ins Bild zu bekommen, das erfordert Übung. Wenn es jedoch funktioniert, geht es (meist!) ratzfatz. Die Scannerei braucht aber wirklich gestochen scharfe, geradestehende und kontrastreiche Codes, bereits kleinste Abweichungen führen zum Mißerfolg. Bei T-Shirts, Auto-Hinterglas-TBs und gebogenen Aufschriften (z.B Coins) ging es natürlich gar nicht. Aber selbst manche sauberen Schrifttypen (auch sans-serif Druckschrift aus dem Drucker, keine Liste sondern selbst gebastelte Codeanhänger) wurden ebenfalls einfach nicht erkannt.

Jedoch selbst wenn der Code nicht erkennbar ist, hilft die dafür vorgesehene Direkteingabe gut. Denn dabei kann man den Code gleichzeitig zum Eingabefeld im Fokus haben, vertippt sich dadurch weniger. Für Leute, die wie ich mittlerweile etwas Probleme mit der schnellen Nah-/Fern-Fokussierung haben (Zettel<->Screen), also z.B. die älteren Brillenträger unter uns, ein echter Mehrwert.

Dabei gibt's jedoch auch einen Malus: offenbar wird ein eingetippter Code erst online auf Gültigkeit geprüft und das dauert gefühlt ewig. Das kostet mindestens mal Zeit (und Akku sowie Onlinevolumen) und ist total unnötig, hier wäre ein schneller Offline-Modus zielführender. Die Überprüfung sollte man getrennt davon anstoßen können.

Der Prozess ist sowieso nicht ganz intuitiv gelöst. Bei der entstehenden Codeliste musste ich erst ausprobieren, wie das funktionieren soll: wird die ganze Liste auf einmal discovert oder nur die gerade markierten? Es werden wohl nur die markierten mit dem eingegebenen Logtext versehen. Andererseits wohl auch der zuletzt ausgewählte, selbst wenn er nicht markiert ist. Das ist verwirrend.

Allein das Markieren in der Liste ist schon nicht ganz eingängig (anstatt einfach den bestehenden Kringel anzutippen muss man jede Zeile nach rechts wischen und nochmal auf "Markieren" klicken).

Sehr ärgerlich erwies sich, dass ein Logtext vergessen wird, wenn man aus dem Textfeld wieder rausgeht. Also man schreibt was, geht zurück zur Liste um etwas nachzusehen, will weiterschreiben, aber der Text ist weg. :(

Das gleiche passiert bei einem Übertragungsfehler o.ä.: der mühsam eingetippselte Text ist ohne Federlesens weg.

Hier sollte man die Offline-Funktionalität verbessern: den geschriebenen Text den ausgewählten TBs zuweisen und bis zum nächsten Edit bzw. bis zum gesicherten Empfang auf der Gegenseite speichern. Das ist natürlich auch nicht ganz ohne Fußangeln, vor allem bei Mehrfachauswahl will der Prozess wohl überlegt sein. Der Wunsch nach Texttemplates bzw. selbst erstellbaren (und individuell änderbaren) Standardtexten gehört hier dazu, wurde aber wohl schon erhört.

Man erkennt im Kameramodus nicht, ob man sich nun im "Discover"- oder "Log"-Modus befindet, wobei sich mir nicht erschließt, warum der Prozess überhaupt so gestaltet ist, dass man zuerst auswählen muss, ob nun Discover oder Log dran ist. Das hat für mich was mit dem zweiten Schritt vor dem ersten.

Für die Liste nach dem Discovern/Loggen hätte ich den Wunsch, dass nicht nur der Code angezeigt wird, sondern auch der TB-Name, zumindest soweit er hinpasst: damit man auch bei >5 Coins noch weiß, was man da eigentlich entdeckt hat. Das würde individuelle Logs fördern. So muss ich mir den TB auch wieder erst extra ansehen, also vor und zurück klicken.

In der TB-Darstellung (Mission/Beschreibung) sollten auch Bilder eingebunden werden, eben das Trackable-Listing, so wie es ist. Auch das hülfe, den TB wieder zu erkennen, bevor mal loggt.

Wenn man noch direkt von der TB-Beschreibung (zusätzlich zum Listenloggen) direkt auf einen Discover-/Log-Text springen und diesen abschicken könnte, wäre das ein Fortschritt.

Das Datum bitte auch beim Discovern ändernbar machen, das ist gerade dann wichtig, wenn der Scan nicht geklappt hat und man das per Foto später nachholen will.

