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4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

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Moderator: nightjar

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Zappo
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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von Zappo » Fr 1. Sep 2017, 08:59

lily hat geschrieben:
Do 31. Aug 2017, 16:05
percentage of Favorite points .....
Huch. Sollten die Verantwortlichen insgeheim doch erkannt haben, daß es der PROZENTSATZ ist, der bei den Fav-Points aussagekräftig ist und nicht die Anzahl? Und warum wird das noch immer nicht direkt angezeigt?

Gruß Zappo
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wilma.cray
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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von wilma.cray » Fr 1. Sep 2017, 10:07

Zappo hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 08:59
Und warum wird das noch immer nicht direkt angezeigt?
Vielleicht aus dem gleichen Grund, warum es kein dislike oder ein gcVote-Bewertungssystem gibt:
GS möchte keine (zu offensichtliche) Bewertung.

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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von baer » Fr 1. Sep 2017, 10:37

wilma.cray hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 10:07
Vielleicht aus dem gleichen Grund, warum es kein dislike oder ein gcVote-Bewertungssystem gibt:
GS möchte keine (zu offensichtliche) Bewertung.
Ein Dislike bietet aber auch immer die Gefahr eines Mobbings.

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jennergruhle
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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von jennergruhle » Fr 1. Sep 2017, 10:43

hcy hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 08:17
Gab's da nicht mal einen Cache, der im GS-Blog "gefeiert" wurde weil er die meisten DNF hatte (tausende DNF bei 3 Finds oder so)? Passt irgendwie auch nicht zusammen.
Meinst Du den von den Dosenfischern mehrmals besprochenen "Brummi-Treff"?
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger
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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von lily » Fr 1. Sep 2017, 11:24

baer hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 06:20
OK, diese Gedanken sind jetzt für mich nachvollziehbar, aber zumindest ich finde sie unbegründet.

..

Vor 10 Jahren oder so war der Algorithmus dafür einfach: Ist der Cache disabled und lag der letzte Fund länger als ein Vierteljahr zurück, dann: Reviewer Note.

Heute ist der Algorithmus offensichtlich komplexer und vermeidet so genau diese "Ausrutscher". Auch DIESER Algorithmus ist natürlich nicht perfekt, aber ermöglicht offensichtlich eine so gute "Vorauswahl", welche Caches ein Problem haben könnten und welche nicht, dass die Thematik mengemäßig noch beherrschbar bleibt und gleichzeitig eben keine voreiligen Aktivitäten passieren.

Eigentlich wird also umgekehrt zu Deinen Gedanken ein Schuh draus, die Kriterien, wann ein Reviewer sich einschalten muss, sind sehr viel feiner als ganz früher.
Genau das glaube ich eben nicht. Es mag in deiner Gegend und was man so liest und hört in einigen Ländern/Gebieten so gewesen sein, dass manche Reviewer so ein Script hatten, mit dem ein Cache 3 Monate nach dem letzten Fund mit einer Reviewer Note versehen wurden, aber das war ganz sicher nicht überall so.

Ganz früher® war die Lage sowieso überschaubar und selbst wenn sich ein Reviewer einen Filter über die Datenbank gemacht hat, hat der Mensch, nicht die Maschine mit einem Blick aufs Listing gesehen, dass da steht die Erklärung "ein 2 mal 3 km² großes Gebiet wurde für die nächsten 7 Monate zum Sperrgebiet erklärt, daher muss der Cache für diese Zeit disabelt werden und ich kann auch die Dose in der Zwischenzeit nicht entfernen, weil ich nicht hin darf, nach Aufhebung des Sperrgebiets geht es wieder los." Da macht es wenig Sinn, einen Geocache in der Sperrzone der Zwangsarchivierung zuzuführen, es wird dadurch kein Platz frei für andere Geocacher oder die 'overall cache experience' verbessert, die anderen dürfen ja auch nicht hin.

Ich erinnere mich gut, als ein Reviewer vor etlichen Jahren die (einmalige) Idee hatte, die Geocaches anzuzählen, die in den letzten zwei Jahren keinen Fund hatten, diese Einzelaktion fiel nämlich auf, weil dabei auch Geocaches betroffen waren, die erst kurz davor veröffentlicht waren, was auch ins Muster "2 Jahre kein Fund" fällt vor dem FTF.

