Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Wann darf geloggt werden

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

baer
Geomaster
Beiträge: 978
Registriert: Di 30. Aug 2005, 19:04

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer » So 29. Apr 2018, 06:23

Fаd℮nkreuz hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 23:24
Gonzo2000 hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 16:39
Alter, was eine Selbstdarstellerei.
Mach doch bitte ein eigenes Thema "RSKBerlins gesammelte Werke" oder so auf und kaper hier nicht den Thread
Komischerweise bemerkt er es gar nicht, wie angeberhaft und selbstgefällig seine Beiträge auf andere wirken müssen. Ich glaube, das war jetzt sein fünfter Beitrag, in dem er seinen heldenhaften Besuch auf dem Ben Nevis schildert.
Angeberhaft? Selbstgefällig? Ich fand's lustig und selbstironisch...

Werbung:
baer
Geomaster
Beiträge: 978
Registriert: Di 30. Aug 2005, 19:04

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer » So 29. Apr 2018, 06:36

hustelinchen hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 19:52
RSKBerlin hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 15:04
Auf dem Weg bergauf keine 5m Sicht. Dafür Touristen mit Flip-Flops, schottische Rentner beim Joggen - und uns entgegenkommend ein schottischer 100-Jähriger, der "mal wieder über die Flanke über den Berg gelaufen" kam. A Wahnsinn!
hahaha :D das kann ich mir sehr gut vorstellen, vor allem wenn man selber mit Wanderschuhen schon teilweise schlechten Halt findet, wundert man sich, womit andere die Berge so hochlaufen.
Geht mir ähnlich, ich denke dann immer "was sind wir Geocacher für Weicheier".

Mir fallen da spontan zwei junge Mädels ein, die wir auf Teneriffa in den Canadas getroffen haben und die sich nach dem Weg auf den Guajara erkundigt haben - nicht den einfachen langen, sondern den schwierigen kürzeren, der absolute Trittsicherheit verlangt. Und immerhin 600 Höhenmeter in Höhenluft (der Gipfel ist auf ca. 2700 Metern). Sie hätten zwar keine Wandererfahrung, im Hotel aber einen Zettel gefunden, wo diese Tour als "einfach" gekennzeichnet gewesen wäre (am Rande: So manche Klassifizierung von Wanderwegen wird anscheinend ausgewürfelt). Sie hatten im Gegensatz zu uns, die wir diese Tour scheuten, "normale" Schuhe und keine Wanderschuhe an (immerhin keine Flipflops). Wir haben ihnen von der Tour abgeraten. Sie wollten sie trotzdem machen. Wir hoffen, dass ihnen nichts passiert ist.

Weitere Stories verkneife ich mir mal...

baer
Geomaster
Beiträge: 978
Registriert: Di 30. Aug 2005, 19:04

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer » So 29. Apr 2018, 07:08

RSKBerlin hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 07:03
Die letzten Logs sagen "ein Stück Papier, mehr nicht."
Das reicht doch??? :D

In Andalusien (ohnehin: unterirdische Cache-Qualität) wird öfter mal auf eine Dose verzichtet. Da klemmt dann eine Plastik-Tüte mit einem Mini-Logstreifen (meist: mehreren, durch Fremdwartung hinzugekommen Logstreifen) zwischen irgendwelchen Steinen.

Benutzeravatar
RSKBerlin
Geowizard
Beiträge: 1190
Registriert: So 1. Jan 2012, 21:18
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von RSKBerlin » So 29. Apr 2018, 07:45

baer hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 07:08
RSKBerlin hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 07:03
Die letzten Logs sagen "ein Stück Papier, mehr nicht."
Das reicht doch??? :D
Nun ja, laut Regeln halt nicht. Und das ist ja das Thema der Frage, mit der wir uns hier beschäftigen. Die Regeln sagen "1. Find the cache. 2. Sign the logbook." Man kann darüber streiten, ob ein Logbuch ohne Cache überhaupt ein Cache ist. Man kann auch darüber streiten, ob eine Logfreigabe in Ordnung geht, wenn der (oder wie bei uns "die") Container nachweislich nicht vor Ort war.