Die Anzeige des eigenen Inventars ist hilfreich, aber ohne Anzeige der restlichen Sammlung irgendwie halbherzig.

Als nice-to-have-Killerfeature wäre folgende Kontrolle/Anzeige obercool: "Du hast diesen Code schon mal geloggt/discovert - willst Du ihn erneut loggen/discovern?". Also eine Art Trackableverwaltung, abgeglichen mit den bereits geloggten TBs/Coins.

Nachdem ich mich gestern auf dem GC-Fest und im Nachgang recht intensiv damit befasst habe, probier' ich's mit dieser Erfahrung nun auch noch auf dem nächsten Event kommende Woche aus, dann folgen eventuell weitere Eindrücke.

Alles in allem durchaus eine Erleichterung für ungeliebte Tätigkeiten bei TB-Loggen: es fällt schlicht der Umweg über Notizzettel oder nicht-in-LogApp-integrierte Fotos weg. Insofern ist die App eine sehr gute Idee, handwerklich schon ziemlich ordentlich gemacht (hab' das mal gelernt, traue mir diese Aussage also zu), aber durchaus noch ausbaubar.

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von Attila_G » Mo 26. Sep 2016, 00:35

Hallo BenOw

Besten Dank für Deinen ausführlichen Bericht! Du hast darin einige gute Input geliefert, welche in die nächsten Updates einfliessen werden. Als kleine Anregung: So konstruktives Feedback ist immer willkommen. Optimal wäre es darum, wenn man es direkt auch dem Entwickler zusenden würde. ;) (In diesem Fall ist es schon geschehen.)

Gerne möchte ich zu einigen Feststellungen einen (kurzen) Kommentar abgeben (auch für die anderen Leser).
BenOw hat geschrieben:Die Grundfunktionalität "erkenne den Code" ist annehmbar, wenn auch irgendwie nicht ganz so berauschend, ich hatte bei etwa 60% Erfolg. Das relativiert sich zusätzlich noch, weil man nirgendwo sieht, dass die App auch was tut, wenn man ihr einen Code vorhält. Bis der erkannt ist, ist man sich also unsicher, ob man nicht einfach nur doof dasteht - die zwei umlaufenden Kreissegmente auf dem Auslöser sind eher verwirrend als hilfreich.
Natürlich kann ich nicht beurteilen, warum es nur 60% Erfolgsquote waren. Dazu müsste ich Fotos der Codes sehen. Wenn man die Hinweise auf der Website beachtet, weiss man in etwa, was erkennt werden kann und wo derzeit die technischen Grenzen liegen. Vielfach sehe ich aber bei anderen TBScan Benutzern, dass mit etwas Übung mehr Codes erkannt werden, als bei den ersten Versuchen.
Die umlaufenden Kreissegmente zeigen an, dass der Autoshutter aktiv ist. Dieser ist eigentlich eine Stärke von TBScan, da man so den Auslöser eben nicht manuell drücken muss (aber immer noch kann). Natürlich kann man den Autoshutter auch deaktivieren.

Zumal es durchaus knifflig ist, den Code scharf und unverwackelt ins Bild zu bekommen, das erfordert Übung. Wenn es jedoch funktioniert, geht es (meist!) ratzfatz. Die Scannerei braucht aber wirklich gestochen scharfe, geradestehende und kontrastreiche Codes, bereits kleinste Abweichungen führen zum Mißerfolg. Bei T-Shirts, Auto-Hinterglas-TBs und gebogenen Aufschriften (z.B Coins) ging es natürlich gar nicht. Aber selbst manche sauberen Schrifttypen (auch sans-serif Druckschrift aus dem Drucker, keine Liste sondern selbst gebastelte Codeanhänger) wurden ebenfalls einfach nicht erkannt.
Kontrastreiche Codes sind sicher wichtig. Gerade da kann mit dem Einsatz der Kameralampe (auch bei Tag) noch einiges rausgeholt werden!
TBScan erkennt in der aktuellen Version aber auch schrägstehende Codes (runde in der Regel nicht). Wenn unklar ist, warum ein Code nicht erkannt wird, darf man Beispielbilder auch gerne dem Entwickler zukommen lassen. Dies hilft auch immer, TBScan zu verbessern.

