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Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Lost places wie Industrieruinen und alte Bunker

Moderator: nightjar

VolcanoJoe
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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von VolcanoJoe » Mo 28. Mai 2012, 11:25

Hallo,
Du hast den Grund für meinen Beitrag vergessen zu zitieren. ;-)
Hinterfragen ja, eine andere Meinung haben... ja, auf vorhandene Rechte besinnen... ja. Sich einfach nehmen was einem "scheinbar" zusteht und mit Parolen alà "Seid frech, seid anarchistisch, und nehmt euch, was euch zusteht." zu unterstreichen... irgendwie weit weg von der benötigten Kommunikationsbereitschaft.
Wenn wir einfach auf alles und jeden scheis*en und keine Kompromisse eingehen, werden wir über kurz oder lang die Quittung dafür bekommen. Wenn ich bei einem LP vom Besitzer oder Verwalter vom Gelände verwiesen werde, dann gehe ich und fange auch nicht das diskutieren an oder frage, was eigentlich daran so schlimm ist wenn jetzt die Leute hier durchstiefeln. :irre:
Erstens: Es ist interessant, was du aus meiner "Parole" so alles ableitest... ...aber ok, jeder nach seiner Phantasie.
Zweitens: Wenn du verwiesen wirst, und das ist ein Grundstück, das du als Bürger aus irgendwelchen Gründen eigentlich nutzen dürfen solltest, dann solltest du das Diskutieren anfangen, sofern es dir wichtig genug ist.

Gruß,
Volcano Joe

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ElliPirelli
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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von ElliPirelli » Mo 28. Mai 2012, 11:25

VolcanoJoe hat geschrieben: Bezeichnend finde ich, daß viele Cacher offenbar latente Schuldgefühle bei der Ausübung ihres Hobbys haben Der hier diskutierte Fall scheint ja im Nachhinein nun nicht wegen der Dose eingetreten zu sein, sondern wegen des geplanten Abrisses (Was, sollte das aus Naturschutzgründen geschehen, reichlich dämlich ist, denn jeder kann sich sehr leicht überzeugen, daß Ruinen hervorragende Biotope abgeben). Diese Schuldgefühle sollte man dringend ablegen, wenn man welche haben sollte. Man tut schließlcih nichts böses.
Hausfriedensbruch ist in Deinen Augen nichts böses?

Alte Ruinen mögen interessant sein. Sicher ist es auch spannend, dort einen Cache zu suchen. Aber es ist immernoch der Besitz von irgendjemand, der im Unfallsfall haftbar ist, und deshalb sicherlich nicht wünscht, wenn dort jedes Wochenende Leute durch das Gelände streifen.
Besonders, wenn diese Leute dann auch noch völliges Unrechtsbewußtsein vermissen lassen und meinen, sie dürfen das und tun ja nichts böses...
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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von VolcanoJoe » Mo 28. Mai 2012, 11:30

Hallo,
Zappo hat geschrieben:Die Diskussion, wo Leute durchstiefeln und warum man ängstlich dem Bürger Locations vorbehält, um sie dann ab und an doch abzureissen, ist -denke ich- legitim.
genau um so was gehts mir.
Mit CACHEN hat das allerdings wenig zu tun - das ist ein allgemeines Problem. Und wenn ich z.B. einen Burgkeller nicht mehr betreten kann, in dem wir früher gespielt haben, halte ich das für ne unnötige Beschränkung. Zumindest, wenn es definitiv keinen Grund dafür gibt.
Das ist ein gutes Beispiel, für das, was ich meine: Ein zugemachter Keller ist ärgerlich. In der Summe machen viele verschlossene Burgkeller unser aller Leben ärmer. Und das ist durchaus auch metaphorisch gemeint.

Gruß,
Volcano Joe

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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von Zappo » Mo 28. Mai 2012, 11:40

...vielleicht sollte man Herrn Vulkan mal nicht so in die falsche Ecke stellen. ICH versteh das, was er sagt. Und das hat mit Hausfriedensbruch, mit "mir gehört die Welt und ich darf alles" relativ wenig zu tun. Das muß man da schon ein wenig absichtlich hereinlesen.

