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NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroffen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

ch3ka
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von ch3ka » Mi 24. Sep 2014, 23:34

oehm... also weil ihr euch habt erwischen lassen, sollen 95% aller Dosen weg?

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Eheufaucan
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Eheufaucan » Mi 24. Sep 2014, 23:40

:irre:
Ich hab keine Lust dir die Zusammenhänge zu erklären. Das musst du schon selber machen. Tipp: einfach mal die letzten Beiträge lesen.

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Zweiauge
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Zweiauge » Mi 24. Sep 2014, 23:44

Nein, es sollte nur nicht verpönt sein, NA zu loggen, wenn es *wirklich" <Probleme gibt.
Es kann nicht sein, dass dutzenden Cachern ein offensichtlicher Missstand auffällt (und damit meine ich nicht den Edding am Verkehrsschild) und keiner was sagt, aus "Korpsgeist" oder um nicht als "Petze" dazustehen.

Wenn der Grundbesitzer mit deiner Anwesenheit ein Problem hat und dir das mitteilt, dann hab gefälligst soviel Mumm, dass dem Owner mitzuteilen, anstatt einfach nichts zu tun.

Sonst brauchen wir uns nicht wundern, wenn immer mehr Gemeinden Cacheverbote erlassen. Und ich kanns ihnen dann auch nicht verdenken.

ch3ka
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von ch3ka » Do 25. Sep 2014, 00:06

Wenn der Grundbesitzer mit deiner Anwesenheit ein Problem hat und dir das mitteilt, dann hab gefälligst soviel Mumm, dass dem Owner mitzuteilen, anstatt einfach nichts zu tun.
Natuerlich. Kam auch (bisher genau einmal) vor. Nur ein SBA wuerde mir da nie einfallen, schon gar nicht "hintenrum" anonym.

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Zweiauge
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Zweiauge » Do 25. Sep 2014, 00:29

Warum nicht? Wie du das machst ist doch irrelevant. Und bei so einem Typen wie dem Owner aus der Geschichte würd ich das eventuell auch so machen. War bisher aber noch nicht notwendig.

Diese vorauseilende Höflichkeit hilft niemanden weiter. Und gerade in so einem Fall wie Eheufaucan sollte *schnell* was passieren. Da würd ich wahrscheinlich offen ein SBA loggen und gleichzeitig an den Owner schreiben.

ch3ka
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von ch3ka » Do 25. Sep 2014, 04:40

Und gerade in so einem Fall wie Eheufaucan sollte *schnell* was passieren
Weil sich jemand erwischen hat lassen, ist der Cache schuld?! Sehe ich absolut gar nicht so.
Mir ist das bisher genau einmal passiert, dass jemand fragte "was wir hier verloren haetten". Die einzig richtige Antwort ist in diesem Fall: "Das geht Sie gar nichts an, was haben SIE denn hier verloren?". 2 Minuten spaeter hatte der nette Waidmann auch eingesehen, dass er rein gar nichts gegen unsere Anwersenheit tun kann - ist ja schliesslich ein freies Land. Von irgendwelchen Dosen hatten wir ihm natuerlich genau null nix nada erzaehlt. Wer erwischt wird, hat die Situation selbst zu entschaerfen - ohne unser Hobby ins Rampenlicht zu ruecken.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von BenOw » Do 25. Sep 2014, 08:22

ch3ka hat geschrieben:Wer erwischt wird, hat die Situation selbst zu entschaerfen - ohne unser Hobby ins Rampenlicht zu ruecken.
"Hat ... zu ..."? Wer schafft mir das an, was ich da zu tun habe? Du? Ich dachte, ich wäre alt genug, selbst zu entscheiden, was ich tue.

Und selbstverständlich erzähle ich der Polizei, dass ich geocache. Weil die Dose da legal liegt, denn der Owner hat mir, Groundspeak und allen anderen das explizit bestätigt. Deine Meinung, dass 95% der Dosen "illegal" sind, teile ich übrigens nicht. Ich gehe aus Gesprächen auf Events (mit anderen Ownern) und aus diversen Listingbeschreibungen ("...mit dem Besitzer ist vereinbart...") eher von umgekehrten Verhältnissen aus - und die 5% mit verantwortungslosen Ownern sind meist auch rechte Müllcaches, die getrost (nicht nur) auf der Ignore-Liste schimmeln.

Möglicherweise sind es nur 5% der Dosen, die ich mache, nicht 5% aller jemals gelegten Dosen, mag sein, da habe ich vielleicht nicht die richtige Stichprobe. Und das ist gut so. Deine 95% aber sind eine gewagte Unterstellung, die m.M. ganz und gar nicht stimmt.

"Geheim" ist jedenfalls nicht das, was mich am cachen reizt.

