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Geocaching ist tot

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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The_Nightcrawler
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von The_Nightcrawler » Do 25. Apr 2013, 13:04

moenk hat geschrieben:Im Urlaub schöne Ecke aufsuchen, aber gern doch. Nur die Dosensucherei und sich damit zum Affen machen, das kann man sich auch sparen.
Es soll ja auch noch Dosen geben, für die die man sich nicht zum Affen machen muss und im "Scheinwerferlicht der großen Bühne" suchen muss..solche Caches mag ich nämlich nicht sonderlich gerne.
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DasCacherGirl2
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von DasCacherGirl2 » Do 25. Apr 2013, 13:13

Im Urlaub schöne Ecke aufsuchen, aber gern doch. Nur die Dosensucherei und sich damit zum Affen machen, das kann man sich auch sparen.
Andere Länder, andere Sitten? Wir sind 2010 in Dänemark zu Geocachern geworden und genießen im schönen Nachbarland immer noch die Tradis, die einfach nur "smuk udsigt" heißen und eine tolle Aussicht zeigen, die wir sonst nie gefunden hätten.

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Zappo
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von Zappo » Do 25. Apr 2013, 13:24

moenk hat geschrieben:Im Urlaub schöne Ecke aufsuchen, aber gern doch. Nur die Dosensucherei und sich damit zum Affen machen, das kann man sich auch sparen.
Das konnte man sich auch schon immer sparen. Geocaching war schon immer NUR ein Vehikel, um schöne Stellen zu teilen, ne Geschichte zu erzählen, Wissen zu vermitteln usw. - gepaart ein wenig mit dem Effekt, ein "Ziel" zu haben. Mehr war/ist das nicht. Ein FÜHRER.

Die Dose zum Selbstzweck zu machen, Dosen zu suchen, NUR daß man eine Dose gefunden hat, ist völliger Quark* . Das ist was für Briefmarkensammler. Das ist nicht nur tot - das hat noch nie gelebt - mögen es noch soviele Leute machen.

Im Ausland interessanterweise aber weniger - die machens richtig. Wir hier sind in weiten Regionen zu blöd zum Cachen bzw. haben die falschen Aktiven. Ich lad mir im Urlaub die Caches runter und geh da hin und kann sicher sein, irgendwas gezeigt zu bekommen, was vielleicht nicht gerade der Eiffelturm ist, aber nicht im Reiseführer steht und sogar meinen speziellen Interessen entspricht - je nach Sorgfalt des Aussuchens.

Gruß Zappo

*So gesehen eine "Weiterentwicklung" - der ich aber den Bezug zum Ursprungshobby abspreche
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von Cachebär » Do 25. Apr 2013, 13:26

moenk hat geschrieben:Im Urlaub schöne Ecke aufsuchen, aber gern doch. Nur die Dosensucherei und sich damit zum Affen machen, das kann man sich auch sparen.
...garnicht so falsch ! Also auch inhaltlich. Oftmals dient das Verstecken offenbar nur dem Owner zum Ärgern der Cacher...

Darum verstehe ich den Groll gegen Munzee u.a. auch nciht wirklich...
LG, Thorsten

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The_Nightcrawler
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von The_Nightcrawler » Do 25. Apr 2013, 13:28

Zappo hat geschrieben:
moenk hat geschrieben:Im Urlaub schöne Ecke aufsuchen, aber gern doch. Nur die Dosensucherei und sich damit zum Affen machen, das kann man sich auch sparen.
Das konnte man sich auch schon immer sparen. Geocaching war schon immer NUR ein Vehikel, um schöne Stellen zu teilen, ne Geschichte zu erzählen, Wissen zu vermitteln usw. - gepaart ein wenig mit dem Effekt, ein "Ziel" zu haben. Mehr war/ist das nicht. Ein FÜHRER.

Die Dose zum Selbstzweck zu machen, Dosen zu suchen, NUR daß man eine Dose gefunden hat, ist völliger Quark* . Das ist was für Briefmarkensammler. Das ist nicht nur tot - das hat noch nie gelebt - mögen es noch soviele Leute machen.

Im Ausland interessanterweise aber weniger - die machens richtig. Wir hier sind in weiten Regionen zu blöd zum Cachen bzw. haben die falschen Aktiven. Ich lad mir im Urlaub die Caches runter und geh da hin und kann sicher sein, irgendwas gezeigt zu bekommen, was vielleicht nicht gerade der Eiffelturm ist, aber nicht im Reiseführer steht und sogar meinen speziellen Interessen entspricht - je nach Sorgfalt des Aussuchens.

Gruß Zappo

*So gesehen eine "Weiterentwicklung" - der ich aber den Bezug zum Ursprungshobby abspreche
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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von moenk » Do 25. Apr 2013, 13:49

DasCacherGirl2 hat geschrieben:genießen im schönen Nachbarland immer noch die Tradis, die einfach nur "smuk udsigt" heißen und eine tolle Aussicht zeigen, die wir sonst nie gefunden hätten.
Das macht auch den Reiz von Dosen auf Mallorca aus. Ich muss aber nicht am Rand der Klippe nach einer Dose suchen. Nicht mehr jedenfalls. Gucken und Foto machen ist gut.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von moenk » Do 25. Apr 2013, 13:50

Cachebär hat geschrieben:Darum verstehe ich den Groll gegen Munzee u.a. auch nciht wirklich...
Was fürn Groll?
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von moenk » Do 25. Apr 2013, 13:50

Windows ist übrigens auch tot: http://www.androidpit.de/betriebssystem ... ws-zukunft
Ich weiß natürlich dass es noch millionenfach im Einsatz ist.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von DasCacherGirl2 » Do 25. Apr 2013, 13:54

Nochmal zu den KPIs für "tot": die von moenk verlinkte Statistik (http://project-gc.com/Home/Overview) zeigt für 2013 (seit 1.1.) nur grüne Zahlen; außer bei caches hidden und das liegt vorwiegend am Platzmangel in den Ballungsräumen. Bei den sehr hohen absoluten Zahlen kann das Wachstum eigentlich nur noch einstellig sein.

Qualitätscachen läßt sich auch schlecht statistisch erfassen, denn der ideale Cacher (also WIR hier) macht eher weniger Dosen, dafür aber die subjektiv besseren. Bevor wir den Tod feststellen, könnte eine Untersuchung lohnen, wie es in den Cachezonen da draußen wirklich aussieht. Wie viele miese Dosen wurden 2013 archiviert? Wie viele neue Caches sind mies - solide - phantasievoll? Erschwerend kommt noch hinzu, daß manche Owner kurzfristig eine beängstigende Aktivität zeigen, die zum Glück nur Monate währt, die aber eine Cachezone statistisch signifikant beeinflußt.

Fest steht für mich derzeit nur: wer einen Cache suchen möchte, der den eigenen hohen Kriterien entspricht, muß dafür jetzt mehr Arbeit aufwenden als noch vor einigen Jahren (mehr Dosen aussortieren, mehr Logs lesen, etc.), aber in meiner Cachezone gibt es noch genau so viele phantasievolle Dosen wie früher, alte wie neue, nur eben auch mehr miese. Aber das zeichnet uns doch aus, daß wir unterscheiden können - oder?!

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Re: Geocaching ist tot

Beitrag von DasCacherGirl2 » Do 25. Apr 2013, 13:56

Ich muss aber nicht am Rand der Klippe nach einer Dose suchen. Nicht mehr jedenfalls. Gucken und Foto machen ist gut.
moenk, das kommt vom Alter, nicht vom Geocachen (glaub mir, ich bin Mitte 40) ;)

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