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Peilung zu einem Reflektor, nur leider über 5 Km?

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

ums_team hat geschrieben:Was mich interessieren würde, ist: wird die örtliche Missweisung im GPS-Signal mitübertragen? Wer weiß darüber was? Möglich wäre es.
Ist die Missweisung denn im Voraus berechenbar? Ich meine weiß man heute schon, wo in zwei Jahren der magnetische Nordpol sein wird? Dann wärs ja kein Problem, eine Tabelle rein und gut is.
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ums_team
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Beitrag von ums_team »

Also zwischen "+-10°, ändert sich ständig..." und 1° 16' mit einer jährlichen Änderung von 20' seh ich schon einen Unterschied. Aber wie gesagt: OT.
UMS_Team

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...man loggt sich!
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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

ums_team hat geschrieben: 1° 16' mit einer jährlichen Änderung von 20'
Also doch vorausberechenbar?
ums_team hat geschrieben:Aber wie gesagt: OT.
Man (bzw. der Nightcachingadmin) kann es ja abtrennen in einen eigenen Fred.

Edit: BB-Kot äääh Code natürlich
Zuletzt geändert von Schnüffelstück am So 5. Dez 2004, 23:59, insgesamt 1-mal geändert.
Schnüffelstück

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Gast

Beitrag von Gast »

Moin ums_team,

da hast Du Dir ja keinen großen Gefallen getan mit Deinen flapsigen und dämlichen Kommentaren.

Natürlich ändert sich die Mißweisung ständig oder glaubst Du nur 1x im Jahr in der Nacht vom 31.12. auf den 1.1.? Und es gibt Gegenden, in denen die Mißweisung nicht voraussehbar ist und unter Umständen erheblich mehr als Deine behaupteten 1° nochwas sind. Wie segelst Du eigentlich, Du Landratte? Nur mit Glück und auf GPS vertrauen??

@Schnüffelstück
Ausser in den Gebieten, wo sie nicht berechenbar ist kann man sie natürlich vorausberechnen. Du findest in der Seekarte an der Position dazu eine Angabe, z.B. 6° in 2000, jährliche Änderung +0,5 Grad.
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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

Chris HB hat geschrieben:Ausser in den Gebieten, wo sie nicht berechenbar ist kann man sie natürlich vorausberechnen. Du findest in der Seekarte an der Position dazu eine Angabe, z.B. 6° in 2000, jährliche Änderung +0,5 Grad.
Das is jetzt aber interessant: Es gibt Bereiche der Welt, in denen ist die Missweisung berechenbar und woanders nicht? Wo ist es denn nicht berechenbar? Meines dürftigen Wissens nach ist die Missweisung der Unterschied zwischen magnetischem und geographischem Nordpol. Klaro ist an verschiedenen Orten der Welt die Missweisung verschieden, wenn ich beispielsweise am grografischen Nordpol sitze ist der magnetische Pol recht nah dran und deshalb ist der Winkel recht groß, wenn ich genau zwischem magnetischem und geografischen Pol sitze müsste er 180° sein, oder? Also: soweit ich weiß gibt es einen Ort, an dem der magnetische Pol momentan gerade ist. Aus einer Tabelle wo der magnetische Nordpol gerade ist bzw. sein sollte und meiner aktuellen Position kann ich dann sehr wohl die Missweisung rausrechnen.
Schnüffelstück

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Gast

Beitrag von Gast »

Eben das kommt dabei heraus, wenn man den Le(e)hren von ums_team folgt.

'Missweisung:
Der Winkel zwischen dem geographischen und dem magnetischen Meridian an einem Ort wird als Missweisung bezeichnet. Sie ändert sich von Ort zu Ort und Jahr zu Jahr. Eine Seekarte kann durchaus ein Gebiet mit verschiedenen Missweisungen zeigen. Gebiete unsicherer Missweisung werden besonders in der Karte vermerkt.' Aus Seemannschaft.
Ich habe gerade keine Seekarte zur Hand, es gibt in der Ostsse aber einige Gebiete mit solch unsicherer Missweisung. Da geht dann nichts mit dem Kompass, weil das Ding undefinierbar (unsicher) irgendwohin zeigen kann.

Die M. hat ja nicht nur etwas mit den unterschiedlichen Polen an sich zu tun, sondern auch mit den besonderen geologischen Eigenschaften des jeweiligen Gebietes. Darum gibt es auch in einer Seekarte verschiedene M.
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Starglider
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Beitrag von Starglider »

Schnüffelstück hat geschrieben:Aus einer Tabelle wo der magnetische Nordpol gerade ist bzw. sein sollte und meiner aktuellen Position kann ich dann sehr wohl die Missweisung rausrechnen.
Nur wenn das magnetische Feld der Erde regelmäßig wäre, was es aber nicht ist, weil:
- die Erdkugel ist keine Kugel
- lokale magnetische Ablagerungen beeinflussen das Feld
- das Feld wird (wahrscheinlich) durch Konvektionsströme im
Magma erzeugt, die ebenfalls nicht regelmäßig sind.
Die Erde ist also kein Permanentmagnet sondern eher ein großer,
knollenförmiger Dynamo mit flüssigen Innereien.

Das Erdmagnetfeld wechselt übrigens alle 500.000 Jahre die Polarität, d.h.
aus dem magnetisch Nordpol wird der Südpol und umgekehrt.
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot »

ich dachte hier gehts um wahnwitzige überbrückungen von überlangen strecken, die nur bei peruanischem-hochland-wetter möglich sind.
Gast

Beitrag von Gast »

Sir Cachelot hat geschrieben:ich dachte hier gehts um wahnwitzige überbrückungen von überlangen strecken, die nur bei peruanischem-hochland-wetter möglich sind.
Ja, schon, aber wir helfen doch wo wir können :lol:.
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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück »

Sir Cachelot hat geschrieben:ich dachte hier gehts um wahnwitzige überbrückungen von überlangen strecken, die nur bei peruanischem-hochland-wetter möglich sind.
Für das Projekt 5km-Reflektor sehe ich ja leider schwarz, aber das Gelände bietet sich schon an...

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Schnüffelstück

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