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Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

christosB
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von christosB » Fr 10. Jul 2015, 22:31

Jeder nimmt dieses Hobby wohl anders wahr. Ich gehöre ja nun nicht zum alten Eisen. Für mich ist das Dosensuchen etwas geheimnissvolles. Wenn ich unter Beobachtung stehe, logge ich nicht. Oder ich warte einfach so lange, wie es sein muss. Ich habe auch schon Versuche gestartet, in einer Gruppe zu cachen. Für mich ist das einfach nichts. Um so größer die Gruppe ist, um so auffälliger wird es. Das Erlebnis der eigentlichen Dosensuche geht dabei flöten. Wenn ich Bock auf soziale Kontakte habe, gehe ich mit Freunden einen trinken, grillen, klönen oder oder oder. Aber nicht cachen. Ich hab auch absolut kein Bock auf Events. Am liebsten bin ich mit meiner Freundin unterwegs, und das ist auch gut so. In einer größeren Horde zu cachen, kommt für mich nicht in Frage. Aber wers mag....

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JackSkysegel
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von JackSkysegel » Fr 10. Jul 2015, 22:49

Ganz ehrlich, ich kann dieses "wers mag" oder "jeder wie er mag" echt nicht mehr lesen. :/
Unechter Cacher (Tm)

christosB
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von christosB » Fr 10. Jul 2015, 22:52

JackSkysegel hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich kann dieses "wers mag" oder "jeder wie er mag" echt nicht mehr lesen. :/
Sondern? Ich mags nicht. :???:

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jennergruhle
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von jennergruhle » Fr 10. Jul 2015, 22:53

Dosenpfänder hat geschrieben:Bei Deinem Vergleich vergisst Du leider die ganzen "ULTRAS" (und Hooligans), die glauben, sie wären die einzig wahren Anhänger dieses Hobbys. Das äußert sich dann auch in dümmlichem Rudel-Spielchen, dem "Mitnehmen" der Auswärtsspiele - der Heimspiele sowieso.
Man kauft Merchantising-Artikel wie blöde (neue Saison = neues Trikot, Schal, usw.), wie auf der anderen Seite jede x-beliebige Coin. Man tätowiert sich das Vereinsemblem oder einen TB auf den Arm, fährt mit großer Werbung am Auto durch die Welt und macht sich auch sonst zum Vollhorst.
Durchgeknallte gibt's bei jedem Hobby. Ingress-Fraktionsemblem-Tattoos habe ich auch schon gesehen.
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von Dosenpfänder » Fr 10. Jul 2015, 23:11

Nur scheint das Klientel der "Durchgeknallten" zumindest DIESES Hobby mehr und mehr zu dominieren.

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radioscout
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von radioscout » Fr 10. Jul 2015, 23:23

Dosenpfänder hat geschrieben:Nur scheint das Klientel der "Durchgeknallten" zumindest DIESES Hobby mehr und mehr zu dominieren.
Logisch. Als "Owner" von Ratehaken und Challenge"caches" kann sich jeder, der sonst nichts zu sagen hat, ganz groß fühlen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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BenOw
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von BenOw » Sa 11. Jul 2015, 09:28

Dieser Thread dreht sich mittlerweile um (mindestens) drei Themen:

1. Konkreter Fall: dieses konkrete TB-Hotel wird sowieso häufig frequentiert und wurde nun einmal von einer relativ besonnenen, 35-köpfigen Cachergruppe mit dem Bus angefahren. Es wurde nichts zerstört o.dgl. Der Owner hat eine beleidigende Meldung verfasst und den Cache deaktiviert. DAS war die Ausgangssituation dieses Threads.

2. Allgemeine Einstellung zum Rudelcachen. Manche mögen hin und wieder in einer größeren Gruppe ein gemeinsames Cache-/Event-Erlebnis, andere nicht. Der ein oder andere hat's mal ausprobiert und sich seine Meinung gebildet bzw. seine Einstellung dazu verifiziert. andere haben's nicht ausprobiert, weil sie sich schon grundsätzlich nicht vorstellen können, anders als individualistisch auf Tour zu sein (ganz legitim).