Oder man/er/wir/ich drücken sich da ein bisschen ungeschickt aus - kann auch sein.

Gruß Zappo .....muß jetzt arbeiten :sad2:
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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von VolcanoJoe » Mo 28. Mai 2012, 11:43

Hallo,
ElliPirelli hat geschrieben: Hausfriedensbruch ist in Deinen Augen nichts böses?
wo, hab ich was von Hausfriedensbruch geschrieben? Habe ich in einem anderen Posting sogar explzit ausgeschlossen.
Alte Ruinen mögen interessant sein. Sicher ist es auch spannend, dort einen Cache zu suchen. Aber es ist immernoch der Besitz von irgendjemand, der im Unfallsfall haftbar ist, und deshalb sicherlich nicht wünscht, wenn dort jedes Wochenende Leute durch das Gelände streifen.
Es geht mir um öffentliche Räume, öffentlichen Besitz. Und daß der Besitzer haftbar ist, das fällt unter das von mir ebenfalls bereits bemängelte,ausufernde Regelsystem. Man muß nicht alle Gefahren von den Bürgern fernhalten, und für Kinder haben auch die Eltern noch eine Aufsichtspflicht. Wenn meine Eltern immer jemanden erfolgreich verklagt hätten, wenn ich als Kind einen kleinen Unfall hatte, wäre ich heute ein reicher Mann.
Ich gebe dir aber insofern recht, daß man unter den herrschenden Gegebenheiten den Besitzer nicht in Verlegenheit bringen sollte.

Gruß,
Volcano Joe

Besonders, wenn diese Leute dann auch noch völliges Unrechtsbewußtsein vermissen lassen und meinen, sie dürfen das und tun ja nichts böses...[/quote]

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Re: Das Aus von

Beitrag von Crazy Cat Guy » Mo 28. Mai 2012, 11:48

BriToGi hat geschrieben:Oh, dann kannte ich nur das alte, mit der "liegenden Tür", wo wir uns totgesucht hatten...

Und wie war dann das neue?
Das neue Final war der alte Bonus durch die runde Luke und dann oben im Luftschacht, der neue Bonus war in einem alten Öltank im gleichen Bunker.
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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von VolcanoJoe » Mo 28. Mai 2012, 12:09

Zappo hat geschrieben:...vielleicht sollte man Herrn Vulkan mal nicht so in die falsche Ecke stellen. ICH versteh das, was er sagt. Und das hat mit Hausfriedensbruch, mit "mir gehört die Welt und ich darf alles" relativ wenig zu tun. Das muß man da schon ein wenig absichtlich hereinlesen.
Danke.

Gruß,
Volcano Joe

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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von Crazy Cat Guy » Mo 28. Mai 2012, 12:14

VolcanoJoe hat geschrieben: Wenn meine Eltern immer jemanden erfolgreich verklagt hätten, wenn ich als Kind einen kleinen Unfall hatte, wäre ich heute ein reicher Mann.
Ich denke, es geht nicht darum, ob Du oder Deine Eltern Klage einreichen. Nehmen wir mal als Beispiel, ich stürze bei der Station im Theater ab weil ich nicht aufgepasst habe und auf ein morsches Brett getreten bin. Das sind so ca. 6-8 m, mehr oder weniger. Mit extrem viel Glück verstauche ich mir den Knöchel, wenn ich unglücklich falle und es überlebe (was für eine Folgeklage eher ungünstig ist) kommt ein Leben im Rollstuhl dabei raus. Selbst wenn ICH jetzt sage: dumm gelaufen, schön war es trotzdem, dann muss ich jetzt eben vermehrt auf die Attribute achten, das Leben geht weiter, spätestens meine Unfallversicherung wird klagen um sich das Geld wieder reinzuholen. Falls die Klage durchkommt und Du die Kosten nicht wegen grober Fahrlässigkeit (in Kombination mit Hausfriedensbruch) selber tragen musst, zahlen wieder alle weil ein Bundesland nicht versichert ist.

