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Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Cache oder nicht Cache, das ist hier die Frage!

Moderator: nightjar

wutzebear
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von wutzebear » Di 25. Nov 2008, 12:00

Jever hat geschrieben:Ich finde die Flut an neuen Caches muß etwas gebremst werden.
Keine Angst, wird schon. Erst letzte Woche schrieb mich jemand an, um zu fragen, was das wohl solle, wenn er eine Reviewer Note bekomme, er solle (sinngemäß) nicht nur das Feld anklicken, er habe die Guidelines gelesen, sondern solle dies auch vorher wirklich machen. Ironie des Schicksals: gerade bei dem Owner bin ich mir absolut sicher, dass er das vorher gemacht hat; erst die deutsche Fassung und dann soweit mit seinen Englischkenntnissen möglich, auch das Original.

Hier ging's um eine neue KO-Interpretation der Guidelines, die auch mir bisher unbekannt war. Der Owner hat daraufhin seinen Cache archiviert und beschlossen, keine neuen Caches mehr auszulegen.

Fazit: keine Angst, die Kurve wird auch wieder abflauen!
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

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Christian und die Wutze
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Christian und die Wutze » Di 25. Nov 2008, 12:31

wutzebear hat geschrieben:Fazit: keine Angst, die Kurve wird auch wieder abflauen!
Sie haben ihr Ziel erreicht!?
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von JMF » Di 25. Nov 2008, 13:11

Christian und die Wutze hat geschrieben:
JMF hat geschrieben:Ich spreche bei NRW nicht ohne Grund von Nordrhein-Vandalen.
Ich habe festgestellt, daß viele Owner dort
...
- sehr schnell sehr unfreundlich und beleidigend sind
- sehr schnell sehr ungeduldig sind
- sich benehmen wie Kids im Kindergarten "Äh, das is ungerecht. Warum darf der und ich nicht? Bäh, blöder Reviewer. Ihr könnt mich mal. Mach deinen Scheiß doch alleine".....
- immer meinen, sie müssen wegen jeder Sache diskutieren
...
Abgesehen von der generellen Beleidigung aller NRWler:
Beleidigung? Ich kann mich dran erinnern, daß vor Monaten das "Nordrhein-Vandalen" für einiges Lächeln gesorgt hat. Hast nicht auch du etwas (nicht negatives) dazu geschrieben?
Wie geschrieben: ICH habe festgestellt daß VIELE Owner.
Nicht: ALLE dort.....
Meine Erfahrung, da ich eben fast ausschließlich für NRW zuständig bin.
Aber wenns dich beruhigt: es gibt auch Regionen in Hessen, Niedersachen und Sachen, in denen gehäuft Fehler in en Listings auftauchen und die Cacher o.g. Doing an den Tag legen.

Eventuell sollte NRW jemand übernehmen, der mit der Mentalität der Westfalen besser klar kommt und nicht so schnell Klartext als Beleidigung interpretiert?
Die Wörter "Scheiß Reviewer" und "Arschloch" sind also Bestandteil der Westfalen-Mentalität? Oh, okay.... ;-)

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von der Oberst » Di 25. Nov 2008, 13:21

Was ist den eigentlich das Problem mit den Guidlines?

Wenn man sich ein Spiel im Laden kauft, beschwert man sich doch auch nicht bei der Spielefirma, dass es Regeln hat!

Das Problem ist doch einfach, dass ein Reviewer bei der Masse an neuen Caches garnicht die Zeit hat, jedem einzelnem "Problemfall" zu erklären wieso ausgerechnet sein Cache nicht den Guidlines erntspricht.

Vielleicht sollten wir die ganzen Richtlinien weglassen?
Dann bräuchte man keine Reviewer mehr und wir könnten irgenwann über ne Brücke aus Petlingen über den Rhein/Elbe/Donau laufen, da keiner mehr irgendwelche Regeln befolgen muß.

Die Regeln machen Sinn.

Und eine "Ausnahme" solte auch nicht gemacht werden, weil dann kurz drauf 20 Andere dann auch auf diese Ausnahme sich berufen und dann wären wir wieder an dem Punkt Regeln abschaffen angelangt.