3. Allgemeine Betrachtungen zum Niedergang des Geocachens unter besonderer Berücksichtigung des Massenphänomens. Ein weites Feld...

Die Ausgangsfrage war relativ klar. Vor Gericht wird der konkrete Fall (also Nr.1) gestellt, der hier nach Indizien und Zeugenaussagen beurteilt werden muss. Alles ist recht vage, der Kläger (Owner) hat keinerlei stichhaltige Argumente vorgebracht, im Gegenteil sich durch seine Reaktion selbst belastet. Die Angeklagten (Cachergruppe) sind - für diesen konkreten Fall - aus Mangel an Beweisen freizusprechen. Eine Verbindung der Angeklagten zum organisierten Verbrechen (Fall 3) zu konstruieren ist unhaltbar, der Staatsanwalt möge sich doch bitte in seinem Eifer beschränken und sich darauf zu konzentrieren, bei der angestrebten Berufung stichhaltigere Argumente vorzubringen und vielleicht mal ermitteln zu lassen, WAS GENAU überhaupt los war. Der Sachvortrag der Verteidigung wird hierzu jedenfalls als weit stichhaltiger eingeschätzt.Die werte Öffentlichkeit wird gebeten, von archaischen Rechtsmodellen wie Steinewerfen aufgrund Volkszorn etc. abzusehen.

Der Rest der Diskussion ist abgedriftet zu Fall 2 und 3. Da bin ich jetzt raus, das haben wir schon mehrfach durch und ich muss da nicht weiter Zeit mit meiner persönlichen Wahrheitsfindung verbringen. Für's Protokoll: meine _persönliche_ Wahrheit zu
• Fall 2: Rudelcachen hab' ich probiert, mag' ich nicht.
• Fall 3: Die Cacher-Welt ändert sich, manches ist OK, manches geht gar nicht und vieles ist mir wurscht - aber unöffentlich ist das Spel schon lange nicht mehr, wer das verkennt, ist nicht realistisch. Ein Zurück gibt es nicht mehr, einzige Chance wäre (noch) m.M. die Eigenbeschränkung auf wenig frequentierte Plattformen wie opencaching.de, da entkommt man (noch) etwas den Massen. Noch! Ich komme aber durch mein persönliches Cachingverhalten ("gezielt gemütlich") und meine persönliche Cacheumgebung (hier gibt es schöne Caches!) damit auch auf geocaching.com noch ganz gut zurecht, so dass es mir Spaß macht und ich die Auswüchse mehr oder weniger ignorieren kann. Wenn's mir zu blöd wird, habe ich noch genug andere Interessen (und auch in diesen Hobbies gibt's andere Menschen, die Dinge anders sehen als ich). Love it, change it or leave it.

Ansonsten stehe ich zur Meinungsjustierung eher auf Diskussionen mit Austausch von Argumenten statt Plattitüden. Scheint aber hier nicht mehr viel zu kommen, nur noch die üblichen Schlagworte - weder zum konkreten Fall 1 (Threadthema) noch zu den Offtopic-Fällen 2 und 3. Macht mir aber ausser generellen Überlegungen zur Diskussionskultur im Internet [*] auch nix, wünsche ich viel Spaß dabei!

[*] Und das war früher (z.B. 90er Jahre Usenet) auch nicht wirklich besser, auch wenn gefühlt der Anteil von Sachargumenten höher war und die Threads nicht gar so schnell ins Offtopic abdrifteten...

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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von Trracer » Sa 11. Jul 2015, 13:53

Die ganze Aktion ist einfach nur unfassbar dumm. Wenn man sich mit 35 Mann zu einem Foto vor dem Geocache aufbaut, welcher mit den Attributen zur Vorsicht mahnt, dann sollte man bei Kritik nicht dünnhäutig reagieren, sondern drüber nachdenken, sagen ich habe eine Fehler gemacht und sowas zukünftig vermeiden.