Laut Regeln gehört da stets ein NM und dann ein NA bzw. ein DNF hin.

Ich persönlich finde es jedoch immer ein wenig traurig, wenn Owner offensichtlich so verbiestert oder zwangsneurotisch sind, dass sie auf Teufel komm raus auf die Einhaltung der Regeln achten (und nein, damit meine ich ausdrücklich nicht Logs der Sorte "habe den T5er gesehen, bin aber nicht rangekommen"), oder Cacher mit der Brechstange loggen wollen.

Aber sind wir einmal ehrlich: Wir reden hier über Probleme im Promillebereich oder noch darunter. Bei solchen Grenzfällen sind Owner und Finder gleichermaßen gefragt (und nicht jedem ist gesunder Menschenverstand gleichmäßig gegeben). Etwas Entspanntheit tut da im Zweifel immer gut. ;)

baer
Geomaster
Beiträge: 978
Registriert: Di 30. Aug 2005, 19:04

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von baer » So 29. Apr 2018, 08:12

RSKBerlin hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 07:45
baer hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 07:08
RSKBerlin hat geschrieben:
Sa 28. Apr 2018, 07:03
Die letzten Logs sagen "ein Stück Papier, mehr nicht."
Das reicht doch??? :D
Nun ja, laut Regeln halt nicht. Und das ist ja das Thema der Frage, mit der wir uns hier beschäftigen. Die Regeln sagen "1. Find the cache. 2. Sign the logbook." Man kann darüber streiten, ob ein Logbuch ohne Cache überhaupt ein Cache ist.
Also in Deutschland würde ich in dem Falle einen Fund und zusätzlich NM loggen, da ich ja im Logbuch stehe, aber ich davon ausgehen muss, dass der Container abhanden gekommen ist. Würdest Du einen DNF loggen, wenn ein Logbuch, aber keine Dose da ist?

In Andalusien habe ich recht schnell kapiert, dass das da "ganz normal" ist. Die Caches sind da eh lieblos in die Gegend geschmissen und nur die wenigsten Owner kümmern sich danach darum. Hints und Spoilerfotos sind oft falsch, weil der Cache mal gewandert ist usw.

NM und NA kennt man leider auch praktisch nicht. Nach "heimatlichen" Maßstäben hätte ich die selbst bzw. gerade bei Funden in dem Urlaub massenhaft verteilen müssen, aber was hätte es gebracht, wenn ich das getan hätte? Dann wären die Caches, die ich zufällig gefunden habe, vielleicht (!) ins Archiv gewandert, alle anderen von (vermutlich) derselben Qualität aber nicht und ich wäre noch der böse Ausländer gewesen, der hinter sich eine Spur der Verwüstung hinterlässt.
RSKBerlin hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 07:45
Aber sind wir einmal ehrlich: Wir reden hier über Probleme im Promillebereich oder noch darunter. Bei solchen Grenzfällen sind Owner und Finder gleichermaßen gefragt (und nicht jedem ist gesunder Menschenverstand gleichmäßig gegeben). Etwas Entspanntheit tut da im Zweifel immer gut. ;)
Für Deutschland stimme ich hier unumwunden zu (in Andalusien ist die Quote leider höher).