Vielleicht sollte man sich mal überlegen, mehr Reviewer "einzustellen" damit der einzelne entlastet wird und vielleicht mal etwas mehr Zeit hat für eine persönliche Antwort um eventuelle Probleme zu klären.
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von ElliPirelli » Di 25. Nov 2008, 13:35

der Oberst hat geschrieben:Die Regeln machen Sinn.
Signatur vom Oberst hat geschrieben:Bild
Widersprichst Du Dir da jetzt nicht ein wenig? :???:


Regeln machen in der Tat Sinn, schade nur, wenn sich unabsichtlich oder absichtlich so viele nicht dran halten und dann auch noch ausfallend werden.... :roll:
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von der Oberst » Di 25. Nov 2008, 13:51

ElliPirelli hat geschrieben:
der Oberst hat geschrieben:Die Regeln machen Sinn.
Signatur vom Oberst hat geschrieben:Bild
Widersprichst Du Dir da jetzt nicht ein wenig? :???:
Tschuldigung, hatte es vorher ironisch gemeint. Vergessen zu erwähnen!
Stammt aus einer andern Diskussion. Werde mir mal einen neuen Spruch überlegen! :-)
Regeln machen in der Tat Sinn, schade nur, wenn sich unabsichtlich oder absichtlich so viele nicht dran halten und dann auch noch ausfallend werden.... :roll:
Rischtisch!

Wieso kann man den nicht akzeptieren, dass jemand anderes da schon einen Cache gelegt hat? Muß man dan den Reviewer besch..ßen, damit der Supertolle Petling doch ausgelegt wird?

Ausfällig werden ist die Krönung des ganzen! Schlechte Kinderstube würde ich mal behaupten.
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D0KE
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von D0KE » Di 25. Nov 2008, 14:20

Groundspeak bietet nicht DAS Geocaching an, und niemand bei Groundspeak hat das Hobby erfunden oder jemals eine supertolle Neuerung beigetragen (ausser eine Domain zu registrieren, eine simple Datenbank ans Netz zu hängen und zu versuchen einige der frühen Cachergrössen zu verklagen, aber das ist eine ganz andere Story und hat hier eigentlich nur Anekdotenwert). Groundspeak und seine Reviewer bieten eine Dienstleistung für das Hobby an. Das ist gut und ich nutze diese Dienstleistung auch. Nur bedingt das die ganz ganz wichtige Selbsterkenntnis und Selbstbeschränkung dass GS nur die Regeln für seine Datenbanken machen kann und nicht für das Spiel an sich. Bei einem Computerspielehersteller ist das anders: Der hat sich das ganze Spiel ausgedacht, dessen Angestellte (und nicht die Spieler selbst) entwickeln den ganzen Content und alles was dazugehört. Und auch Blizzard Entertainment macht nur die Regeln für seine WoW Server und nicht für alle Online-RPGs. Wichtiger Unterschied, und die kapieren das auch. (Übrigens, noch eine Nebenbemerkung: Gegen das was in einschlägigen MMORPG Foren abläuft ist selbst das extremste Reviewerbashing aller Zeiten ein Kirchenchor. Ich finde beides absolut nicht gut, aber ich habe auch noch nie gesehen dass jemand vom Sony-Ingame-Support geschrieben hätte "warum mich Everquest nurnoch ankotzt: 1.privates 2.die Spieler" -> vermutlich weil der die Tür gesehen hätte bevor er den Browser zumacht. Ich finde freie Meinungsäusserung sehr gut, aber ein Mindestmass an professionellem Verhalten ist auch nicht unwichtig).
Und das alles ist jetzt nochmal völlig unabhängig davon ob die Regeln an sich sinnvoll sind oder nicht. Zeig mir mal bitte die Brücke aus OC, NC oder TC Petlingen. Frankreich hat fast so viele cistes wie Deutschland gc-caches, ganz ohne Abstandsregel. Zeig mir die Seinebrücke aus schrottigen cistes, zeig mir die tausenden von Räumkommandos gesprengten cistes, die Millionen zertrampelter Bäumchen, die entgleisten TGVs, das Chaos und die totale Verwüstung in Gallien! Zeig es mir oder überdenk Deine Meinung vielleicht nochmal.
Bis auf Widerlegung durch objektive Fakten (!) behaupte ich, die kompletten Gs-Guidelines und die Reviewer sind für das Hobby eher hinderlich als förderlich. Die Probleme sind alle durch gesunden Menschenverstand vermeidbar. Und wer den nicht hat oder nutzen will, der findet auch jetzt genauso problemlos Wege, mithin gibt es keine Schutzfunktion.
Ein Unternehmen sollte eigentlich froh sein, wenn sich seine Kunden über Probleme mit dem Produkt beschweren statt einfach mit den Füssen abzustimmen. Und nicht mal Kritik der User an den Guidelines ist hier Stein des Anstosses. Der Thread ging nicht los mit Dreimalnichtkapiert: Warum mich die Guidelines ankotzen, sondern mit Reviewer: Warum mich das Reviewen ankotzt.
Viele Grüsse,
Dominik