Jedoch selbst wenn der Code nicht erkennbar ist, hilft die dafür vorgesehene Direkteingabe gut. Denn dabei kann man den Code gleichzeitig zum Eingabefeld im Fokus haben, vertippt sich dadurch weniger. Für Leute, die wie ich mittlerweile etwas Probleme mit der schnellen Nah-/Fern-Fokussierung haben (Zettel<->Screen), also z.B. die älteren Brillenträger unter uns, ein echter Mehrwert.
Danke! Ein guter Punkt, den man immer wieder erwähnen muss. Hier denke ich, dass es sogar noch eine weitere Verbesserung geben wird in einem kommenden Update. Übrigens kann man den Code statt zu tippen, sogar über die Diktierfunktion eingeben.

Dabei gibt's jedoch auch einen Malus: offenbar wird ein eingetippter Code erst online auf Gültigkeit geprüft und das dauert gefühlt ewig. Das kostet mindestens mal Zeit (und Akku sowie Onlinevolumen) und ist total unnötig, hier wäre ein schneller Offline-Modus zielführender. Die Überprüfung sollte man getrennt davon anstoßen können.
Hier ist es so, dass die Online-Überprüfung ein essentieller Bestandteil ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass der erkannte oder manuell eingegebene Code auch gültig ist. Es werden hier verschiedenste Dinge überprüft, darum kann darauf nicht verzichtet werden.

Der Prozess ist sowieso nicht ganz intuitiv gelöst. Bei der entstehenden Codeliste musste ich erst ausprobieren, wie das funktionieren soll: wird die ganze Liste auf einmal discovert oder nur die gerade markierten? Es werden wohl nur die markierten mit dem eingegebenen Logtext versehen. Andererseits wohl auch der zuletzt ausgewählte, selbst wenn er nicht markiert ist. Das ist verwirrend.

Allein das Markieren in der Liste ist schon nicht ganz eingängig (anstatt einfach den bestehenden Kringel anzutippen muss man jede Zeile nach rechts wischen und nochmal auf "Markieren" klicken).
Discovert wird die ganze Liste, es sei denn, dass man einzelne Codes manuell selektiert.
Das mit dem "zuletzt ausgewählten" habe ich leider nicht verstanden. Würde mich interessieren, wie Du das meinst.
Dein Markiervorgang ist leider komplizierter als nötig! Man muss nur die Zeile nach rechts schieben und wieder spicken lassen.

Sehr ärgerlich erwies sich, dass ein Logtext vergessen wird, wenn man aus dem Textfeld wieder rausgeht. Also man schreibt was, geht zurück zur Liste um etwas nachzusehen, will weiterschreiben, aber der Text ist weg. :(

Das gleiche passiert bei einem Übertragungsfehler o.ä.: der mühsam eingetippselte Text ist ohne Federlesens weg.
Stimmt! Dazu wird sich der Entwickler bestimmt Gedanken machen. Danke für die Anregung!

Hier sollte man die Offline-Funktionalität verbessern: den geschriebenen Text den ausgewählten TBs zuweisen und bis zum nächsten Edit bzw. bis zum gesicherten Empfang auf der Gegenseite speichern. Das ist natürlich auch nicht ganz ohne Fußangeln, vor allem bei Mehrfachauswahl will der Prozess wohl überlegt sein. Der Wunsch nach Texttemplates bzw. selbst erstellbaren (und individuell änderbaren) Standardtexten gehört hier dazu, wurde aber wohl schon erhört.

In der nächsten Version wird es Log-Templates geben, was einiges erleichtern wird.

Man erkennt im Kameramodus nicht, ob man sich nun im "Discover"- oder "Log"-Modus befindet, wobei sich mir nicht erschließt, warum der Prozess überhaupt so gestaltet ist, dass man zuerst auswählen muss, ob nun Discover oder Log dran ist. Das hat für mich was mit dem zweiten Schritt vor dem ersten.
Vielleicht kann man es so erklären:
- Im Discover-Modus scannt man mehrere Trackables ein, die mit einem gemeinsamen Text geloggt werden (z.B. an Events). In diesem Modus ist auch nur "discovern" möglich (sagt ja der Name).
- Im Log-Modus kann man immer nur einzelne TB retrieven, grabben, discovern oder eine Notiz schreiben. Dabei ist es abhängig, ob sich der TB in einem Cache oder bei einem Cacher befindet.