Benutzeravatar
RSKBerlin
Geowizard
Beiträge: 1190
Registriert: So 1. Jan 2012, 21:18
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von RSKBerlin » So 29. Apr 2018, 08:29

baer hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 08:12
RSKBerlin hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 07:45
baer hat geschrieben:
So 29. Apr 2018, 07:08
Das reicht doch??? :D
Nun ja, laut Regeln halt nicht. Und das ist ja das Thema der Frage, mit der wir uns hier beschäftigen. Die Regeln sagen "1. Find the cache. 2. Sign the logbook." Man kann darüber streiten, ob ein Logbuch ohne Cache überhaupt ein Cache ist.
Also in Deutschland würde ich in dem Falle einen Fund und zusätzlich NM loggen, da ich ja im Logbuch stehe, aber ich davon ausgehen muss, dass der Container abhanden gekommen ist. Würdest Du einen DNF loggen, wenn ein Logbuch, aber keine Dose da ist?
Das kommt darauf an. Mir fallen da mehrere Szenarien ein:
  1. Das ist irgendein Gammeltradi. Da würde ich DNF loggen und ein NM setzen.
  2. Das ist das Ende eines guten, langen Mehrstationencaches. Da würde ich loggen und:
    1. Wenn der Cache sehr gut ist und der Owner aktiv, ein NM setzen.
    2. Wenn der Cache gut ist und der Owner inaktiv ist oder weit entfernt wohnt, eine PM an den Owner absetzen und im Log vermerken, dass es hier Probleme gibt.
  3. Das ist das Ende eines irgendwie doofen Mehrstationencaches: DNF, NM, über die vertane Zeit ärgern, ein Bier trinken, resignieren.
Wie gesagt, das Thema war mit der ersten Antwort geklärt. Wir diskutieren hier liberale Auslegungen der Regeln, die es eigentlich nicht geben dürfte, weil man ja sonst keine Regeln bräuchte.

Zu 2.a.: In letzter Zeit sind einige Reviewer deutlich aggressiver im Archivieren geworden. Was grundsätzlich in Ordnung geht, denn sie machen nur ihren Job, und in vielen Gegenden gibt es zuviele Caches. Aber es gibt meiner Meinung nach begründete Ausnahmen (wie Deine Beispiele aus Andalusien oder meine aus Bosnien-Herzegowina), wo ich mit NM-Logs vorsichtig wäre. Außer in eindeutigen Fällen (vielbesuchter, gut gewarteter Innenstadtcache mit vollem Logbuch oder beschädigtem Container) würde ich persönlich deshalb immer erst eine Nachricht an den Owner absetzen. Aber das hat mit dem Thema hier nichts mehr zu tun. ;)

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23077
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von radioscout » So 29. Apr 2018, 13:35

Die hier diskutierten Probleme würde es nicht geben, wenn sich jeder um die Wartung seines Caches kümmern, die Dosen beschriften, ein anständiges Listing incl. Hint erstellen und zusätzlich vor Ort auf Besonderheiten wie schwierig versteckte Logbücher hinweisen würde.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Benutzeravatar
schatzi-s
Geomaster
Beiträge: 383
Registriert: Fr 15. Apr 2011, 11:23
Wohnort: Bremen

Re: Wann darf geloggt werden

Beitrag von schatzi-s » So 29. Apr 2018, 20:40

Kleines Beispiel aus der Praxis, heute erlebt:
22.4. DNF
27.4. Wartung: "es ist alles am Platz"
dann kein Online Log mehr
29.4. Ich finde den Cache nicht. Der Owner ist gerade in der Naehe, er weiss natuerlich wo er suchen muss und findet die Dose. Aber sie ist extrem tief in einer waagerechten Roehre, mit Handylampe nicht wirklich zu erkennen und selbst mit dem auf Grund des Citos mitgefuehrten Muellgreifers und einem langen Arm nicht zu erreichen.
Owner erteilt freiwillig Logfreigabe *schuettel*. Ich lehne sie "dankend" ab und halte anschliessend die Augen nach einem langen und stabilen Ast offen. Gluecklicherweise finde ich einen und kann damit die Dose befreien.

Leider habe ich nicht auf die Vorlogger geachtet und kann daher nicht sagen, wer die Dose so tief versenkt hat (oder waren es Ratten?!)
Aber auf alle Faelle wurde so aus einem langweiligen Brueckentradi eine erwaehnenswerte Aktion mit Zufriedenheit und einem _verdienten_ Found-Log.

Antworten