Zurück zur "Petze". Meinem kleinen Sohn erkläre ich das folgendermaßen: ein Geheimnis unter Freunden muss man bewahren können. Wenn einem dabei aber irgendwie unwohl ist, darf/soll man es (dem Lehrer/den Eltern) sagen. Man darf auch dem Freund sagen, dass man sich damit unwohl fühlt und ihn bitten, das zu lösen. Bei Fremden ist die Schwelle noch geringer.

Ziemlich genau so handhabe ich das beim Cachen: Dinge, die mir sehr seltsam und sehr eindeutig daneben vorkommen (vergraben, an den Baum geschraubt, wütender Grundbesitzer, ...) werden gegenüber Owner und/oder Reviewer bemängelt, Dinge die konkret eine Gefahr darstellen (Elektroverteiler, ...) mit Nachdruck. So Sachen wie "Erlaubnis des Grundbesitzers" kann ich meist nicht prüfen, insofern verlasse ich mich darauf, dass diese vorliegt - im Zweifelsfall schreibe ich was per Note (möglicherweise gibt es ja einen anderen legalen Weg als den, den man nicht betreten darf, auch schon gehabt), ansonsten wandere ich mit bestem Gewissen von dannen.

Ein "NA" ist in eindeutigen Fällen ein Mittel, den Owner UND den Reviewer gleichzeitig zu informieren, dass sie sich bitte um das Problem kümmern sollen. Zudem werden damit auch andere Cacher darauf aufmerksam gemacht.

Leider wird ein NA oder auch nur sonst die leiseste Kritik von einem gewissen Prozentsatz der Owner als persönlicher Affront aufgefasst, da hatte ich auch schon entsprechende Diskussionen auf ähnlichem Kindergarten-Niveau, auf die ich eigentlich gar keinen Bock habe. Dennoch ist mir die Sache "Geocaching" wichtig genug, um auch weiterhin dafür einzutreten, dass sie eben keine Angriffsfläche für "offizielle" Stellen (Grundbesitzer, Behörden) bietet. Die Verletzung von wenigen einfachen Regeln bringt letztendlich nur mehr komplizierte Regeln hervor...

Dabei verstehe ich sehr gut, wenn in einem entsprechenden Angstklima (wie es im vorliegenden Fall offensichtlich zu bestehen scheint) jemand sich nicht-öffentlich äußert. "Whistleblower" könnte man so etwas auch nennen, jemand internes, der aus Angst vor Repressalien sich nicht-öffentlich an entsprechende Stellen mit der Bitte um Eingriff wendet.

Im diskutierten Fall weiß man übrigens immer noch nicht, ob es ein Cacher war. Eine Sockenpuppe wars vermutlich auch nicht, sondern schlicht jemand, dessen Information über eine signifikante Regelverletzung (Zutrittsverbot, Sachbeschädigung) beim Reviewer gelandet ist.

Was man dagegen weiß und z.T. immer noch nachlesen kann: wie unqualifiziert der Owner darauf reagiert. Das, was die entsprechenden Kommentatoren hier im Thread machen, ist keine (Gegen-)Hetze, sondern schlicht eine Reaktion gegen die widerlichen Aussagen dieses Menschen. Würde er sich dafür entschuldigen, wäre es was anderes, aber man darf bitte schon sagen, dass man das unsozial findet, wenn einer zum Mobbing aufruft.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von BenOw » Do 25. Sep 2014, 08:44

Noch ein Nachtrag zu einem Detail der Owner-Reaktion, nämlich dem gezeigten Willen, andere Caches zu melden, die regelwidrig sind.

Das ist ja per se nichts schlechtes, wie wir festgestellt haben. Aber wie so oft kann man zur moralischen Bewertung auch hier die Absicht miteinbeziehen. Es ist dahingehend ein Unterschied, ob er's aus Rache macht oder aus Sorge um das Spiel. Das Ergebnis ("regelwidriger Cache wird geändert") ist freilich das gleiche...

Ich steche auch hin und wieder spitze Dinge in andere Leute. Das nennt man üblicherweise Körperverletzung. In meinem Fall (bisher jedenfalls) jedoch Heilbehandlung. Entscheidend ist auch hier tatsächlich für die juristische Bewertung die subjektive Absicht (Achtung: don't try it at home - es gehören noch ein paar Dinge dazu, dass man diese Absicht nachweisen kann!). Ganz abgesehen von der moralischen Bewertung durch das soziale Umfeld.