Na gut, ich mache solche Sachen trotzdem :D
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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von kohlenpott » Mo 28. Mai 2012, 12:33

Wir haben in Deutschland sicherlich viel zu viele Regelungen - daran werden wir Geocacher aber nichts ändern. In dem Zusammenhang paßt ein Leserbrief zu einem anderen Thema ganz gut, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe: "Früher war alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten war. Heute ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist".

Man kann die Situation bedauern, sich darüber aufregen und stundenlang in Foren diskutieren. Nur ändern wird dieser und auch andere Fäden nichts, rein gar nichts!

Für mich persönlich ist in den letzten Jahren immer deutlicher geworden, daß Lost Places und Geocaching sich nicht mehr vertragen, dafür sind mittlerweile einfach zu viele Geocacher unterwegs. Wenn man sich die Entwicklung anschaut, wird klar, warum wir nicht nur von Behörden sondern auch von Lost Place Liebhabern mittlerweile sehr argwöhnisch betrachtet werden. Will man einen LP, um den sich seit Jahren niemand gekümmert hat, schnell ruinieren und von Behörden schließen lassen, muß man nur ein Döschen legen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die auf das Treiben der Cacher aufmerksam machen. Ein LP-Cache mußte archiviert werden, weil die Anwohner sich über die vielen fremden Autos in ihrer Nebenstraße gewundert haben (war der einzige Zugang zum Gelände) und darauf hin aktiv geworden sind. Seit dem ist regelmäßig ein Wachdienst auf dem Gelände unterwegs.
Meiner Meinung nach sollten sich die Liebhaber, die unbedingt LPs sehen wollen, in LP-Foren umsehen und einfach ohne Dose auf Entdeckungsreise gehen. Aber das ist ja indiskutabel, weil man ja den Punkt braucht.
Ich werde jedenfalls keine LPs mehr bedosen und verzichte mittlerweile auch weitgehend darauf, LP-Caches zu besuchen. Ich möchte mir nicht vorwerfen müssen, daß durch meine Aktivitäten ein LP für immer verschwindet.

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Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Beitrag von Aga & Deti » Mo 28. Mai 2012, 12:42

kohlenpott hat geschrieben:Wir haben in Deutschland sicherlich viel zu viele Regelungen - daran werden wir Geocacher aber nichts ändern. In dem Zusammenhang paßt ein Leserbrief zu einem anderen Thema ganz gut, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe: "Früher war alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten war. Heute ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist".

Man kann die Situation bedauern, sich darüber aufregen und stundenlang in Foren diskutieren. Nur ändern wird dieser und auch andere Fäden nichts, rein gar nichts!

Für mich persönlich ist in den letzten Jahren immer deutlicher geworden, daß Lost Places und Geocaching sich nicht mehr vertragen, dafür sind mittlerweile einfach zu viele Geocacher unterwegs. Wenn man sich die Entwicklung anschaut, wird klar, warum wir nicht nur von Behörden sondern auch von Lost Place Liebhabern mittlerweile sehr argwöhnisch betrachtet werden. Will man einen LP, um den sich seit Jahren niemand gekümmert hat, schnell ruinieren und von Behörden schließen lassen, muß man nur ein Döschen legen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die auf das Treiben der Cacher aufmerksam machen. Ein LP-Cache mußte archiviert werden, weil die Anwohner sich über die vielen fremden Autos in ihrer Nebenstraße gewundert haben (war der einzige Zugang zum Gelände) und darauf hin aktiv geworden sind. Seit dem ist regelmäßig ein Wachdienst auf dem Gelände unterwegs.
Meiner Meinung nach sollten sich die Liebhaber, die unbedingt LPs sehen wollen, in LP-Foren umsehen und einfach ohne Dose auf Entdeckungsreise gehen. Aber das ist ja indiskutabel, weil man ja den Punkt braucht.
Ich werde jedenfalls keine LPs mehr bedosen und verzichte mittlerweile auch weitgehend darauf, LP-Caches zu besuchen. Ich möchte mir nicht vorwerfen müssen, daß durch meine Aktivitäten ein LP für immer verschwindet.
Besser kann man die Situation nicht beschreiben.
Danke dafür.
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