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Oldies

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

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Zappo
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Re: Oldies

Beitrag von Zappo » So 7. Jan 2018, 15:14

Runkel hat geschrieben:
So 7. Jan 2018, 14:56
Warscheinlich weil Heute alles so Kuzlebig ist und alles immer schneller gehen muß.
Nun, wenn man lange genug wartet, ist das Normale auf einmal eine Sensation :)

Geht mir schon immer so:)
Man braucht eben Geduld. Wenn Du Dein Auto 30 Jahre lang fährst, ist das auf einmal ein Oldtimer und Dich gucken Leute anerkennend an, die sich vor 10 Jahren noch über Deine Schrottkarre aufgeregt haben.

Gruß zappo
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Re: Oldies

Beitrag von hcy » Di 9. Jan 2018, 07:16

yrcko hat geschrieben:
Sa 6. Jan 2018, 14:42
freut Ihr Euch, wenn ihr einen alten cache findet? Und wenn ja, warum?
Ja, ich freue mich. Wegen vieler Gründe. Ich habe selber auch einen alten Cache von 2003 adoptiert und pflege den weiter (ist einer der ersten Caches in meiner Stadt). Ist doch quasi das kulturelle Erbe unseres Hobbies, das sollte man pflegen wie in anderen Bereichen auch.
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Re: Oldies

Beitrag von mity! » Di 9. Jan 2018, 11:11

Eins vorab (um nicht nur als Nostalgiker dazustehen): Früher war vieles anders aber nur manches besser.

Aber: Ja, ich freue mich, wenn ich einen "Oldie" finde. :^^:

Jedenfalls, wenn es sich wie beim hier schon erwähnten La Palma's first um eine tatsächlich alte Dose mit einem originalen Logbuch am ursprünglichen Ort handelt. Wenn der Cache schon dreimal umgezogen ist, seine vierte Dose (natürlich nur noch eine Filmdose) und das zwölfte Logbuch (jetzt einen kilometer Zettel) hat, dann gehts eigentlich ja nur noch um den GC-Code. (Wie damals beim First Germany) Naja... :/

Schön finde ich auch, wenn mich so ein Oldie daran erinnert, wie dieses Spiel vor zwölf Jahren funktionierte. Nämlich manchmal (sic!) ein bißchen anders: Ein Wegpunkt im GPSr, ein Pfeil, der in die richtige Richtung zeigt und dann der Versuch, einen Weg dahin zu finden. Manchmal weit weg von irgendwelchen Wegen im Unterholz. (Da hat mich beispielsweise die Burg Hessenstein mal dran erinnert). Heute geht sowas in unseren Breiten eigentlich gar nicht mehr, weil FTF- und "Aufräumer"-Horden dann in den ersten zwei Wochen Schneisen in den Wald trampeln würden...
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Re: Oldies

Beitrag von hcy » Di 9. Jan 2018, 11:20

mity! hat geschrieben:
Di 9. Jan 2018, 11:11
Ein Wegpunkt im GPSr, ein Pfeil, der in die richtige Richtung zeigt und dann der Versuch, einen Weg dahin zu finden.
Das ist für mich immer noch die Essenz des Geocachings. Alles andere ist (mehr oder weniger) schmückendes (oder störendes) Beiwerk.
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Re: Oldies

Beitrag von baer » Di 9. Jan 2018, 11:39

mity! hat geschrieben:
Di 9. Jan 2018, 11:11
Schön finde ich auch, wenn mich so ein Oldie daran erinnert, wie dieses Spiel vor zwölf Jahren funktionierte. Nämlich manchmal (sic!) ein bißchen anders: Ein Wegpunkt im GPSr, ein Pfeil, der in die richtige Richtung zeigt und dann der Versuch, einen Weg dahin zu finden. Manchmal weit weg von irgendwelchen Wegen im Unterholz. (Da hat mich beispielsweise die Burg Hessenstein mal dran erinnert). Heute geht sowas in unseren Breiten eigentlich gar nicht mehr, weil FTF- und "Aufräumer"-Horden dann in den ersten zwei Wochen Schneisen in den Wald trampeln würden...
Bei uns würde ein neuer Cache, bei dem man sich bewegen muss, sagen wir mal, sehr verhalten angegangen werden (wenn er nicht Teil einer Serie ist). Von den hinterlassenen Spuren her würde das vermutlich sogar noch im Rahmen bleiben.

Andererseits, aufgrund des vielen zwischenzeitlichen Ärgers, ist man - zum Glück - jetzt schlauer. Ein Cache im Unterholz muss nicht sein. Da war man früher grundsätzlich etwas "unbesorgter" (wobei ich mal "damals" schon gefragt habe, ob das sein muss).

An dieser Unbesorgtheit würde ich aber nun wirklich nicht dran festmachen wollen, wie das Spiel früher funktioniert hat...

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Re: Oldies

Beitrag von Zappo » Di 9. Jan 2018, 11:43

mity! hat geschrieben:
Di 9. Jan 2018, 11:11
Eins vorab (um nicht nur als Nostalgiker dazustehen): Früher war vieles anders aber nur manches besser.
Ein sinnvoller (und leider nötiger) Hinweis - und ein schöner Spruch.

In der Tat empfinde ich die gebetsmühlenartig vorgetragene Unterstellung, man gehöre zur Fraktion der Ewiggestrigen, nur weil man irgendwelche Fehlentwicklungen anmahnt, als abgrundtief beleidigend. Ob jetzt beim Geocaching oder bei der Frage, wieviele Internetanschlüsse mein Toaster haben muß.......

gruß Zappo
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Re: Oldies

Beitrag von 8812 » Di 9. Jan 2018, 11:47

Zappo hat geschrieben:
Di 9. Jan 2018, 11:43
[...]
In der Tat empfinde ich die gebetsmühlenartig vorgetragene Unterstellung, man gehöre zur Fraktion der Ewiggestrigen, nur weil man irgendwelche Fehlentwicklungen anmahnt, als abgrundtief beleidigend. Ob jetzt beim Geocaching oder bei der Frage, wieviele Internetanschlüsse mein Toaster haben muß ... [...]
So ist es. ;-)

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Re: Oldies

Beitrag von baer » Di 9. Jan 2018, 11:53

Und ich sage sogar: Früher waren die Caches zumindest grundsätzlich wirklich besser (wobei Ausnahmen die Regel bestätigen).

Und auch dafür möchte ich nicht gebetsmühlenartig als Ewiggestriger oder auch nur als Nostalgiker beschimpft werden.

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Re: Oldies

Beitrag von projecter » Di 9. Jan 2018, 18:40

„Alte“ Dosen sind in der Regel ein Zeichen für ein gutes Versteck, bzw. zeigen eine wirkliche “Besonderheit“. (MMn) BildBild

Gesendet mit meiner Zweit-Buscht......🤣

:up2: :2thumbs:
Bis bald im Wald und ein Gruß vom Projecter (Martin)

Bild Bild

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Re: Oldies

Beitrag von MadCatERZ » Di 9. Jan 2018, 22:06

Früher war nicht alles besser, aber einen Cache 10 Jahre oder länger am Leben zu halten, ist schon eine anerkennenswerte Leistung und irgendwie auch ein Gruß aus der Vergangenheit - nehmen wir mal die Dosen von Bernd B - eigentlich nichts besonderes, aber halt schon gefühlt seit einer Ewigkeit da.

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