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Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Fr 25. Mai 2012, 22:52
von darkstain
Jetzt ist dieser grandiose Cache auch Geschichte. :explode:

Den einen wars zu wenig liebevoll gestalteter Cache, mochten aber die Location, die anderen war schlicht nur begeistert und freuten sich über einen Cacher der einen sehr schön durchs Gelände führt
Ich gehört wohl zu den letzteren, und freue mich einfach dass ich dies alles noch sehen durfte.

Schade dass wohl wieder einmal die Unachtsamkeit und das Nicht-Nachdenken unserer Mitcacher (Stichwort Rudelcachen ohne Umsicht oder vorsichtigem Bewegen) für das verfrühte Aus eines Ausnahme LP gesorgt haben.

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Fr 25. Mai 2012, 23:52
von Cachebär
Schade... aber ich vermisse konkrete Infos !

Wer hat ihn warum gesperrt/entfernt/sperren lassen ?

Welche Nummer (ID) hat er ?

Womit haben sich die Cacher schuldig gemacht ? Ich habe heute in unserem Stadtwals über 20 Nordic-Walker gesehen, und es war kein Schreibtischtäter in der Nähe, der etwas von "Rudelwalking" oder "böses Grasplatttreten" und entsprechenden Verboten erzählen wollte...

(alle Fragen sind ernst gemeint, mit der höflichen Bitte um Aufklärung)

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Fr 25. Mai 2012, 23:53
von BriToGi
http://coord.info/GC17K3A

Wie kann man das Final versiegeln? Beim Bonus reicht ein Schweißgerät aber vom Hauptcache - da müsste man wohl 30 Türen versiegeln...

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 10:28
von darkstain
Der Owner selbst hat den Cache deaktiviert.
Die Finallocation ist nicht mehr erreichbar - Der Eingang wurde wohl zugeschüttet. Die Gänge sind noch frei, aber der gesamte Eingangsbereich wurde mit Erdreich etc zugeschüttet.

Laut Aussage des Owners hat der ansässige und nicht unweit "wohnende" Förster wohl die Schnauze voll bekommen und das veranlasst. Laut Aussage des Owners "Auf Grund der endlosen Völkerwanderung, leider auch in den späten Abendstunden, hat der Förster den Finalzugang für immer versiegelt"

Und der Vergleich mit den Nordic Walkern hinkt, denn diese bewegen sich nicht auf LP Gebiet. Man könnte es vielleicht mit dem Fall vergleichen, dass diese durch Naturschutzegebiet stöckeln. Wenn es 1 oder 2 gibt fällt es nicht auf bzw schadet es auch nur begrenzt. Sind es aber 20, naja die Folge ist klar

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 11:23
von imprinzip
Cachebär hat geschrieben:Ich habe heute in unserem Stadtwals über 20 Nordic-Walker gesehen, und es war kein Schreibtischtäter in der Nähe, der etwas von "Rudelwalking" oder "böses Grasplatttreten" und entsprechenden Verboten erzählen wollte...

(alle Fragen sind ernst gemeint, mit der höflichen Bitte um Aufklärung)
Entschuldige, aber es ist albern und hat Kindergarten-Niveau, in jedem Post plärrend auf die anderen zeigen, weil die durch den Wald laufen dürfen, und wir anscheinend nicht.

Walker, MTBer, Wanderer, Hunde-Muggles....du vergleichst Äpfel mit Birnen und wirst nicht müde dabei.
Ich für meinen Teil habe noch keinen Walker oder MTBer ein Seil einbauen und auf nen Baum klettern sehen.
Oder nachts zu zehnt mit Flackscheinwerfern im Wald rumrennen...

Auch wenn es dir absolut nicht in den Kram passt: aber das man jetzt mancherorts so gegen unser Hobby vorgeht, haben allein wir zu verantworten.
Dieses Vogel-Strauß-Gehabe bringt uns jedenfalls nicht weiter!

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 13:23
von Zappo
imprinzip hat geschrieben:......Auch wenn es dir absolut nicht in den Kram passt: aber das man jetzt mancherorts so gegen unser Hobby vorgeht, haben allein wir zu verantworten.......
Allerdings gibt es auch einen anderen Aspekt - und da muß ich Cachebär mal recht geben - und mal ganz abseits von Geocaching: Was erlauben sich solche Leute/Verwaltungen/Behörden eigentlich, wenn sie dem Bürger solche Locations vorenthalten? Ich kann die Location nicht, aber ähnliche - und ähnlich gelagerte Fälle. Das ist das gleiche Thema wie der Abriß der Westwallbunker, zuschieben von ökologisch wertvollen Erdställen, kaputtmachen von Bodendenkmälern.....Dies ist MEIN bzw. UNSER Land - und das guck ich mir an - und das lasse ich mir nicht kaputtmachen von Leuten, die eigentlich nur Ausführer unserer Interessen sein sollten, aber sich doch das eine oder andere Mal als Alleinherrscher aufspielen.