Ein Höhlencacheowner, der seinen Cache rechtzeitig vor Beginn der Fledermausschutzzeit disabelt und vielleicht sogar entfernt hat, kann ein "dein Cache ist drei Monate diabelt, letzter Fund vor vier Monaten, du hast jetzt vier Wochen Zeit, das in Ordnung zu bringen" gar nicht erfüllen. Wenn vor dem D3.5/T4 Höhlencache eine 30km+ Wanderung über 7 Berge und eine (leichte, daher nicht mehr als T4) Kletterstelle liegt, kann es auch sein, dass der letzte Fund schon mal eineinhalb Jahre zurückliegt. So ein Geocache hat zwar wenig Funde, aber eine Favoritenpunktquote von 96%.

Früher® war das kein Problem, wenig Funde oder durch Gesetz oder Liegenschaftsverwalter beschränkte "Öffnungzeiten", Groundspeak hat dafür sogar ein eigenes Icon bei den Attributen geschaffen, nämlich 'seasonal access'.

Genau dieses 'seasonal access' und evt. ein Marker 'gesetzlich/liegenschaftseigentümerseitig vorgegebene Auszeit' wie hier oder im Fall von Gebieten, die regelmäßig durch ihre verwaltende Stelle (z.B. Parkverwaltungen) saisonal geschlossen werden für Besucher, sollte daher meiner Meinung nach AUCH im GHS berücksichtig werden, wenn sonst ein simples "3 Monate Auszeit = Problem" der Algorithmus wäre. Wenn man solche Geocaches nicht mehr will von GSs Seite, soll sein, aber die Geocachinglandschaft gesamt verliert etwas, weil genau dort sehr häufig wirklich sehenswerte Locations sind.

Generell sollten Geocaches z.B. in Mitteleuropa winterfest sein (in den letzten Jahren tauchten vermehrt welche auf, die dann im Winter diabelt waren, weil nicht winterfest) und GSs oder Reviewermeinung ist, dass die Owner ihre 'normalen' Geocaches nicht deswegen mangelnder Winterfestigkeit monatelang disablen können, sondern tunlichst für winterfeste Behälter sorgen sollen.

Ist OK. Aber nicht jedes technische oder handwerliche Meisterstück, das dann mit sehr hohen Favoritenpunktquoten belohnt wird, kann winterfest ausgeführt werden, da sollte ein Spielraum für 'seasonal access' sein.

Für den Fall, dass der Weg zum Cache oder die Schneelage ein Hindernis sind, wird doch jetzt die Meinung vertreten, dass Attribut 'not winter friendly' ist ausreichend, um den potentiellen Besuchern klarzumachen, der Geocache kann bei bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis einfach nicht absolviert werden, disable ist daher nicht vorgesehen.

OK, super, aber dann sollte der GHS auch dieses 'not winter friendly' irgendwie auswerten. Und selbst das nützt wohl nicht viel, da ein Algorithmus erstens nicht bestimmen kann, wann tasächlich der Winter-Fall eintritt/eingetreten ist und zweitens nicht erkennen kann, dass in den vier ausnahmsweise mal aussagekräftigen DNFs steht "es war zwar schon bei der Anfahrt Glatteis auf der Straße, gleichzeitig heftiger Scheesturm und in den letzten Tagen ist 70cm Schnee ist gefallen, wir probierten es aber trotzdem und fanden Stage 1 bei diesen Bedingungen nicht."

Das Attribut "not winter friendly" verlangen und dafür kein disable, aber gleichzeitig nach 4 DNF, die wegen Missachtung des "not winter friendly" entstehen, ein disable und der Owner hat in den vier unpassendsten Wochen Zeit, "seinen Geocache zu reparieren" erscheint mir wenig zweckmäßig.

Meine persönliche Meinung ist daher, wenn schon, dann ist der Algorithmus für den GHS viel zu wenig komplex mit den dort beschriebenen Faktoren..

Wenn z.B. (fiktives Beispiel) der Owner dieses Caches https://www.geocaching.com/geocache/GC4 ... lla-cukula zum Zeitpunkt der "1% from top hiders" Prüfung den FTF schon länger ausständig gehabt HÄTTE, obwohl das "nur" D2,5 T3,5 ist und eine kurze Strecke,

und das ergäbe bei sonst (fiktive Annahme) optimalen Voraussetzungen (gute Fav-Quote, keine Maintenance-Probleme) ein NEIN durch einen nicht ausreichend optimalen GHS, der aber vielleicht noch über der Prüfschwelle für "Problem erkannt, Wartung erforderlich" liegt, weil auch nach Berücksichtigung von D und T für den Algorithmus kein Fund eben weniger ist, als bei dem DT möglicherweise als "gesund" angesehen wird, weil eben die Zeit zählt seit dem letzten Fund -oder wenn der Algorithmus etwas raffinierter ist, die Zeit ab Publish, wenn noch kein Fund vorliegt-

dann wäre das für mich ein Hinweis, dass für Geocaches, die zwar hohes Favoritenpunktpotential haben, aber überspitzt gesagt nicht gerade überrannt werden (und auch nicht können) von den Massen, der GHS Score deutliches Optimierungspotential hat.