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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Christian und die Wutze » Di 25. Nov 2008, 14:26

JMF hat geschrieben:Beleidigung? Ich kann mich dran erinnern, daß vor Monaten das "Nordrhein-Vandalen" für einiges Lächeln gesorgt hat.
Dann war das beim ersten Mal eventuell noch lustig.
JMF hat geschrieben:Hast nicht auch du etwas (nicht negatives) dazu geschrieben?
Ich denke nicht. Ich habe gerade sogar extra die Suchfunktion bemüht und finde keinen Beitrag von mir, der das Wort Vandalen beinhaltet. An dem Thread http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=61&t=24403 habe ich mich nicht einmal beteiligt.
Es geht mir aber auch nicht so sehr darum, ob ich mich beleidigt fühle (das schaffst du nicht so leicht), sondern um die Einstellung den Personen gegenüber, die dadurch transportiert wird. Ich sage ja auch nicht Goudas zu den Niederländern oder Kanaken zu den Türken.
JMF hat geschrieben:Die Wörter "Scheiß Reviewer" und "Arschloch" sind also Bestandteil der Westfalen-Mentalität? Oh, okay.... ;-)
Bestimmt nicht bei allen. Verallgemeinerung ist hier nicht hilfreich. Wenn du mehr Respekt einforderst, dann gehe auch mit gutem Beispiel voran.
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von huzzel » Di 25. Nov 2008, 14:38

Dominik1507 hat geschrieben:Die Probleme sind alle durch gesunden Menschenverstand vermeidbar.
Hier sehe ich leider bei einigen Zeitgenossen ein Problem. Bei diesen Zeitgenossen ist aber eh alles für die Katz :/
Dominik1507 hat geschrieben:der findet auch jetzt genauso problemlos Wege, mithin gibt es keine Schutzfunktion.
Das ist richtig. Man bekommt immer einen Cache direkt neben einer Bahnlinie freigeschalten!!! Zwar nicht als Tradi, aber wenn man will liegt die Dose dann da, wo sie nicht hin soll.
Und solange dann keiner ein SBA loggt, bekommt das auch nie ein Reviewer mit.
Selbes gilt für die 161-Meter-Regel oder sonst was.
Wenn man das System kennt, kann man es umgehen!
Das ist vllt auch ein Grund, warum erfahrene Cacher nicht so negativ auffallen ;) .

Persönlich habe ich keine Probleme mit den Reviewern. Dass es die Reviewer gibt stört mich auch nicht. Auch habe ich keine Probleme mit den GS-Regeln. Ich persönlich würde es sehr stark begrüßen, wenn die GC-Seite schon beim Erstellen die gröbsten Schnitzer abfangen würde (wurde ja nun auch schon oft genug hier geschrieben). Würde auf allen Seiten viel Zeit, Frust und Nerven schonen. Und die Reviewer hätten auch wieder die Zeit, auf Fehler genauer einzugehen, was auch viel Zeit, Frust und Nerven schonen würde, auch wieder auf allen Seiten.
Also, auch ich bin der Meinung, GC sollte dringend was tun!

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Carsten
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Re: Warum mich das Reviewen zur Zeit ankotzt

Beitrag von Carsten » Di 25. Nov 2008, 15:30

Dominik1507 hat geschrieben:Frankreich hat fast so viele cistes wie Deutschland gc-caches
Ca. 44000 Cistes in Frankreich sind fast genauso viel wie annähernd 75000 Caches in Deutschland? Mal davon abgesehen, dass Frankreich grob überschlagen 50% mehr Fläche hat? Keine weiteren Fragen.

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