Für die Liste nach dem Discovern/Loggen hätte ich den Wunsch, dass nicht nur der Code angezeigt wird, sondern auch der TB-Name, zumindest soweit er hinpasst: damit man auch bei >5 Coins noch weiß, was man da eigentlich entdeckt hat. Das würde individuelle Logs fördern. So muss ich mir den TB auch wieder erst extra ansehen, also vor und zurück klicken.

In der TB-Darstellung (Mission/Beschreibung) sollten auch Bilder eingebunden werden, eben das Trackable-Listing, so wie es ist. Auch das hülfe, den TB wieder zu erkennen, bevor mal loggt.

Wenn man noch direkt von der TB-Beschreibung (zusätzlich zum Listenloggen) direkt auf einen Discover-/Log-Text springen und diesen abschicken könnte, wäre das ein Fortschritt.
Auch hier: Danke für den Input.

Das Datum bitte auch beim Discovern ändernbar machen, das ist gerade dann wichtig, wenn der Scan nicht geklappt hat und man das per Foto später nachholen will.
Danke, das ist ein Bug, der behoben wird. Wenn man ein Foto nachträglich zum discovern lädt, wird das Datum des Fotos übernommen. Das entspricht ja dann auch dem Datum, wenn man den TB gesehen hat.

Die Anzeige des eigenen Inventars ist hilfreich, aber ohne Anzeige der restlichen Sammlung irgendwie halbherzig.
Was meinst Du mit "der restlichen Sammlung"?

Als nice-to-have-Killerfeature wäre folgende Kontrolle/Anzeige obercool: "Du hast diesen Code schon mal geloggt/discovert - willst Du ihn erneut loggen/discovern?". Also eine Art Trackableverwaltung, abgeglichen mit den bereits geloggten TBs/Coins.
Auch ein guter Input, könnte aber schwieriger werden. Dazu müsste TBScan eine interne Liste aller geloggten TB führen.

Nachdem ich mich gestern auf dem GC-Fest und im Nachgang recht intensiv damit befasst habe, probier' ich's mit dieser Erfahrung nun auch noch auf dem nächsten Event kommende Woche aus, dann folgen eventuell weitere Eindrücke.

Alles in allem durchaus eine Erleichterung für ungeliebte Tätigkeiten bei TB-Loggen: es fällt schlicht der Umweg über Notizzettel oder nicht-in-LogApp-integrierte Fotos weg. Insofern ist die App eine sehr gute Idee, handwerklich schon ziemlich ordentlich gemacht (hab' das mal gelernt, traue mir diese Aussage also zu), aber durchaus noch ausbaubar.
Ich freue mich, wenn Du die Verbesserungen in den kommenden Updates ebenfalls prüfst und darüber berichtest. TBScan wird mit Sicherheit weiter verbessert und da sind Ideen und konstruktive Kritiken immer willkommen. :)

-- Attila

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von BenOw » So 9. Okt 2016, 12:42

Attila_G hat geschrieben:Optimal wäre es darum, wenn man es direkt auch dem Entwickler zusenden würde. ;) (In diesem Fall ist es schon geschehen.)
Medienbruch. :)
Hab' mir aber jetzt auch mal die Support-Mailadresse rausgesucht.

Vergangene Woche habe ich das Programm noch zwei Stresstests unterzogen: zum einen bei einem Event, bei dem ich mal spaßeshalber ohne Rücksicht auf mein Beuteschema alle 26 ausliegenden Trackables erfasst habe; zum anderen bei einem TB-Hotel mit viel Inhalt, ca. 15 Trackables (nebenbei ein richtig geiles Teil, hier mal das Making-Of: http://www.team-aying.de/tb-hotel/making_of.html).

Positiv:
Discovern ging schnell. Im Gegensatz zu anderen, die sich die Codes irgendwohin notierten (u.a.: Bierdeckel!) oder Fotografierten und später, tw. noch im Verlauf des Abends am Smartphone bei sehr schlechter Netzabdeckung abtippten, eine echt bequeme Sache. Den Kollegen mit dem Bierdeckel habe ich damit übrigens als neuen Kunden für TBScan gewonnen. :D

Mittlerweile weiß ich, dass der Scan entweder schnell geht oder gar nicht und warte nicht mehr ewig, bis der Code erfasst ist. Ich habe nun auch schon ein besseres Gefühl für Codes, die nicht scanbar sind. Sobald es halt nicht automatisch geht, tippe ich den Code ein. Das ist immer noch schneller, als erst auf Papier abzuschreiben oder Fotos zu machen und später davon wieder einzuklopfen.

Wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob TBScan auch beim scannen eine Online-Verbindung braucht (könnte ich jetzt natürlich mal testen, aber das sollte der Entwickler einfach beantworten können) und damit nicht auch bei scanbaren Codes je nach Netzabdeckung vielleicht doch unerwartet länger braucht. Siehe Wunsch nach Offline-Funktionalität ganz unten.

Anmerkung/Wunsch:
Trotzdem mache ich von coolen TBs noch Fotos. Oder auch von solchen, die besondere Missionsanhänger haben, nicht immer ist die Mission im Listing beschrieben. Hierbei fiel mir unangenehm auf, dass TBScan tatsächlich nur den Scanstreifen fotografiert und abspeichert, nicht das ganze Bild. Das steht zwar irgendwo, hatte ich aber übersehen und mir fehlen damit Bilder. Das ist besonders unangenehm in einem Fall, in dem TBScan einen Code beim Eintippen erkannt hat, der aber vermutlich der falsche ist. Das Bild, das ich von diesem TB gemacht habe, enthält leider nicht den Code, weil ich darauf nicht geachtet habe - ich habe jetzt nur einen bunten Streifen von irgendwas. Damit kann ich jetzt nicht mehr verifizieren, ob der TB tatsächlich der lange verschollene ist oder ob ich den Code nur falsch eingegeben habe (und zufällig einen gültigen erwischt habe). Wie gesagt, das steht tatsächlich irgendwo, dass nur der Streifen gespeichert wird, ist also letztendlich mein Fehler.

Eingedenk dessen habe ich beim TB-Hotel-Besuch manche Trackables eben mit der normalen Handy-Kamera-App fotografiert. Das ist recht umständlich, wenn man von einer fotofähigen App in die andere wechseln muss. Deshalb mein Featurewunsch: einfache Auswahl der Bildgröße beim Fotografieren (Codestreifen oder Ganzbild). Hätte mir einige Verrenkungen erspart.

Negativ (Showstopper!)
Ich habe jetzt eine riesen Liste von Trackingcodes (ca. 40) und kann die nicht vernünftig absenden! Da ist noch ein bösartiger Bug drin, der sich folgendermaßen äußert:
  • beim rauf-/runterscrollen werden zufällige Codes als Markiert gekennzeichnet oder entmarkiert.
  • Markiere ich gezielt Codes, so werden diese nicht als Markiert gekennzeichnet, wohl aber zufällig Codes darüber oder darunter. Beim Hinscrollen verschwindet die Markierung auch wieder (siehe oben).
  • Manche Codes sind dann wirklich markiert, d.h. verhalten sich auch so. Andere nicht - d.h., will ich sie entmarkieren, werden sie erst richtig markiert. Oder anders gesagt: nicht alle markierten Codes werden z.B. beim Email-Versand berücksichtigt.
Eine Code-Auswahl zum discovern oder aber gezieltem Versand per Mail ist nicht möglich. Mir gelingt es deshalb auch nicht, alle Codes per Email zu exportieren. Bleibt mir jetzt nur wieder, die Codes vom Smartphonescreen/Screenshot abzutippen - und damit ist der ganze Vorteil der App natürlich hinfällig. Mein iPhone ist auf dem neuesten Stand, der Speicher ist ziemlich leer.

