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Klapprad Erfahrungen

Was nehm ich zur Geocache-Suche mit und was zieh ich an?

Moderator: Team Eifelyeti

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ella.marie
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Klapprad Erfahrungen

Beitrag von ella.marie » So 1. Sep 2019, 13:46

Ich liebäugle mit einem Faltrad am ehesten sogar ein E-Klapprad, habe schon von E-Mountainbike klappbar von ANCHEER gelesen, aber so recht trau ich mir die Selbstmontage des Chinamodells nicht zu. Welche Alternativen kennt ihr?

Wer hat mit welcher Marke gute Erfahrungen gemacht
meine Optionen/wünsche
+ es sollte leicht zusammenfaltbar und dennoch stabil beim Fahren sein (also nicht unterwegs allein zusammenklappen)
+ soll daher schnell in Kofferraum passen
+ leicht sein, da es im Keller wohnen wird und die Treppe dahin steil
+ es sollte gut ausgebaute Waldwege also nicht nur glatten Asphalt sondern auch mal geschotterte Wege schaffen - klar dass es kein Mountainbike ersetzen kann
+ straßenverkehrstauglich STVO sein

Welchen klappbaren Drahtesel vorzugsweise E-Bike könnt ihr auf GC Touren empfehlen und welcher fiel outdoor durch euren Test?

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Doktor
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E-Klapprad

Beitrag von Doktor » So 1. Sep 2019, 14:09

Was ist Dein Budget?
Im Camper YouTube Kanal von "Leni und Toni" wurde mal ein E-Klapprad vorgestellt welches ich sehr gut fand, mir selbst aber noch nicht gekauft habe und den Namen grad nicht weiß. Schau einfach mal nach.
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lue
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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von lue » So 1. Sep 2019, 14:20

Ich habe mein NCM Paris ständig im Kofferraum meines Cachemobil dabei.
Mit diesem Klapp-Pedelec habe ich beim Cachen in Wald und Flur beste Erfahrungen gemacht.

ella.marie
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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von ella.marie » So 1. Sep 2019, 14:52

Das NCM Paris/London hab ich auch schon im Visier wäre auch mein Budget bis 1200 Euro
Ich weiß ein gutes E-bike ist unter 1000 €uro nicht sinnvoll - aber es ist wie es ist ein Zwischending fürs Hobby
zumal man Städte damit auch netter entdecken kann

Danke für den Leni und Toni Tipp
die testeten den MOBILIST von RSM Bike Preis wohl so um die 2000-2100 Euro
und ich lerne :-) ich suche wohl ein ein Pedelec kein E-Bike ;-), was noch extra versichert werden muss.
eine Überlegung doch mehr zu investieren ist das RSM Bike immerhin

@lue Geht das NCM Paris schnell vom Klappmechanismus und wie weit kommst du so streckenmäßig?
und hast du es per Versand gekauft oder im Laden (ich bin leider nicht die große Monteurin und hab eben beim Ancheer mit dem Montagevideo schon Horror....

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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von lue » So 1. Sep 2019, 17:07

Das Zusammenklappen/Entklappen beinhaltet Lenker, Klappedale, Mittelgelenk und Sitzhöhe.
Die Reichweite ist stark von Leistung des Akku (Preiswerte Pedelec haben oft kleinere Akkukapazitäten), Geländeverhältnisse, gewählte Unterstützungsstufe und eigene Tretleistung, sowie eigenes Gewicht abhängig.
Eine Tagesrunde, wie z.B. Die Glückaufmatrix oder Lausitzmatrix sind kein Problem.
Ich habe online gekauft und brauchte nur die Schraubverbindungen prüfen, da das Rad fertig montiert geliefert wurde.

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zahnstochercharlie
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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von zahnstochercharlie » Mo 2. Sep 2019, 15:12

Also ich habe, auf Empfehlung eines Cacherkollegen, bei diesem Teil zugeschlagen:
https://www.amazon.de/gp/product/B00ENH ... UTF8&psc=1

Dazugekauft hatte ich lediglich die Beleuchtung.
Das ist sicherlich kein Mercedes unter den Klapp-MTB's aber es dient mir seit 2 Jahren beim Cachen, im Alltag und für kleinere Trainingseinheiten auf dem Rad ( hat inzwischen, nur durch die protokollierten Kilometer meiner GPS-Uhr ca. 700 km runter ). Bisher keine Ausfälle.
Die Schaltung ist "stufenlos", d.h. man muss es irgendwann mal im Gefühl haben, flüssig zu schalten...geht aber schnell.
Auf der verlinkten Seite gibts ja unten auch noch Alternativen zu diesem Rad, welche es damals z.T. noch nicht gab. Vielleicht hilft es bei der Marktforschung.
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bremsassistent
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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von bremsassistent » Mi 4. Sep 2019, 10:15

zahnstochercharlie hat geschrieben:Also ich habe, auf Empfehlung eines Cacherkollegen, bei diesem Teil zugeschlagen:
https://www.amazon.de/gp/product/B00ENH ... UTF8&psc=1

Dazugekauft hatte ich lediglich die Beleuchtung.
Das ist sicherlich kein Mercedes unter den Klapp-MTB's aber es dient mir seit 2 Jahren beim Cachen, im Alltag und für kleinere Trainingseinheiten auf dem Rad ( hat inzwischen, nur durch die protokollierten Kilometer meiner GPS-Uhr ca. 700 km runter ). Bisher keine Ausfälle.
Die Schaltung ist "stufenlos", d.h. man muss es irgendwann mal im Gefühl haben, flüssig zu schalten...geht aber schnell.
Auf der verlinkten Seite gibts ja unten auch noch Alternativen zu diesem Rad, welche es damals z.T. noch nicht gab. Vielleicht hilft es bei der Marktforschung.
Mir ist das zu groß. Ich will ein Klapprad so klein haben, dass ich es auf dem Rücken oder einem Boot transportieren kann.


