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Bestes Smartphone für Geocaching

Mobiltelefone und kleine Computer zum Geocaching.

Moderator: morsix

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Mausebiber
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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Mausebiber » Fr 1. Sep 2017, 17:22

Das nimmt den typischen Reflexionen in Wohnstraßen mit Mietshäusern den Schrecken. Schneller als mit GPS habe ich dann eine erstaunlich genaue Position.
Deine genaue Position muss aber nicht zwingend die genaue Position des Verstecks sein wenn der Owner sein GPSr nutzt mit all den Reflexionen.

Gruß, MB

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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Mausebiber » Fr 1. Sep 2017, 17:26

.. finde ich es umständlich, (zeitraubend) den GPS-Fix zu optimieren
Wie optimiert man denn einen GPS-Fix wenn ich vor Ort im Wald das Döschen nicht finde?

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Fadenkreuz
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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Fadenkreuz » Fr 1. Sep 2017, 18:07

Zappo hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 10:51
Das bedeutet also, die online abgerufenen Google-map (nur die?) bedient sich genauerer Ortungsmechaniken als GPS?
Es kommt nicht darauf an, dass die Karten online abgerufen werden. Mit Offline-Karten auf dem Smartphone oder auf dem GPS-Gerät funktioniert das genau so gut. In der Praxis kommt es doch regelmäßig vor, dass der Positionszeiger des GPS-Gerätes wandert und temporär auch mal Unsinn anzeigt. Da steht man genau auf einem Weg, der Cursor ist aber 20 Meter daneben auf einer Wiese und damit zeigt auch der Richtungspfeil etwas Falsches an. Also schaue ich stattdessen auf die Karte und sehe, dass die Cache-Position 3 m rechts des Weges ist. Ich ignoriere also die Richtungsanzeige und suche auf der Position, die mir auf der Karte angezeigt wird.

Die Position auf der Karte wird nicht von meinem momentanen Satellitenempfang beeinflusst, sondern nur von der Einmessung des Owners und der Genauigkeit der Karte.

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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Sillytoppi » Fr 1. Sep 2017, 20:52

kirchwitz hat geschrieben:
Di 29. Aug 2017, 19:07
In eng bebauten Städten ist GPS aufgrund der irreführenden Reflexionen oft kontraproduktiv (das typische Problem der falschen Straßenseite), da ortet man schneller und genauer über WLAN-IDs.
Ich oute mich mal mit meinen antiquierten IT-Kenntnissen. (Kennt jemand den Commodore VC-20? War mein erster Rechner, mit 16 k Speichererweiterung und Datasette...) :opa:
Meine Frage wäre: Wie kommt man von einer WLAN-ID zu einem Standort?

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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von Fadenkreuz » Fr 1. Sep 2017, 21:09

Sillytoppi hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 20:52
Meine Frage wäre: Wie kommt man von einer WLAN-ID zu einem Standort?
Die ganzen Mobiltelefone, die das WLAN X empfangen, sind in einer bestimmten Funkzelle eingebucht, was eine grobe Positionsbestimmung ermöglicht. Laufen jetzt noch täglich viele Leute mit ihren Smartphones vorbei, die auch GPS eingeschaltet haben, dann wird die Positionsbestimmung schon recht genau. Passiert dies im Laufe der Zeit hundert- und tausendfach, dann lässt sich die Position des WLAN X mit einem gewissen Radius bestimmen.

Sind nun neben diesem einen WLAN auch noch andere empfangbar, dann wird die Positionsbestimmung immer genauer. In einer Stadt kann es dann sein, dass die Kombination aus bestimmten WLANS nur an einer ganz bestimmten Stelle mit einem minimalen Radius möglich ist.