Diese Fehlermeldung geht per Mail auch an den Entwickler. Den Rest der Diskussion führe ich hier fort:
Attila_G hat geschrieben:Dazu müsste ich Fotos der Codes sehen.
Ich habe etwas Bedenken, Codefotos zu machen und zu verschicken. AFAIK verstößt das gegen die Bedingungen von Groundspeak.
Attila_G hat geschrieben:
Dabei gibt's jedoch auch einen Malus: offenbar wird ein eingetippter Code erst online auf Gültigkeit geprüft und das dauert gefühlt ewig. Das kostet mindestens mal Zeit (und Akku sowie Onlinevolumen) und ist total unnötig, hier wäre ein schneller Offline-Modus zielführender. Die Überprüfung sollte man getrennt davon anstoßen können.
Hier ist es so, dass die Online-Überprüfung ein essentieller Bestandteil ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass der erkannte oder manuell eingegebene Code auch gültig ist. Es werden hier verschiedenste Dinge überprüft, darum kann darauf nicht verzichtet werden.
Mir ist es jetzt schon passiert, dass ich einen gültigen Code erwischt habe, der aber offensichtlich nicht der Trackable-Code ist (siehe oben). Ergo hilft auch eine Online-Prüfung nicht.
Ich würde mir gerade im Hinblick auf schlechte Netzabdeckung mitten im Wald wünschen, dass die App offlinefähig ist. Die Codes werden ja sowieso für die spätere Bearbeitung gespeichert. Kann man nicht bitte da eine Prüfung einbauen? Dass für den Abruf der TB-Beschreibung eine Online-Verbindung notwendig ist, ist klar, aber das geht halt einfach nicht immer. Dann steht man mit der App da und kann gar nichts machen, sondern muss wieder Stift & Zettel nehmen bzw. ein Foto machen. Das finde ich unnötig, dass hier unbedingt online geprüft wird. Das Scannen/Erkennen sollte doch auch ohne gehen.
Attila_G hat geschrieben:
Der Prozess ist sowieso nicht ganz intuitiv gelöst. Bei der entstehenden Codeliste musste ich erst ausprobieren, wie das funktionieren soll: wird die ganze Liste auf einmal discovert oder nur die gerade markierten? Es werden wohl nur die markierten mit dem eingegebenen Logtext versehen. Andererseits wohl auch der zuletzt ausgewählte, selbst wenn er nicht markiert ist. Das ist verwirrend.
Allein das Markieren in der Liste ist schon nicht ganz eingängig (anstatt einfach den bestehenden Kringel anzutippen muss man jede Zeile nach rechts wischen und nochmal auf "Markieren" klicken).
Discovert wird die ganze Liste, es sei denn, dass man einzelne Codes manuell selektiert.
Das mit dem "zuletzt ausgewählten" habe ich leider nicht verstanden. Würde mich interessieren, wie Du das meinst.
Dein Markiervorgang ist leider komplizierter als nötig! Man muss nur die Zeile nach rechts schieben und wieder spicken lassen.
Beim Markieren ist irgendwie total der Wurm drin, siehe oben.
Heruntergebrochen auf die einfache Tätigkeit "Markieren" würde ich jedoch erwarten, dass man einfach vorne auf den leeren Kringel tippt und schon ist er markiert. Bei einem vollen Kringel eben entmarkiert. Nein, geht nicht, man muss wischen/schieben. Finde ich unnötig und nicht intuitiv.

Attila_G hat geschrieben: Was meinst Du mit "der restlichen Sammlung"?
Es gibt TBs "im Inventar" (die man in Caches fallen lassen kann) und "in der Sammlung" (die man nur discovern lassen kann). Derzeit werden im eigenen Bereich nur die ersteren angezeigt. Schön wäre eine Übersicht über alle TBs, die man besitzt.
Attila_G hat geschrieben:
"schon geloggt"
Auch ein guter Input, könnte aber schwieriger werden. Dazu müsste TBScan eine interne Liste aller geloggten TB führen.
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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von Attila_G » Di 11. Okt 2016, 10:21

Besten Dank BenOw.
(Damit die Quotes nicht noch mehr Verschachtelungen haben, antworte ich hier direkt so zu den Themen. Die Antwort von Nicolas hast Du ja schon direkt via Mail erhalten, aber damit die Mitleser auch sehen, wie der Stand ist, hier dann nochmals.)

Zum "Showstopper" / Markierungen:
Hier hast Du effektiv einen hinterlistigen Bug entdeckt, der während der Betaphase nie aufgefallen ist. Dieser sollte nun aber gefixt sein (v1.2 kommt in den nächsten Tagen) und somit ist das ganze Thema Markierungen und Export dann wieder in Ordnung. Herzlichen Dank für das Feedback!
Die Wischbewegung zum Markieren ist ein übliches Element des iOS Userinterfaces, welches so auch in anderen Apps zum Einsatz kommt, während der grüne Punkt nur eine Anzeige darstellt und keine Checkbox.

Online/Offline Thema:
Hab es glaub schon mal erwähnt: Die Live-API Abfrage ist ein entscheidender Teil bei der Erkennung mit TBScan. Erst mit der Live-API Abfrage, kann die App sagen, ob der Code richtig ist und geloggt werden kann etc. Ohne Internet geht gar nichts. Ein Offline-Modus wäre konzeptionell ein total anderer Ansatz. Die einzige Lösung, wenn man in einem Funkloch steckt ist, dass man die Codes fotografiert und nachträglich erkennen lässt (mit der Pro-Version). Ich weiss nicht, wie die Netzabdeckung in Deutschland so ist, aber bei uns in der Schweiz ist das wirklich sehr selten der Fall.