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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von ella.marie » Mi 4. Sep 2019, 10:21

ein Mountain-Klappbike hatte ich auch schon unter der Lupe, dafür fahre ich aber zu wenig schwereres Gelände beim Geocachen
auch bei mir ist die Option, das Teil im ÖPNV mal mitzunehmen und zu meinem 28" Trekkingrad , dass ich gern trete, mit der Version Pedelec auch eine komplett andere Radversion auswählen zu können

Ist jemand mit einem elektrischen Faltrad schon mal durch den Wald gefahren, wie war das Fahrempfinden auf unasphaltiertem Gelände?

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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von Guido-30 » Do 5. Sep 2019, 09:09

Nanu, wo ist mein Beitrag von neulich geblieben?

Ich habe vor Jahren ein vorhandenes 20"-Faltrad selber auf E-Betrieb umgebaut und bin seitdem fast wöchentlich auch abseits von befestigten Wegen unterwegs. Kürzlich hab ich die vorhandene Technik in ein neues Rad umgebaut, da ich dem Rahmen nicht mehr so getraut habe. Dafür sind die Dinger einfach nicht gebaut und das alte Rad hat in über 10 Jahren schon einiges mitgemacht.
Gerade bei "günstigen" Rädern sollte man daher schon ein geübter Schrauber sein. Und alleine ein Motor mit den nötigen Steuerungsteilen sowie ein ausreichend dimensionierter Akku kosten in Deutschland mindestens 800 Euro, eher deutlich mehr. Daher sind Kompletträder selbst für 1000-1200 Euro eher als günstig anzusehen.

Auch wenn bei mir jegliche Federung fehlt, gerade auf engen Waldwegen macht das Ding irre Spaß, da es durch den kurzen Radstand ziemlich agil ist (locker unter 2m Wendekreis). Und in vielen Querrinnen, in die man mit einem normalen Rad förmlich hineinfällt, rolle ich einfach durch.

Optimal vor allem bergauf wäre ein Tretlagermotor. Wobei ich nicht weiß, ob es die überhaupt bei solchen Rädern gibt.
Mein Rad hat einen Frontmotor. Da muss man schon aufpassen, denn in engen Kurven merkt man schon, dass der Motor das Rad geradeaus zieht. Auch dreht auf Schotter schon mal das Vorderrad durch. Vorteil ist natürlich der Allradantreib. Was nützt mir hinten zusätzliche Antriebskraft zu meiner eigenen Tretkraft, wenn das Hinterrad auf Sand oder Matsch eh schon durchdreht? Und die Materialbelastung dürfte da bergauf auch nicht ohne sein.
Mehrere Tausend KM alleine im gesamten Harz (incl. mehrfach Brocken) machen das Ding fast unbezahlbar.

Vergleiche aber bei mehreren Rädern die Höhe des Tretlagers (beim Händler anfragen). Bei meinem neuen Rad sitzt das nämlich mehrere cm. tiefer als beim alten Rad. Mit dem Erfolg, dass man nicht nur in engen Kurven, sondern auf Wurzeln, Schotter oder ausgewaschenen Waldwegen gerne mal mit der Pedale aufsetzt.

Und beachte, für welches Gewicht insgesamt das Rad zugelassen ist. Stell Dich mal so, wie Du beim cachen unterwegs bist, auf die Waage. Ein E-Rad dürfte dazu noch eher über 20kg wiegen. Wenn dann noch eine Werkzeugtasche und eine Wasserflasche dazu kommt, liegt man leicht über 100kg, was bei vielen Falträdern als Höchstgewicht angegeben wird.

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Re: Klapprad Erfahrungen

Beitrag von Zappo » Do 5. Sep 2019, 17:48

bremsassistent hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 10:15
Mir ist das zu groß. Ich will ein Klapprad so klein haben, dass ich es auf dem Rücken oder einem Boot transportieren kann.
Ob das mit "E" geht, bin ich ziemlich unsicher. Da kommt ja auch noch Akkugewicht dazu. Aber wo paddelt man denn hin, wo man am Ende ein FAHRRAD braucht? Und ist nicht die "natürliche" Reihenfolge: Wohin radeln, dann laufen?

Alternativ gibts natürlich auch "laufen" - in der Stadt zugegebenermaßen manchmal öde, im Wald die einzige adäquate Fortbewegungsart mit Stil. M. E. hat da, wo man ein Mountainbike BRAUCHT, ein Fahrrad "eh" nichts zu suchen. Überhaupt nichts. So wenig wie Pfeifen in der Kirche oder Telefonieren im Lesesaal.

Es hilft natürlich dem TE keinen Schritt weiter - aber ich bin nach der Klappradphase doch deutlich umgeschwenkt auf AUTOS, wo ich das normale Fahrrad einfach reinstellen kann - z. Zt. T3 und Berlingo 2. Wohnte ich in der Stadt und nutzte den ÖPNV, hätte ich als Ergänzung ein Strida. Gibts aber nicht als "E".

gruß Zappo
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"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

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