Mir würde in diesem Fall zu dem berücksichtigten DT (wie auch denen mit zwangsweise seasonal access) der Faktor "expected loneliness" fehlen, der aufgeschlagen wird auf die erforderliche Besucherfrequenz, die als "gesund" gilt.
Zuletzt geändert von lily am Fr 1. Sep 2017, 11:30, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von hcy » Fr 1. Sep 2017, 11:26

jennergruhle hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 10:43
hcy hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 08:17
Gab's da nicht mal einen Cache, der im GS-Blog "gefeiert" wurde weil er die meisten DNF hatte (tausende DNF bei 3 Finds oder so)? Passt irgendwie auch nicht zusammen.
Meinst Du den von den Dosenfischern mehrmals besprochenen "Brummi-Treff"?
Nein, sagt mir jetzt nichts. War irgend ein Tradi in den USA.
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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von wilma.cray » Fr 1. Sep 2017, 13:14

baer hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 10:37
bietet aber auch immer die Gefahr eines Mobbings.
Die Seele eines Owners kann ein sehr sensibles Pflänzchen sein. Bei manchen reichen schon einige tftc-Logs, um auf den Archivierungsbutton zu klicken.
Den Herzen könnte ich etwas mehr abgewinnen, wenn sie kein Premium-Feature wären. In der Praxis sprechen vermutlich dutzende Sockenpuppen dagegen ...

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MadCatERZ
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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von MadCatERZ » Fr 1. Sep 2017, 21:20

Zappo hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 08:59
lily hat geschrieben:
Do 31. Aug 2017, 16:05
percentage of Favorite points .....
Huch. Sollten die Verantwortlichen insgeheim doch erkannt haben, daß es der PROZENTSATZ ist, der bei den Fav-Points aussagekräftig ist und nicht die Anzahl? Und warum wird das noch immer nicht direkt angezeigt?
Naja, Favoquoten von 100% hatte ich auch schon. Bis dann der dritte oder vierte Finder keinen FP vergeben hat. Diese Quote kann man nur in die Bewertung einfließen lassen, wenn man den zeitlichen Verlauf mit einbezieht, also wie hoch die Quote ein Jahr nach Publish (oder so) ist.
Und der Health Score: Naja. DNFs werden seltener geloggt als getätigt, so dass man den Cache mit einem geloggten DNF schlechter macht, als er vielleicht ist. NM ist auch so eine Sache. Wiederholter NM wegen vollem Logbuch: Kein Thema, da kümmert der Owner sich nicht.
NM wegen abgesoffener Dose: Kommt drauf an, ob der Owner reagiert.
NM weil der zugehörige Baum gefällt wurde, kann man dem Owner nicht wirklich anlasten.
Den durchschnittlichen Abstand zwischen zwei Funden mit einzubeziehen, halte ich persönlich auch für gewagt.

Aber letztenendes mussten die Jungs und Mädels in Seattle ja irgendwas programmieren, dass da dann sicherlich ein paar Owner "unverschuldet" durchs Raster gefallen sind, dürfte der Grund für die Geheimniskrämerei sein.

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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von Fadenkreuz » Fr 1. Sep 2017, 21:28

hcy hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 11:26
jennergruhle hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 10:43
hcy hat geschrieben:
Fr 1. Sep 2017, 08:17
Gab's da nicht mal einen Cache, der im GS-Blog "gefeiert" wurde weil er die meisten DNF hatte (tausende DNF bei 3 Finds oder so)? Passt irgendwie auch nicht zusammen.
Meinst Du den von den Dosenfischern mehrmals besprochenen "Brummi-Treff"?
Nein, sagt mir jetzt nichts. War irgend ein Tradi in den USA.
Gemeint ist vermutlich GC1764C. Und ja, geocaching.com hat diesem praktisch nicht findbaren Cache mal per Blog gehuldigt, siehe https://www.geocaching.com/blog/2013/02 ... -its-name/

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Re: 4000 Owner dürfen einen virtuellen Geocache listen

Beitrag von radioscout » Sa 2. Sep 2017, 02:33

Da gab es doch noch einen, irgendwo auf einem Berg, ich meine sogar in oder in der Nähe von Seattle.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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