Fotostreifen:
Der Scanstreifen, welcher TBScan fotografiert und speichert ist optimiert für eine nachträgliche Erkennung (und wird auch für eine neue Funktion in v1.2 verwendet). Dieser Ausschnitt ist fix.

Falsch erkannter Code:
Natürlich kann es vorkommen, dass ein Zeichen von der OCR-Engine falsch erkannt wird und dieser falsche Code auch wirklich gültig ist. Das einzige, was man selber dagegen tun kann ist ein Kontrollblick auf den eingeblendeten Code oben links.
Hier kommt übrigens auch wieder das Muss der Live-API Abfrage zum Zug. TBScan macht verschiedene Scans und Vergleiche, welche dann mit Groundspeak abgecheckt werden. So kann die Erkennung entscheidend verbessert werden. Beispiel: TBScan erkennt "XYZ51A", überprüft diesen Code und erhält als Antwort ein "ungültig" retour. Mit weiteren Scans und der Intelligenz der App erkennt es dann den Code "XYZ5IA", welcher als richtig bestätigt wird. Dies ist nur Dank der Online-Abfrage möglich.

Inventaranzeige:
Ob die Sammlung auch angezeigt wird oder nicht, haben wir auch schon intern diskutiert. Allerdings ist der Nutzen davon nicht ersichtlich, da man die Trackables aus der Sammlung ja nie irgendwo ablegt. Vielleicht wird es hier mal eine zweiteilige Anzeige geben (Inventar/Sammlung), aber das muss der Entwickler erst mal auf die Machbarkeit prüfen.

-- Attila

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von radioscout » Di 11. Okt 2016, 11:28

Attila_G hat geschrieben: Ich weiss nicht, wie die Netzabdeckung in Deutschland so ist,
Extrem schlecht. In den meisten Entwicklungsländern ist sie besser.
Ich habe hier mitten in der Großstadt (in der Wohnung und am Arbeitsplatz) nur GPRS oder EDGE, wobei bei EDGE kaum Daten übertragen werden, wahrscheinlich, weil alles überlastet ist. UMTS oder LTE ist selten verfügbar.
Und unterwegs beim Cachen gibt es entweder kein Netz oder eine schlechte GPRS-Verbindung.
Du solltest versuchen, Deine App so zu optimieren, daß sie auch mit wenigen Bit/s funktioniert.
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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von Mark » Di 11. Okt 2016, 17:05

Nur gprs und Edge in einer Großstadt? Das dürfte weniger an der Netzabdeckung als viel mehr am Anbieter liegen. Ich komme wirklich viel rum und ich kann mich an wenige Funklöcher erinnern. In Städten sowieso nicht.

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von Kocherreiter » Mi 12. Okt 2016, 09:30

Es liegt wirklich am Anbieter. Ich habe zu Hause in der Gartenhütte mit Debitel-D1 gerade mal EDGE. Meine Frau sitzt gegenüber und hat im Telekom-D1-Netz LTE. Auch habe ich mit Debitel-D1 im Grossraum Stuttgart sehr sehr sehr viele Funklöcher.

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von BenOw » Mi 12. Okt 2016, 20:10

Im Wald wird's mobilfunktechnisch oft einsam. Aber nicht nur dort, ich kenne einige Funklöcher mitten in Ortschaften. Noch häufiger gibt es - wie schon beschrieben - extreme Unterschiede in der Anbieterqualität, nicht immer vorhersagbar.

Deshalb lege ich z.B. beim Cachen Wert auf eine wirklich offline-fähige App (Looking4Cache) [oder ein reines GPS-Gerät, aber die Diskussion brauchen wir hier bitte nicht führen].

Hoffe jetzt mal auf die neue Version von TBScan und insbesondere, dass beim Update meine gescannten Trackingnummern erhalten bleiben. :)

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von chris22 » Mi 12. Okt 2016, 22:52

Dein 15 jähriger Sohn hat eine spezielle OCR Engine entwickelt? Hut ab!

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Re: TBScan - Trackables discovern war nie einfacher!

Beitrag von BenOw » Do 13. Okt 2016, 16:47

chris22 hat geschrieben:Dein 15 jähriger Sohn hat eine spezielle OCR Engine entwickelt? Hut ab!
Hat er das irgendwo behauptet?

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