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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von wilma.cray » Fr 1. Sep 2017, 21:25

Sillytoppi hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 20:52

Meine Frage wäre: Wie kommt man von einer WLAN-ID zu einem Standort?
zuerst muss die position vom wlan-router bestimmt werden.
Das geschieht entweder durch herumfahren (mit gps) und messen der wlan-empfangsstärke (dieses wardriving macht auch google).
Oder durch das explizite Eintragen der koordinaten in eine datenbank (zB openwlanmap).

Mit solchen datenbanken lässt sich dann später eine lokalisierung vornehmen.

Ps: ich hatte Vic20, c64, c128

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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von kirchwitz » Sa 2. Sep 2017, 20:19

hcy hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 11:39
THC hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 11:30
Energiesparmodus: WLAN, Bluetooth oder Mobilfuknetz
Wenn ich das einschalte lokalisiert mich mein Gerät gerne mal einige Kilometer weit weg. Ist also i.d.R. keine Option.
Mitten auf der Schafwiese mag es so sein, in der Stadt glaube ich das nicht, außer Du hast WLAN und Mobilfunk (Daten) ausgeschaltet. WLAN schalten viele aus, wenn sie draußen sind. Mobile Daten schalten viele erst bei Bedarf hinzu. So klappt das dann natürlich nicht, denn sowohl für die Mobilfunk-Ortung (grob) als auch die WLAN-Ortung (fein) benötigt das Telefon Internet-Zugang, denn es muss auf die Datenbanken der verzeichneten Mobilfunk- und WLAN-Netze zugreifen können.

Mit den Einstellungen von Apple iOS kenne ich mich nicht aus, jedoch bei Google Android hat abgesehen von den drei bereits genannten (globalen) Modi jede App (eingeschränkt) die Möglichkeit, selbst zu wählen, wie sie die Positionsbestimmung vornehmen will (und bei manchen kann man auch das wiederum konfigurieren).

Entsprechend vielfältig können die Ergebnisse der Positionsbestimmung auf dem Smartphone sein. Natürlich spielt auch die Qualität der Hardware eine Rolle, ebenfalls die Konstruktion des Gehäuses (Apple hatte sich damit bei einem iPhone-Modell ziemlich blamiert). Doch ich glaube, die meisten angeblichen Probleme bei der Positionsbestimmung auf dem Smartphone haben ihre Ursache ganz banal in ungeeigneter Konfiguration.

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Re: Bestes Smartphone für Geocaching

Beitrag von kirchwitz » Sa 2. Sep 2017, 21:32

Sillytoppi hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 20:52
Ich oute mich mal mit meinen antiquierten IT-Kenntnissen. (Kennt jemand den Commodore VC-20? War mein erster Rechner, mit 16 k Speichererweiterung und Datasette...) :opa:
Meine Frage wäre: Wie kommt man von einer WLAN-ID zu einem Standort?
VC-20 war auch mein Erster. :-)

Es gibt Anbieter von Datenbanken, in denen sichtbare WLANs erfasst sind. Ein Smartphone (oder jedes andere Gerät mit WLAN-Chip) kann sehen, welche WLANs es in der Umgebung gibt und welche Signalstärke sie haben. Dazu muss man nicht mal in einem eingebucht sein. Diese Informationen braucht man dann nur noch via Internet mit den genannten Datenbanken abgleichen und kann dann erstaunlich genau die eigene Position bestimmen.

Voraussetzung ist natürlich, dass man WLAN im Smartphone aktiviert. Viele schalten es jedoch draußen ab.

Desweiteren benötigt man Internet-Zugang. Hierzulande geschieht das unterwegs meist via Mobilfunk (Daten), aber natürlich funktioniert es auch über WLAN.

Der Anwender muss ansonsten keine besonderen Details konfigurieren. Inzwischen machen das die Geräte selbständig.

Die Datenbanken mit WLANs werden zum einen bewusst erfasst von Leuten, die mit Scannern durch Städte fahren, aber viele Smartphones sind ohnehin so konfiguriert, dass sie "heimlich" nach WLANs in ihrer Umgebung scannen und diese Daten den Anbietern regelmäßig übermitteln.

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