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WTF? Caches in Quarantäne?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

baer
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von baer » Mi 18. Mär 2020, 12:24

Zappo hat geschrieben:
Mi 18. Mär 2020, 10:18
baer hat geschrieben:
Mi 18. Mär 2020, 06:57
Aber halt nur, wenn sich alle oder zumindest sehr viele daran halten. Und das beobachte ich eben NICHT. Eher im Gegenteil.

Und nein, ich habe nicht den Eindruck, dass das eine Täuschung ist, weil einem ja das gedankenlose Verhalten ins Auge fällt, während man die Leute, die zuhause bleibt, nicht sieht.
Also ich habe da den Eindruck, daß sinnvolles Verhalten mittlerweile flächendeckend angekommen ist. Bei uns sind Spielplätze leer, die Mütterversammlungen haben sich aufgelöst und fast die einzigen, die man zu zweit sieht, sind die Bullen :)
Als ich gestern mal kurz (natürlich alleine) draußen war, hatte ich nicht den Eindruck, da war's grade so richtig sonnig und die Leute saßen in Gruppen nahe nebeneinander auf den Bänken, die Köpfe beim Reden einander zugewandt. Auch und gerade ältere Leute.

Aber immerhin, das Eiscafe, an dem ich auf dem Nachhauseweg vorbei gekommen bin, war trotz Sonnenschein praktisch leer...

Naja, wenn schon Vernunft nichts bewirkt, dann mittlerweile vielleicht Panik?

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baer
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von baer » Mi 18. Mär 2020, 12:25

jennergruhle hat geschrieben:
Mi 18. Mär 2020, 08:36
baer hat geschrieben:
Mi 18. Mär 2020, 06:52
Belgien hat jetzt auch eine Ausgangssperre verhängt!
Aber, anders als in Italien, Spanien, Frankreich und Österreich:
Bewegung im Freien wird weiterhin erlaubt und sogar gefördert. Aber dies wird nicht in Gruppen, sondern nur in Anwesenheit einer weiteren Person (ein Familienmitglied, das unter demselben Dach lebt, oder ein Freund bzw. Bekannter) erlaubt sein.
Das ist ja auch sinnvoll - so muss man weniger "Aufbegehren" gegen die Ausgangssperre fürchten - und damit, dass die Effektivität leidet. Einschneidende Maßnahmen lassen sich der Bevölkerung besser vermitteln, wenn klar ist, was warum gemacht werden muss (und welche Ausnahmen warum noch möglich sind).
Aber warum hat das dann NUR Belgien so gemacht?

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jennergruhle
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von jennergruhle » Mi 18. Mär 2020, 12:43

Wahrscheinlich weil man dort vor den Aktionen etwas länger nachgedacht hat. Oder insgesamt schlauer ist...

Ich wünschte die Politiker würden manchmal ein bisschen mehr über den Tellerrand schauen und sich an anderen Ländern orientieren. Also nicht nachplappern, sondern sehen was geht und was jetzt sinnvoller ist und was weniger.
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von DNF_BLN » Mi 18. Mär 2020, 13:09

Die Belgier haben ja auch gesehen wie es bei den Nachbarn läuft und wahrscheinlich das Praktikabelste umgesetzt.
Ich möchte nicht wissen was losgewesen wäre wenn Deutschland seine Grenzen vor drei Wochen schon zugemacht hätte. Die Italiener (Ein Teil nicht alle) meckern doch schon weil Patient Null angeblich aus Deutschland gekommen ist. Jetzt hat Deutschland die Grenzen zugemacht, nach einigen anderen Ländern, da heißt es Deutschland macht das ohne Absprache mit den anderen EU Partnern. Ja man sucht immer einen Sündenbock für das eigene Versagen. Italien hat ein Gesundheitssystem das nicht wie das deutsche, niederländische, dänische oder anderer aufgestellt ist. Dazu kommt die älteste Durchschnittsbevölkerung in der EU.

Gut Cache DNF _BLN
Außerdem wollte man im Norden doch ganz gerne die Touristen in den Skigebieten haben. Der Rubel muss Rollen.
Schreibst du noch, oder photologgst du auch schon!

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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von Gottimspiegel » Mi 18. Mär 2020, 20:45

Saftey first.....drüber diskutieren sinnlos. Wenn der owner das tut, ist das seine entscheidung. Warum und weshalb? Interessiert mich genauso, wenn in China ein sack reis umfällt. Es kommen wieder bessere Zeiten

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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von Zappo » Do 19. Mär 2020, 10:46

baer hat geschrieben:
Mi 18. Mär 2020, 12:25
Aber warum hat das dann NUR Belgien so gemacht?
Mir drängt sich der Eindruck auf, daß unterschiedliche Länder unterschiedliche Qualitäten bzgl. Bevölkerung und Regierung haben :)

Im Ernst - wenn es den Erfordernissen entsprechen soll, geht es tatsächlich ja um ein "Begegnungsverbot" - nicht um die Frage, wo man sich allein irgendwo aufhält.

Dazu muß man halt erkennen, WAS das Problem darstellt - und DAZU passende Maßnahmen und Regeln erfinden. Das fällt aber offensichtlich bei uns sowohl den Leuten wie -fürchte ich - der Regierung eher schwer.

Beim ersten bin ich mir sicher.

Also wenn bei einer Atemwegserkrankung (die sich ja m. Ws. am anderen Ende des Körpers abspielt :) ) ausgerechnet das Klopapier (was ja jetzt definitiv weder an Transportproblemen aus Übersee krankt noch eine arbeitskraftintensive Herstellung beinhaltet) * kann man an der Schwarmintelligenz durchaus zweifeln. Oder eben eher nicht.
Und wenns kein Mehl mehr gibt und sich das in Kellern von Leuten stapelt, die wahrscheinlich noch nie im Leben ein Brot gebacken haben, triffts das genauso.

Gruß Zappo

* und man deshalb auf ne geringe Chance hin TÄGLICH vergeblich in den Supermarkt rennt....
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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von pipatah » Fr 20. Mär 2020, 20:08

In Bayern haben wir ab Mitternacht eine Ausgangsbeschränkung (https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/ ... enkung.pdf)
Ein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen, ist danach auch "Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung".
Geocaching allein oder mit der im gleichen Haushalt lebenden Familie dürfte also weiter möglich sein.

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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von El_Rolfo » Fr 20. Mär 2020, 21:20

... und das sollte man auch in anderen Bundesländern so machen und nicht erst darauf warten, dass einem dies von den Behörden vorgegeben wird.

Gruss Rolf

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Re: WTF? Caches in Quarantäne?

Beitrag von baer2006 » Fr 20. Mär 2020, 22:37

pipatah hat geschrieben:
Fr 20. Mär 2020, 20:08
Geocaching allein oder mit der im gleichen Haushalt lebenden Familie dürfte also weiter möglich sein.
Ich cache seit 12 Jahren überwiegend alleine oder mit meinem Sohn. Und anderen Menschen will ich dabei eh möglichst aus dem Weg gehen ;) . Also muss ich in der Beziehung gar nicht so viel anders machen als bisher. Außer eben, wenn man doch mal Muggels begegnet. Aber ein paar Schritte zur Seite, und auch mehr als 2m Abstand sollten kein Problem sein. Aber das halte ich eh schon die ganze Woche so.

Das Problem sind die Leute, die anscheinend den Schuss noch nicht gehört haben, und glauben, sie ganze Sache betrifft sie nicht wirklich :( .

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