Der Owner ist zu Recht sauer und die Finder spielen beleidigte Leberwurst. Damit ist niemandem geholfen.

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Re: Ansturm von ca. 35

Beitrag von Zappo » Sa 11. Jul 2015, 14:15

Trracer hat geschrieben:Die ganze Aktion ist einfach nur unfassbar dumm. Wenn man sich mit 35 Mann zu einem Foto vor dem Geocache aufbaut, welcher mit den Attributen zur Vorsicht mahnt, dann sollte man bei Kritik nicht dünnhäutig reagieren, sondern drüber nachdenken, sagen ich habe eine Fehler gemacht und sowas zukünftig vermeiden.

Der Owner ist zu Recht sauer und die Finder spielen beleidigte Leberwurst. Damit ist niemandem geholfen.
So einfach ists - oder wärs.

Aber "ich habe Fehler gemacht" scheint allgemein nicht sehr im Bereich der Fähigkeiten mancher zu liegen.

Gruß Zappo
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Re: Ansturm von ca. 35 "Helden" auf TB Hotel.

Beitrag von MadCatERZ » So 12. Jul 2015, 19:33

Gilrain1 hat geschrieben: Aber fragt Euch mal selber: hättet Ihr ein solches Event mitgemacht... und im Zuge dessen dann auch den empfohlenen und hier diskutierten Cache besucht???
Klare Frage, klare Antwort: Nein. Ich war mir die ersten 2 Jahre meines Cacherdaseins nur vage der Existenz von Eventcaches bewusst, passte nicht in meine Sichtweise des Hobbys. Heute ist es so, dass jeder Sch... zu einem Event gemacht wird, oder werden muss, vermutlich weil zu "Grillen am See" sonst keiner kommt - Irgendwas mit Geoachen ohne Souvenir oder Logeintrag - geht ja wohl gar nicht :D

Den besagten Cache hätte ich natürlich gemacht, wenn ich mal in der Gegend gewesen wäre, nur leider scheint der jetzt gerade auf der Kippe zu stehen, weswegen es diesen Thread gibt.
Gilrain1 hat geschrieben: Dabei war der Person, die uns diese Empfehlung ausgesprochen hat, absolut klar, dass wir in einem Reisebus unterwegs sind, und in welcher Gruppenstärke wir auflaufen würden!!!
Also ist doch der Empfehlende schuld?

Gilrain1 hat geschrieben: Ich glaube, dass es unbestritten ist, dass auch durch eine große Gruppe Unauffälligkeit entsteht.
Das "glaube" ich nicht. Gerade heute bin ich auf dem Weg zu einem Cache an einer Bank vorbeigekommen, auf der ein Rucksack lag. Ich wunderte mich ein wenig, ging aber erst einmal zu Cache. Als ich zurückkam, war der Rucksack weg, da war wohl ein Wanderskollege kurz mal in die Büsche verschwunden. Frage: Wenn das eine Gruppe von 35 Wanderern gewesen wäre, hätte ich die dann auch nicht bemerkt?
Bei Ingress fällt eine Gruppe von drei Leuten schon sehr stark auf(allerdings nur für Ingress-Spieler), und 35 Leute, die vor einer leeren Hütte posieren, fallen auf jeden Fall auf. Zufällige Beobachter denken sich dann nicht "Oh, 35 Geocacher", sondern eher "Was'n da los?"

Vielleicht liege ich falsch, aber für mich heisst Geocachen auch, dass niemand, aber auch niemand merkt, dass Du irgendwas anderes als spaziergehen/wandern/radfahren machst, das ist Teil des Spiels. Im Extremfall gehen zwei Geocacher aneinander vorbei, schnacken vielleicht noch, aber ohne sich als solche zu erkennen: Unauffällig bleiben, Spass haben.

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