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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Cloggy72 » Do 25. Sep 2014, 08:51

ch3ka hat geschrieben: Mir ist das bisher genau einmal passiert, dass jemand fragte "was wir hier verloren haetten". Die einzig richtige Antwort ist in diesem Fall: "Das geht Sie gar nichts an, was haben SIE denn hier verloren?".
Und schon hast du ein vorbildliches Beispiel abgegeben, wie man Jagdpächter (Waidmann), Förster/Ranger (sind übrigens oft weisungsbefugte Beamte), Waldbesitzer mit seinem Verhalten auf fremden Grund arg verärgern kann.
ch3ka hat geschrieben:2 Minuten spaeter hatte der nette Waidmann auch eingesehen, dass er rein gar nichts gegen unsere Anwersenheit tun kann - ist ja schliesslich ein freies Land.
Wir haben einen Rechtsstaat, welcher mit Gesetzen, Vorschriften und Genehmigungen reguliert wird und nicht mit der Anarchie eines egoistischen, überheblichen Geocachers.
ch3ka hat geschrieben:Von irgendwelchen Dosen hatten wir ihm natuerlich genau null nix nada erzaehlt. Wer erwischt wird, hat die Situation selbst zu entschaerfen - ohne unser Hobby ins Rampenlicht zu ruecken.
Und du bist sicher, dass er nicht mit seinem guten Fernglas, Spektiv oder Nachtsichtgerät (damit sind nicht die lustigen Plastikdinger für 20 Euro beim Discounter gemeint, sondern welche für 5000-10000 Euro von namenhaften Herstellern), oder Zielfernrohr von der Flinte aus sicherer Entfernung und 20-60facher Vergrößerung beobachtet hat, was ihr denn da so im Wald treibt und dann seinen Kollegen von der Begegnung erzählt hat, sowie vorgesetzte Stellen gebeten hat diese Probleme mit Geocachern, renitenten Waldbesuchern und angeblichen Naturbeobachtern zu regulieren?
ch3ka hat geschrieben:
Wenn der Grundbesitzer mit deiner Anwesenheit ein Problem hat und dir das mitteilt, dann hab gefälligst soviel Mumm, dass dem Owner mitzuteilen, anstatt einfach nichts zu tun.
Natuerlich. Kam auch (bisher genau einmal) vor. Nur ein SBA wuerde mir da nie einfallen, schon gar nicht "hintenrum" anonym.
Genau, ich schreibe den Owner, an der lacht mich aus, macht völig uneinsichtig weiter so. Nächster Schritt wäre dann zwingend NA-Log oder Anschreiben des Reviewers. Ich warte jedenfalls nicht, bis eine Behörde nach Monaten auf GC.com das Rätsel o.ä. gelöst hat und dann den verantwortlichen Owner anschreibt und noch viel mehr Geocacher in die Falle laufen.

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Eheufaucan hat geschrieben:(.....)
Wir haben ihnen dann erklärt wie das mit der Freischaltung abläuft, das es eigentlich klare Regeln gibt und der Owner entsprechende Genehmigungen einholen muss sonst dürfte er die Dosen nicht auslegen. Wir können als Cacher nicht bei jeder Dose die wir suchen vorher in der Gemeinde anfragen sondern müssen uns darauf verlassen das alles in Ordnung ist. Am Ende waren wir die Dummen.
In dem Fall hätte ich nach Möglichkeit den Mitarbeitern der Stadt, bzw. dem Förster das Listing ausgehändigt, oder entsprechende Daten genannt, sodass die sich darum kümmern können, das Listing offiziell entfernen zu lassen und den Owner zu ermitteln. Ein DNF-Log mit kurzer Umschreibung des Vorfalls könnte auch nicht schaden, aber reicht schon vollkommen für einen Shitstorm seitens der Bessercacher-"Elite" aus.

Mir fällt mal nebenbei so ein, dass es bereits mehrere Caches gab, wo Geocacher tödlich verunglückt sind. Wie steht es da mit der Verantwortung seitens der Grundbesitzer, Genehmigungsstellen und natürlich der Owner. Hat schon jemand was gehört, wie es dann weiterging in Sachen Haftungsfragen, verantworliche "Veranstalter" (= Owner)?

Freundliche Grüße
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.

Mark
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Re: NA-Welle angedroht, weil selbst von Archivierung betroff

Beitrag von Mark » Do 25. Sep 2014, 09:26

BenOw hat geschrieben: Und selbstverständlich erzähle ich der Polizei, dass ich geocache.
Kommt drauf an. In Lost Places bin meistens einfach ein interessierter Fotograf. Das ist nicht gelogen, der Cache wird nicht gefährdet und es ändert eine etwaige Strafe nicht.

Ansonsten vermeide ich nach Möglichkeit, das Thema "Geocaching" irgendwie zu erwähnen.

Außer natürlich, übereifrige Mütter hetzen mir die Polizei auf den Hals, weil ich in der Nähe einer Schule geparkt habe. Dann sage ich schon, daß ich gewartet habe, um einen Cache zu suchen.

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