Ich weiß, wie die Cacherhorden teilweise einfallen und sich gebärden - da habe ich schon meine dezidierte Meinung zu - das will ich nicht verteidigen. Aber in diesem unseren Lande gibts so vieles, bei dem es auch MIR so langsam "zu bunt" wird - und ich kann da auch nicht einfach hingehen und was zuschütten. Wäre zugegebenermaßen schwer bei ganz Berlin und Frankfurt.

Was ich an Plätzen auf der Liste habe, die ich zig Male besucht habe, die mittlerweile abgesperrt, zugeschüttet, mutwillig zerstört sind, geht auf keine Kuhhaut. Und da spielen Gefährdung o.ä. und Geocaching ÜBERHAUPT keine Rolle. DIE nehmen sich schon viel raus. *


Sorry, blödes Thema - da gehts mit mir immer ein wenig durch.....


Gruß Zappo

*..und ehe wir wußten wie es uns geschah, hatten sie sich hier und da im Auenland festgesetzt und fällten Bäume und bauten sich Schuppen und Häuser, ganz wie es ihnen gefiel. Sie fällen Bäume und lassen sie liegen, sie brennen Häuser nieder und bauen keine neuen...... Und sie gießen absichtlich Unrat aus; die ganze untere Wässer haben sie verunreinigt, und die fließt ja in den Brandywein.....Das ganze hat keinen Sinn mehr, nicht mal einen schlechten. Bauer Hüttinger in "Der Herr der Ringe" - Tolkien

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 13:45
von MadCatERZ
Behördenwillkür ist bekannt und als Bürger muss man sich einfach darauf einstellen, dass Renitenz mit verschleppter Bearbeitung, strenger Einzelfallprüfung und sonstigen Waffen gekontert wird.
Es gibt in Deutschland genug Regeln und Gesetze, die einzig und allein dazu gedacht sind, im Ernstfall ( =irgendeinem Bürokraten passt was nicht) den passenden Paragraphen zur Hand zu haben.

Wenn dann noch ein willkommener Anlass gegeben wird, also meinetwegen nächtliche Scheinwerferkommandos irgendwo abseits des Weges aufgegriffen werden, ist das eine Steilvorlage für Lars Landesschutzamtsmann, das Anliegen seines Skatkumpels Fritz Förster mit einer passenden Vorschrift zu kontern und den Cache auszuknipsen - und zur Sicherheit noch den ganzen Wald für Geokäschen zu sperren.

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 14:04
von MadCatERZ
Edith: Natürlich gilt auch beim Umgang mit Behördenvertretern, dass man sich auch normal verhält, wenn das Gegenüber merkt, dass man ihn für so einen Stempeljockey hält, darf man sich auch nicht wunrdern, wenn dieser Jockey dann den Abgelehnt-Stempel zückt, eben "nach Ermessen"

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 14:05
von imprinzip
MadCatERZ hat geschrieben: Es gibt in Deutschland genug Regeln und Gesetze, die einzig und allein dazu gedacht sind, im Ernstfall ( =irgendeinem Bürokraten passt was nicht) den passenden Paragraphen zur Hand zu haben.
Auch wenns ein bisschen OT (und ironisch) ist - aber bestimmt würde der ein oder andere Nordkoreaner mit uns liebend gern tauschen.
Auch wenn hier die Cacherrechte von den Behörden mit Füßen getreten werden.
(Wer den Ironie-Aus-Button findet, darf ausschalten ;) )

Re: Das Aus von "Die Stadt im Wald"

Verfasst: Sa 26. Mai 2012, 14:07
von imprinzip
MadCatERZ hat geschrieben:Edith: Natürlich gilt auch beim Umgang mit Behördenvertretern, dass man sich auch normal verhält, wenn das Gegenüber merkt, dass man ihn für so einen Stempeljockey hält, darf man sich auch nicht wunrdern, wenn dieser Jockey dann den Abgelehnt-Stempel zückt, eben "nach Ermessen"
Und das cachende Gegenüber sollte in so nem Fall eventuell auf die Tarnfarbe im Gesicht und die Tarnfleck-Guerilla-Montur verzichten...